Nach Wuhan selbst folgte nun die Großstadt Huanggang mit umfangreichen Quarantänemaßnahmen und Ausgangssperren, um den Coronavirus einzudämmen.
Von Marco Maier
Die chinesischen Behörden versuchen mit aller Vehemenz die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu stoppen. Während Wuhan, das Epizentrum des Ausbruchs, inzwischen bereits wie eine Geisterstadt wirkt, folgt nun die benachbarte Stadt Huanggang mit umfangreichen Quarantänemaßnahmen. Dies beinhaltet auch umfangreiche Ausgangssperren.
Huanggang, mit rund sechs Millionen Einwohnern fast halb so groß wie Wuhan, hat die Einwohner dazu aufgefordert, in ihren Wohnungen und Häusern zu bleiben. Lediglich eine Person pro Familie darf jeden zweiten Tag hinaus, um Güter des täglichen Bedarfs zu kaufen. Damit zieht sie mit der Nachbarstadt gleich.
Denn offensichtlich ist auch in Huanggang mittlerweile die Situation außer Kontrolle geraten. Ein auf Twitter verbreitetes Video, welches einen verzweifelten Arzt aus der Stadt zeigen soll, erregt derzeit Aufsehen. Er behauptet, die Medien würden es nicht wagen, die wahren Infektionsraten in Huanggang zu nennen und dass die Lage fast so schlimm sei wie in Wuhan. Drei Krankenhäuser in der Stadt seien schon mit fiebrigen Patienten belegt.
A doctor was filmed saying the media does not dare to report the true figures of infections in the city of Huanggang, which is near #Wuhan, repeating that 3 local hospitals were filled with patients presented with fever. pic.twitter.com/FYHjxRJLXG
— JASON CHEN (@ajasonchen) January 25, 2020
Doch zumindest den offiziellen Zahlen zufolge ist die Mortalitätsrate des 2019-NCoV nicht so groß wie bei so manchen früheren Virenepidemien, wie auch die Grafik von Business Insider zeigt:
Latest #coronavirus stats: 11,949 cases, 259 deaths. Still too early to gauge death rate, but this @businessinsider chart puts #CoronavirusOutbreak into perspective. The 2009 H1N1 flu eventually became one of the seasonal flu strains. It could happen to this one as well. pic.twitter.com/J0aw9hnh75
— Selina Wang (@selinawangtv) February 1, 2020
Das heißt: Sollten die offiziellen Zahlen stimmen, läge die Sterblichkeitsrate bei 2,2 Prozent. Ergo würde im Schnitt einer von 50 Infizierten sterben. Das ist weniger als bei der H1N1-Infektion 2009, die damals mehr als 1,6 Millionen Menschen in 214 Ländern infizierte und fast 300.000 davon tötete. Von solchen Zahlen ist man bislang aber scheinbar weit entfernt. Allerdings stellt sich die Frage, wie sehr man der chinesischen Regierung trauen kann, was die offiziellen Zahlen anbelangt. Wenn schon „demokratische“ Regierungen stark dazu tendieren, ihre Bürger zu belügen - warum sollte es bei einer kommunistischen Führung anders sein?
Allerdings bleibt noch die Frage offen, warum dieses Coronavirus Genome von HI-Viren besitzt, die offensichtlich künstlich dort eingesetzt wurden - und zwar wahrscheinlich mit der umstrittenen CRISPR-Technologie.
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Kann man ausschließen dass der Ausbruch des Virus in China platziert wurde?
(Nur eine Überlegung).
Staatskriminelle arbeiten schließlich mit ähnlichen Methoden.