Trump, die Wahl, Covid-19, Lockdowns und „The Great Reset“

Ganz gleich, auf welcher politischen Seite Sie stehen, es ist wichtig, die Wahrscheinlichkeit nicht abzutun, dass es einen Angriff auf die Demokratie in den USA gegeben hat, und sicherlich eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er hier und anderswo bereits in vollem Gange ist.

Anfang dieses Jahres habe ich einen Artikel über die Bewertung von Beweisen geschrieben.

Er basierte zu einem großen Teil auf meiner Karriere als Richter in Streitfällen und auf meinen Einschätzungen wichtiger Ereignisse wie Covid-19, dem britischen Lockdown und dem Krieg in Syrien.

Da die Welt in Gefahr ist, in eine neue dunkle Phase einzutreten, hielt ich es für an der Zeit, dieses Thema erneut aufzugreifen.

Es gibt zwei aktuelle Ereignisse, bei denen eine Bewertung der Beweise entscheidend ist, um sie zu verstehen. Beide haben scharf miteinander konkurrierende Narrative.

Der Eintritt in einen zweiten neuen nationalen Lockdown in Großbritannien, eine Entscheidung von Boris Johnson, und die US-Präsidentschaftswahlen, deren Ergebnisse umstritten sind und wahrscheinlich vor Gericht entschieden werden.

Obwohl vieles davon vertrautes Terrain sein wird, hielt ich es für nützlich, diese Gedanken zu sammeln, da wir in den nächsten Wochen wahrscheinlich mit noch mehr widersprüchlichen Informationen und Narrativen überhäuft werden.

Beweislast

Wie ich bereits sagte, liegt die Beweislast bei der Person, die die Behauptung aufstellt. Die Beweislast liegt also bei Boris Johnson, der die Beweise dafür vorlegen muss, dass Covid-19 eine ernsthafte Gefahr für die Gesellschaft und den NHS darstellt, und alle Maßnahmen wie Lockdown stehen in einem angemessenen Verhältnis zum Kollateralschaden, der durch diese Maßnahmen entsteht.

In Amerika liegt die Beweislast bei Präsident Trump, um zu zeigen, dass ein groß angelegter Wahlbetrug stattgefunden hat, der sich auf das Ergebnis der jüngsten Wahlen ausgewirkt hat.

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Schwellenwerte für Beweise

Die Beweisstandards sind je nach Gerichtsbarkeit und Umfeld unterschiedlich. In meiner Rolle als Jurymitglied basierten unsere Beurteilungen auf der „Ausgewogenheit der Wahrscheinlichkeiten“. In den eher adversiveren, formellen Gerichten ist die Schwelle gewöhnlich höher, wie z.B. „ohne begründeten Zweifel“.

Das „Es gibt keine Beweise“-Syndrom

So beschreibe ich die Haltung der Medien und vieler Menschen, die ich auf Twitter und anderswo kommentiere. Diese Art von Kommentaren ist in einem Großteil der britischen Medien zu Trumps Vorwurf des Wahlbetrugs erschienen.

Ich stoße auch auf das andere Extrem, Leute, die sagen, die Beweise seien „überzeugend“, und ich nehme an, Russiagate war ein gutes Beispiel dafür, dass Menschen ihre Ansichten in ähnlichen Begriffen äußerten und Tratsch einfach als Tatsache akzeptierten.

Im Trump-Szenario ist es völlig falsch zu sagen, dass es keine Beweise gibt oder er keine Beweise für Betrug vorgelegt hat. Eine Zeugenaussage selbst ist ein Beweis, auch wenn sich das, was Trump sagt, später als falsch erweist.

Ebenso sind die vielen Augenzeugenberichte oder anekdotischen Berichte über Wahlbetrug ebenfalls Beweise. Sie sind in diesem frühen Stadium einfach nicht verifiziert.

Ich vermute, dass der Hauptteil der Beweise in naher Zukunft geprüft werden wird, nämlich die offensichtlichen Diskrepanzen bei der Wählerregistrierung, die Auszählungspraktiken in den umstrittenen Staaten und plötzliche Veränderungen in der Anzahl der Stimmen, die in den frühen Morgenstunden an Biden gehen.

Ebenso kann es durchaus stichhaltige Erklärungen geben, aber diese werden erst aus der Untersuchung und Verifizierung heraus ermittelt werden. Daher ist es völlig falsch, wenn jemand sagt, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Beweise gibt oder dass es zwingende Gründe dafür gibt.

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In den letzten Tagen hatte ich mehrere Austausche auf Twitter, in denen einige sagten, es gebe keinen Fall zu beantworten oder Trump habe einen Slam Dunk-Fall. Dieser zeigt, was ich darüber denke, dass die Leute voreilig handeln.

Indizienbeweise

Wie wir alle wissen, ist dies einfach der Fall, wenn Ereignisse und Umstände eine Erzählung und andere Beweise wie forensische und dokumentarische Beweise unterstützen. In den USA ist es sehr selten, dass eine Strafverfolgung nur aufgrund von Indizienbeweisen erfolgreich ist. Aber es ist immer noch ein entscheidender Anhaltspunkt innerhalb des gesamten Ermittlungsprozesses. Ich werde mich weiter unten damit befassen.

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Eine Analyse von Kevin Smith

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3 Kommentare

  1. Vielleicht sollte man noch einen weiteren Aspekt beachten. Unser Fiat Geld ist am Ende. Markus Krall datiert das auf den Herbst 2019, als Zitat: „Die EZB und die Fed panisch reagierten.“
    Es kann sich jeder denken, dass Geld aus dem Nichts zu schaffen, zu wirtschaftlichen Problemen führen MUSS. Sonst würden wir schon mindestens seit Krösus in so einem System leben. Seit der letzten Wirtschaftskrise hat sich die Geldmenge in der EU verfünffacht und sie drucken weiterhin wie verrückt.
    Also hatten die Größen im Hintergrund schon lange Pläne ausgearbeitet, was im sicher eintretenden Krisenfall zu tun IST. Das Drehbuch wurde dann in Garmisch, Telfs, Davos usw. an die zuständigen Staats- und Wirtschaftshäuptlinge ausgegeben. Die meisten sind ohnehin bestechlich oder erpressbar, oder beides. Ansonsten ist noch jedes Flugzeug auf den Boden zurückgekehrt, oder ein Herzanfall „passiert“.
    Zusätzlich trifft es gerade „Demokratisch“ reGIERte Staaten besonders hart, nachdem Diktatoren wie Saddam Hussein und Muammar Gaddafi von den Demokraten entfernt wurden. Auch in den Volksdemokratien des Warschauer Paktes durfte (musste) gewählt werden, vielleicht ist dieser Gedanke der Schlüssel zur Lösung, wer denn hinter dieser mörderischen Seuche stecken könnte, denn nach dem „great reset“, wird es sicher wieder demokratische Wahlen (Dorfvorsteher, Bezirksvorsteher, Blockwa…ääääh und ähnliches) geben.

  2. Die Beweislast liegt bei Boris Johnson. Dann soll uns Boris Johnson mal beweisen, daß es das Virus gibt.

    Das Unterhaltsame an Corona ist doch, daß sich Politiker und Presseleute als Mediziner aufspielen, während die Mediziner diskriminiert werden und wie im finsteren Mittelalter als Leugner verunglimpft und verfolgt.
    Das hat natürlich auch den Sinn des Exempels, damit die Presse nicht plötzlich abfällt.
    Der „Leugner“ hatte schon länger Konjunktur, letztes Beispiel ist der Klimaleugner.

    Leugner treten immer dann auf, wenn Dogmatiker die Welt zur geschlossenen Veranstaltung umbauen und Meinungen, Einstellungen und Überzeugungen mit Weihrauch füllen.
    Dogmatiker denken in Vorurteilen und sind für das System die kognitiven Moderatoren.
    Solche Systeme müssen einen Anstoß von außen erhalten, damit sie aufbrechen.

    Bei Hitler halfen keine bunkerbrechenden Bomben, aber die Sowjetunion könnte man sich ansehen.

    Der Artikel wurde gerade spannend …

  3. Egal auf welcher Seite man steht, das Recht geht vor und sonst nichts. Wer den Pfad der Tugend verläßt sollte nicht den Anspruch erheben ein Land zu führen, denn Niedertracht ist wenig hilfreich, das hat man in der Geschichte schon oft gesehen und manches wäre zu verhindern, würden die Regeln eingehalten, aber das scheint Wunschdenken zu sein und trotzdem wünschen sich viele lediglich Gesetzestreue, denn das ist die einzige Meßlatte um sich gegenseitig nicht an die Gurgel zu gehen, was in dieser scheinbar aufgeklärten Welt immer noch nicht der Fall ist und der Mensch noch seinen uralten tierischen Instinkten folgt, was für ein Trauerspiel.

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