Raketen-Abschuss von einem U-Boot aus. Bild: US Navy, public domain

Fast die Hälfte der aktiven US-Soldaten glaubt, dass ein großer Krieg kommen wird. Vor allem die kriegerische Rhetorik gegenüber Russland und China trägt dazu bei.

Von Marco Maier

Eine neue Umfrage, die von der Military Times und der Syracuse University durchgeführt wurde, hat ergeben, dass fast die Hälfte der aktiven amerikanischen Soldaten glaubt, dass der nächste große Krieg unmittelbar bevorsteht. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass etwa 46 Prozent der Befragten glauben, dass die Vereinigten Staaten irgendwann im nächsten Jahr in einen neuen Krieg gezogen werden, was einen deutlichen Sprung gegenüber der gleichen letzten Umfrage der Military Times darstellt. Damals hielten nur fünf Prozent der Befragten einen neuen großen Krieg innerhalb des nächsten Jahres für wahrscheinlich.

Analysten, die sich die Zahlen anschauten, glauben, dass Militärangehörige die globale Instabilität und die kriegerische Rhetorik der Trump-Regierung fürchten. Auf die Frage nach bestimmten Ländern sagten die Soldaten, Russland und China gehörten zu ihren größten Sorgen. Die Umfrage ergab einen starken Anstieg der Anzahl der Soldaten, die diese beiden Länder als signifikante oder wichtige Bedrohungen identifizieren: Ungefähr 71 Prozent der Truppen gaben an, dass Russland eine bedeutende Bedrohung darstelle, 18 Punkte mehr als im letzten Jahr. Und 69 Prozent der Truppen sagten, dass China eine erhebliche Bedrohung darstellt, 24 Punkte mehr als im letzten Jahr.

Einige führende Vertreter des Pentagon haben ähnliche Ansichten geäußert. Letztes Jahr sagte Marinekorps-Kommandant General Robert Neller den Marines, dass er dachte, dass er einen „big-ass fight“ am Horizont sehen würde. Berichten zufolge sagte der Kommandant den in Norwegen stationierten Marinesoldaten: „Ich hoffe, ich liege falsch, aber es wird ein Krieg kommen.“

Die Zeichen stehen also quasi auf Sturm. Gerade die aktiven Soldaten, die tagtäglich ihren Kopf für die Interessen des US-Establishments hinhalten dürfen, spüren die ganzen Veränderungen als erstes – sie sind sozusagen die Kanarienvögel in der Kohlengrube. Wir sollten gewarnt sein.

7 KOMMENTARE

  1. Glauben heißt nicht wissen und bislang hat sich ja der Präsident der USA mit kriegerischen Handlungen im Gegensatz zu seinem, mit dem Friedensnobelpreis ausgestatteten Vorgänger, zurückgehalten. Im Gegenteil, viele seiner Aktivitäten zeigen in die andere Richtung und auch manche Gespräche und Ergebnisse können sich sehen lassen, wenn auch nicht vollkommen und befriedigend, aber besser als mit der Keule um sich zu schlagen und die Frage ist nur, wie lange er übergeordneten Interessen standhält, denn auch ein Präsident ist nicht in allen Entscheidungen frei, aber deshalb muß er noch lange nicht auf den roten Knopf drücken und man kann die Besonnenheit erkennen, wenn auch manchmal persönliche Ausbrüche gegenüberstehen, das ist normal und auch ein Ventil zur Problembewältigung, es geht vielen impulsiven Menschen so und gemessen wird an den Leistungen und wären die Superdemokraten am Ruder, könnten manche Soldaten recht haben in der Annahme, daß es bald los geht, denn je mehr Ehre den Verantwortlichen zuteil wird, umso mehr Schweinereien finden statt, das können wir überall beobachten und nicht erst seit gestern, das hat Methode bei allen unanständigen Menschen, die sich selbst am wichtigsten sind und dabei im sprüchwörtlichen Sinne über Leichen gehen.

  2. Na, ist doch schön! Der tumpe amerikanische Soldat hat ein klares Feindbild und dann kanns ja los gehen!
    Schön, wie die Zionisten sich diese USA zurechtgebogen haben! Bei uns sind sie noch nicht ganz durch, mit ihrem Programm!

    • Bei uns arbeiten „sie“ mit anderer Strategie. Da unser militärisches Potential nahe null liegt, gilt es die Wirtschaftskraft und die daraus entstehenden Einflüsse auf EU und Europa insgesamt entsprechend ihren Interessen einzusetzen und zu nutzen.

  3. Trumps Kampf gegen den DEEP STATE (Rothschild, Soros & CO) ist leider gescheitert .

    Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein um von einem wirklichen Sieg über den DEEP STATE zu sprechen:

    1) Die USA müssen mit Russland und China, sowie anderen Staaten einen wirklichen Frieden schließen.

    2) Die diktatorischen Vorherrschaft der USA muss sich in eine echte Partnerschaft wandeln.

    3) Die NATO muß aufgelöst endgültig und ersatzlos werden

    4) Die Besatzung Deutschlands durch die USA muß beendet werden.

    5) Alle dies führenden Köpfe und deren weltweite Helfer in Politik und Presse müssen aufgespürt und unschädlich gemacht werden….und das sind auch viele Politiker in Europa.

    DAS WAR VIELLEICHT EIN TRAUM VON TRUMP UND WIRD ES WOHL AUCH BLEIBEN !!!

    • Besonders 5. geht runter wie Öl! Ich sehe im Geiste schon die Todesraute und all‘ die Verbrecher der grünen Schmoddersekte schon im Winde baumeln. Es gibt genug Laternen! Zerrt sie aus ihren Löchern! Schäuble wird mitsamt Rollator geliftet…. Was für ein ergötzender Anblick.

  4. Ich staune über die Kommentare zu dieser Umfrage, hier, bei den Artikeln zum selben Thema auf Russia Today und auf Telepolis bei Heise.de. Die Kriegsgefahr ist nämlich in der Tat extrem hoch, und das nicht wegen Trump oder Putin, sondern wegen der idiotischen Klimahysterie und der sinkenden Nettofördermengen der Ölproduzenten. Nehmen wir mal an, die Chinesen nehmen die neusten Warnungen des Weltklimarates wirklich ernst. Die beste Klimarschutz-Politik aus chinesischer Sicht ist dann zunächst die Treibhausgasemissionen Westereuropas und Nordamerikas auf nahezu null zurück zu fahren. Dass könnten von einem Tage auf den anderen, z.B. mit einem anonymen Angriff auf die Stromnetze, wie das z.B. in dem Roman „One Second After: Die Welt ohne Strom“ geschildert wird. Den Chinesen werden aber auch noch andere Möglichkeiten einfallen und deren Planungen werden schon ziemlich komplex sein. Eine solche Abschaltung Nordamerikas und Westeuropas hätte für China außerdem den Vorteil, dass Chinas Anteil an den noch verbleibenden fossilen Energieträgern und Rohstoffen dieser Erde mächtig steigen würden.

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