Irak: Schiitische Milizen beschießen US-Botschaft

Schiitische Milizen im Irak haben die US-Botschaft mit mehreren Katjuscha-Raketen beschossen. Kommen US-Gegenmaßnahmen?

Von Redaktion

Es sollte ein Tag der Deeskalation werden, als Reuters, Sky News Arabia, Fox News und andere Quellen berichteten, dass „mehrere“ Katujscha-Raketen von der von der IRGC unterstützten Kataib-Hisbollah abgefeuert wurden und die grüne Zone in Bagdad trafen. Mehrere Explosionen seien gehört worden.

Auf Twitter berichteten mehrere Nutzer von den Angriffen:

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Verletzte soll es demnach keine gegeben haben:

Ein Clip des Fox News-Reporters Trey Yingst, der sich vermutlich in der Nähe der Botschaft befindet, bestätigt, dass in Bagdad Sirenen heulen und im Hintergrund die Warnung „incoming“ zu hören ist:

Es ist zu erwarten, dass sich die amerikanisch-iranischen Auseinandersetzungen (vorerst) vor allem auf den Irak beschränken werden, wo die von Teheran unterstützten schiitischen Milizen die US-Truppen und -Anlagen stärker unter Feuer nehmen dürften. Aber das dürfte nicht lange so bleiben.

Über den eskalierenden militärischen Austausch hinaus erhöht die kontinuierliche Weiterentwicklung des iranischen Nuklearprogramms und die Aufhebung der Beschränkungen für die Anreicherung und Lagerung das Potenzial für eine längerfristige militärische Konfrontation erheblich.

Und obwohl der Iran darauf besteht, dass die periodische Beschleunigung, die er mit seinem Nuklearprogramm unternommen hat, umkehrbar ist, werden die Vereinigten Staaten und Israel mit größerer Wahrscheinlichkeit militärische Angriffe gegen das iranische Nuklearprogramm ernsthaft in Erwägung ziehen, um sicherzustellen, dass der Iran nicht so rasch die Möglichkeit besitzt, selbst Atomwaffen zu produzieren.

Doch jeder militärische Angriff auf iranisches Territorium würde unweigerlich massive Vergeltungsmaßnahmen Teherans nach sich ziehen. Dessen kann man sich gewiss sein. Und dann?

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