Die US-Regierung will gegen Kryptowährungen vorgehen

Im Gesetz für die neuen Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea versteckt sich auch eine Passage, die eine Kampfansage gegen die Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum darstellt.

Von Marco Maier

Die ganzen Debatten rund um die "House Bill 3364" mit dem sperrigen Titel "Countering America's Adversaries Through Sanctions Act", die neue Sanktionen gegen Russland, den Iran und Nordkorea beinhaltet, übersehen einen wichtigen Punkt des Gesetzes, der sich explizit auch gegen die Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum richtet.

Darin heißt es (siehe Bild oben), dass man zur Bekämpfung illegaler Geldströme neben der allgemeinen Cyberkriminalität auch "sogenannte Kryptowährungen" ins Visier nehmen möchte, wenn dies der Minister als Gefahr ansehen sollte. Und so verlangt das Gesetz, dass die Regierung eine "nationale Sicherheitsstrategie" entwickeln müsse, um "Terrorfinanzierung und verwandte Formen der illegalen Finanzen" zu bekämpfen.

Sollte die US-Regierung tatsächlich breit aufgestellte Maßnahmen gegen diese Kryptowährungen ergreifen, wäre das aktuelle Kursfeuerwerk bei den Bitcoins recht schnell wieder vorbei. Immerhin kontrollieren die US-Behörden einen großen Teil der Finanzströme und haben durchaus die Möglichkeit, auch jene von Bitcoin zu tracken und gegebenenfalls auch zu unterbinden.

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3 Kommentare

      1. @dauernörgler   richtig 🙂

        aber ich find den Passus sehr interessant, denn das sieht irgendwie aus, als wollte hier "das alte Geld" Kontrolle über "das neue Geld" (Kontrolle über die, welche nicht zum Club gehören)

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