Angesichts des von Präsident Trump geplanten Truppenabzugs aus Syrien drängt nun der Gründer der Söldner-Firma Blackwater, Eric Prince, auf die Ersetzung der Soldaten durch private Militärdienstleister.

Von Marco Maier

Der Gründer und Ex-CEO der umstrittenen Söldner-Firma Blackwater, die insbesondere im Irak durch Kriegsverbrechen und kriminelle Aktivitäten auffiel, Eric Prince, will nicht nur nach Afghanistan Söldner schicken – auch in Syrien könnten private Militärdienstleister die regulären US-Truppen ersetzen. Dies teilte er „Fox Business“ mit.

„Die Vereinigten Staaten haben keine langfristige strategische Verpflichtung, in Syrien zu bleiben. Aber ich denke auch, dass es keine gute Idee ist, unsere Verbündeten aufzugeben“, sagte er dem rechtskonservativen amerikanischen Medium.

Prince bot den Plan als Lösung für das derzeitige Dilemma der US-Regierung an, Truppen abzuziehen, und zwar so, dass sowohl die von den USA unterstützte kurdische SDF geschützt wird als auch verhindert wird, dass sich der Iran in der Region stärker verankert. Auf diese Weise, so Prince, könnten private Militärunternehmer die Lücke füllen und Trump erlauben, hinter seinen Versprechen zu stehen, „ewige Kriege“ zu beenden.

„Die amerikanische Geschichte ist voller öffentlicher und privater Partnerschaften, an Orten, an denen der Privatsektor diese Lücken schließen kann, wo ein sehr teures Militär wahrscheinlich nicht sein sollte“, sagte Prince. „Wenn es keine robuste Fähigkeit gibt, die Bodeninvasionen vor der sehr konventionellen Macht der Iraner und Syrer zu verteidigen, werden unsere Verbündeten zerschlagen“, fuhr er fort.

Prince weiß, dass die privaten Militärdienstleister von den nationalen Gesetzen geschützt werden, die eine Anklage von US-Bürgern vor internationalen Gerichtshöfen schützt. Washington wird so auch keine Kriegsverbrecher an Den Haag oder sonst wo hin ausliefern, wo sie sich für ihre grausamen Taten verantworten müssen.

2 COMMENTS

  1. Einfach nur Pervers was da abgeht….
    Hoffentlich bricht dieser yellowstone super-vulkan aus. Dann haben die Amis denke ich erst mal andere Sorgen als den Frieden im Nahen Osten zu bekämpfen und Terror zu schüren.

  2. Es könnte beim Einsatz von Blackwatersöldnern in Syrien sein, das diese ganz schnell ins Fadenkreuz geraten, in das der Russen. Dann sind die Söldner ganz schnell wieder weg, genauso wie im Jemen, als über ein Duzend in den Wüstensand gebissen hat, – Abzug!

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here