Welchen Krieg wird Biden vom Zaun brechen?

Während sich in Sachen Iran zumindest eine leichte Entspannung bemerkbar macht, könnte die Biden-Administration einen Krieg gegen Russland oder China vom Zaun brechen.

Von Marco Maier

Joe Bidens Vorgänger, Donald Trump, mag zwar gegenüber China und dem Iran eine beinharte Haltung eingenommen haben, doch die “warmongers” in seiner Administration und im Kongress hatte er zumindest einigermaßen im Griff. Der jetzige Präsident, der als Deep State-Marionette gilt, stellt für die “Falken” in der US-Politik jedoch kein sonderliches Problem dar.

Wenn man sich die aktuellen Entwicklungen so ansieht, stellt sich nur die Frage: eskaliert der Ukraine-Konflikt zuerst, oder vielleicht doch jener um Taiwan/Hong Kong und die Uiguren in China?

Man darf nicht vergessen, dass die Demokraten ein russophober Haufen sind und Biden wegen seiner früheren China-Connections als “mandschurischer Präsident” gilt. So wie Donald Trump während seiner Amtszeit in Bezug auf Russland unter Druck gesetzt wurde (und in diesen vier Jahren mehr Sanktionen gegen Moskau verhängt wurden als in acht Jahren Obama-Präsidentschaft), geht es nun Joe Biden. Er kommt nicht darum herum, gegenüber Peking eine harte Haltung einzunehmen. Tut er das nämlich nicht, heißt es aus dem republikanischen Lager: “Wir habens euch gesagt!”

Die Eskalationsspirale zwischen den USA und der NATO auf der einen und Russland und China auf der anderen Seite dreht sich also ungehindert weiter. Wer weiß, ob es nicht auch während einer zweiten Amtszeit Donald Trumps zu einer militärischen Eskalation gekommen wäre – doch eine solche erscheint jetzt unter Joe Biden noch rascher zu kommen als gedacht.

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Vielleicht ist das nur mehr Schwarzmalerei als tatsächlich nötig, doch der ganze Spannungsaufbau und die militärischen Machtdemonstrationen in Osteuropa und im Südchinesischen Meer bzw. der Taiwan-Straße könnten auch durch menschliches Versagen eskalieren, bzw. durch “übereifrige” Stellvertreter (wie z.B. dem Regime in Kiew oder den Nationalisten in Taipeh) in einen heißen Krieg übergehen.

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Immerhin stärkt die Biden-Administration derzeit das Selbstvertrauen der aggressiven Kräfte in der Ukraine und in Taiwan, so dass ein solche “Stellvertreter-Szenario” durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Und dann wird es ungemütlich. Weltweit.

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4 Kommentare

  1. Seit mehr als einem viertel des Jahrtausends zerstören die USA alles auf unserem Planeten. Selbst wenn alle Staaten das machen würden, was die Yankees wollen, würde das nicht aufhören. Der neue Krieg mit den aktuell möglichen Mitteln und die Ungemütlichkeit wäre möglicherweise nicht das Schlimmste.

  2. Biden scheint mittlerweile ein seniler Mensch zu sein und er wurde lediglich als einziges erfolgsversprechendes Zugpferd für die Demokraten inthronisiert um wenigsten noch eine Chancen gegen den alten Amtsinhaber zu haben, den sie dann auch noch mit sehr fragwürdigen Wahlmethoden weggeputscht haben.

    Das er nicht mehr ganz auf der Höhe ist, kann man an den inszenierten Auftritten sehen, die fast operettenhaft ablaufen und bisland noch keine einziger wesentlicher Auslandsgast anwesend war, wo ja dann eine öffentliche Präsentation hätte stattfinden müssen, die man seines Zustands wegen vermeiden will.

    HIer ist doch ganz offensichtlich wer den Ton im Hintergrund angibt und das stellt eine riesige Gefahr dar, weil diese Typen in Hinterzimmern regieren und auch für die großen Staaten völlig unberechenbar sind, und stündlich ihre Meinung wechseln können, was das Risiko eines Zusammenpralls erhöht und durch ihre beherrschten politischen Marijonetten und Medien die eigenen Bürger auf Dinge vorbereiten, die niemand will, aber auch kein wesentlicher Widerstand erfolgt und selbst in der Opposition Dinge ablaufen, die recht fragwürdig sind und keineswegs darauf hindeuten, daß sie eine eigene Agenda verfolgen.

    Wir leben derzeit auf einem Pulverfaß und das ist nicht unbedingt nur über ausgesprochene Absichten und Handlungen zu begründen, ganz gefährlich können sich Zufälle und Mißverständnisse entwickeln und wer so handelt, ist im Prinzip hochgradig gewissenlos, weil er selbst die eigenen Bevölkerung dem Untergang preisgeben kann, nur um recht zu haben, das aber ist nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal der US-Regierung, das betrifft auch europäische Regierungen, die jedes Maß verloren haben und einem Wahn folgen, der paranoid ist, wenn man an die Konsequenzen denkt,

    Wer heute überleben will, sollte sich mäßigen und verhandeln, alles andere ist im wörtlichen Sinne russisch Roulette und ist erst mal die erste Rakete in der Luft, wird es nichts mehr zu verhandeln geben und es ist ja wie im Kindergarten und das inszeniert von erwachsenen Menschen und die stellen sich noch hin und wollen Vorbild sein, da kann man nur noch das kot…… kriegen.

  3. Die meisten Zimmerleute und Tischler haben an einer Hand meist nur 3 Finger. Die anderen zwei sind denen nicht weggeschossen worden, die haben in Friedenszeiten und trotz aller Sicherheitsvorkehrungen in die Kreissäge gefaßt.
    Ich stimme dem Autor des Artikels und beiden Vorrednern natürlich zu.

    https://korrekter.com/anleitung-zum-gewaltfreien-sturz-von-diktaturen-gene-sharp/

    Die Anleitung ist ein Buch von Gene Sharp aus der Beckschen Reihe. Man kann es kostenlos von der Seite downloaden.
    Zwischendurch tut Hoffnung ja auch mal ganz gut. Wenn man nicht vorsorgt, kann man nämlich keine Überraschung erleben.
    Wer weiß, ob wir’s nicht morgen brauchen.

    1. Hihi, aus welcher Statistik haben Sie denn das mit den Fingern? Ich war selbst eine Weile Zimmerer, habe noch alle Finger und kenne nichtmal einen Zimmerer, dem Finger fehlen. Oder ist das vielleicht regional verschieden?

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