Die Vereinigten Staaten als globale Militärmacht: Die Rhetorik und die Realität

In seiner Abschiedsrede im Januar 1961 warnte der scheidende US-Präsident Dwight Eisenhower vor dem Wachstum und dem Einfluss des sogenannten „militärischen Industriekomplexes“. Heutzutage würden wir diesem Komplex „Geheimdienst“ hinzufügen, oder was heute allgemein als Deep State bezeichnet wird.

Sein direkter Nachfolger, John F. Kennedy, beachtete die Warnung zunächst nicht. Er kam als klassischer kalter Krieger ins Amt. Die sogenannte Kubakrise von 1962 änderte seine Meinung. In dem, was der amerikanische Autor James Douglass in seiner wegweisenden Studie über Kennedy als Kennedys Wende bezeichnete, beschrieb „JFK and the Unspeakable (2008)“ den Punkt, an dem die Vereinigten Staaten dem Atomkrieg mit der Sowjetunion gefährlich nahe kamen.

Der Inbegriff von Kennedys veränderter Sichtweise wurde in seiner Eröffnungsrede an der American University im Juni 1963 zum Ausdruck gebracht. Kennedy kündigte unter anderem einen Plan zur Eindämmung von Atomwaffen, ein Verbot von Atomtests und das Ziel einer vollständigen Abrüstung von Atomwaffen an.

Kennedy hätte es damals nicht wissen können, aber die Rede war praktisch die Unterzeichnung seines eigenen Todesurteils. Fünf Monate später wurde er in Dallas von einem Team von Attentätern ermordet, von denen keiner Lee Harvey Oswald war, der designierte Täter, der selbst ermordet wurde, bevor ein Prozess stattfinden konnte. Trotz der überwältigenden Beweise dafür, dass Kennedy das Opfer eines Staatsstreichs war, an dem Oswald nicht beteiligt war, wird die offizielle Lüge seit fast 60 Jahren aufrechterhalten.

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Einfluss des von Eisenhower benannten militärischen Industriekomplexes stetig zugenommen. Der einzige Präsident, der in begrenztem Umfang noch im Amt gegen diesen Strom war, war Richard Nixon. Nachdem Nixon 1972 mit einem überwältigenden Sieg wieder ins Amt gewählt worden war, nahm er geheime Verhandlungen mit der Volksrepublik China auf.

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Eine Analyse von James O’Neill.

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2 Kommentare

  1. Die Zeit zwischen 1990 und 2000 war für die westlichen Uniformträger eine mental sehr schwierig zu ertragende Zeit, denn der Feind war ihnen plötzlich abhanden gekommen.
    Aber dann kam mit der Inszenierung „911“ die Lösung. Der >Krieg gegen den Terror< war fortan die neue pauschale Parole.

    Nach nunmehr 20 Jahre befindet sich das Thema wieder vor einer Neubewertung. – Keine Atombombe ist mehr das Mittel der Wahl, sondern ein Virus mit einem Namen CORONA, und das steht nicht ganz ohne Absicht sinngemäß für Kranz oder auch Krone. – Also ein Machtsymbol.

    Die im Hintergrund vereinigt agierenden wirtschaftlichen Klans, Kasten, Oligarchen und Geldadel, sowie die Königshäuser von Britannien und Holland haben zur Sicherung ihrer Profite inzwischen längst eine Verlagerung der Führung von den USA nach China eingeleitet.

    In China hat die "Pandemie" angefangen – und skurriler Weise relativiert man das dort sehr schnell.

  2. Auch keine schlechte Idee: Wenn sich die Papierwährungen in der kommenden Hyperinflation vertschüssen, dann hat man wenigstens noch Tauschmittel, wie Heroin. Und dass den Eliten nicht langweilig wird, fahren sie zum Bacha Bazi.

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