In den arabischen Golfstaaten würden indische Frauen "wie Produkte im Einzelhandel verkauft", wie ein Minister des indischen Bundesstaats Andhra Pradesh kritisiert. Sklaverei ist dort offenbar noch alltäglich. Betroffen sind vor allem misshandelte Frauen.

Von Marco Maier

In den arabischen Golfstaaten wie Saudi Arabien, Bahrain, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten leben und arbeiten viele Ausländer, darunter rund sechs Millionen Inder und Inderinnen, wobei die Frauen oftmals als Haushaltshilfen beschäftigt werden. Nicht selten jedoch werden diese Frauen von ihren Arbeitgebern misshandelt und gar vergewaltigt – oftmals ein Grund dafür, von ihrem Arbeitsplatz wegzulaufen.

Wie die indische Zeitung "The Indian Express" berichtet, übt nun der Minister für Auslandsinder des Bundesstaats Andhra Pradesh, Palle Raghunatha Reddy, massive Kritik an den arabischen Golfstaaten. Diese würden die indischen Frauen, welche als Haushaltshilfen dort arbeiten, "wie Produkte im Einzelhandel verkaufen". Demnach würden Frauen aus Andhra Pradesh und dem benachbarten Bundesstaat Telangana "zum Preis von 400.000 Rupien (ca. 5.300 Euro) in Saudi Arabien und zwischen 100.000 und 200.000 Rupien (1.325 bis 2.650 Euro) in Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait" verkauft".

Er betonte, dass es sich hierbei oftmals um Frauen handelt, die wegen einer Überschreitung ihrer Aufenthaltserlaubnis inhaftiert werden und ihre Geldstrafe nicht bezahlen können, oder aber um jene Frauen, die versuchen von ihren sie misshandelnden Arbeitgebern zu fliehen. Sie sollen laut Reddy "kostenlos samt nötigen Visa-Dokumenten schnellstmöglich" und "sicher in ihre Heimatregionen" zurückgebracht werden. Reddy forderte dazu auf, entsprechende Instruktionen an die indischen Botschaften in den Ländern des Persischen Golfes zu senden, um so den Landsleuten Unterkunft, Nahrung und Kleidung zu gewähren, wenn dies nötig sei.

Angesichts dessen, dass dies bei den Inderinnen der Fall ist, darf man davon ausgehen, dass noch weitaus mehr ausländische Frauen davon betroffen sind. So arbeiten beispielsweise auch viele Philippinerinnen in den arabischen Golfstaaten, da auch sie dort erheblich mehr Geld verdienen als zu Hause. Zudem sind die Frauen aus Indien und den Philippinen für die oftmals streng muslimischen Arbeitgeber nicht selten Freiwild, da sie als Hindus oder Christinnen nicht denselben Schutz genießen können wie muslimische Frauen, beispielsweise aus Bangladesh oder Indonesien.

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17 thoughts on “Indien beklagt Menschenhandel in arabischen Staaten”

  1. Menschenhandel ist schrecklich, ob nun bei uns oder überall. Komischerweise konnte ich aber auf keinem anderen Nachrichtenkanal eine ähnliche Meldung finden wie hier… Komisch.

    Die Inder sind aber leider auch nicht so ganz vorbildlich, z.B. hier:

    "Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft werden von vielen Menschen in Indien nicht akzeptiert. Auch vor dem Gesetz sind sie benachteiligt. Laut Paragraf 377 des indischen Strafgesetzbuches ist "Geschlechtsverkehr wider die natürliche Ordnung" strafbar, wozu die Rechtssprechung auch gleichgeschlechtlichen Sex zählt. Verurteilten drohen bis zu zehn Jahre Haft.

    Das Gesetz entstand vor mehr als 150 Jahren während der britischen Kolonialherrschaft."

    Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/ian-mckellen-kritisiert-unterdrueckung-homosexueller-in-indien-a-1093887.html

    1. Sklaverei ist eine moslemische Konstante …

      weil Ungläubige so viel oder wenig wert sind wie Vieh.

      Menschenhandel ist schrecklich, ob nun bei uns oder überall. Komischerweise konnte ich aber auf keinem anderen Nachrichtenkanal eine ähnliche Meldung finden wie hier… Komisch.

      Das zieht sich nahtlos durch die Zeiten – von den Harems der Sultane in der Antike und deren Eunuchen über die Janitscharen (die entführte und mit der Peitsche zu blutrünstigen Mördern dressierte Christenkinder waren) bis hin zu den arabischen Negerzuchtfarmen, die regelmäßig abgeerntet wurden, um den amerikanischen Bedarf an Sklaven zu decken.

      Die heutigen Sklaven der Araber kommen vorzugsweise aus dem ostasiatischen Raum – sie werden mit Arbeitsverträgen ins Land gelockt, dann werden ihnen die Papiere abgenommen und sie sind folglich der Willkür ihrer arabischen Herren ausgeliefert, ohne jeden gesetzlichen Schutz..

      Die Männer dürfen sich totarbeiten (Stichwort Katar, Fußball-WM) und die Frauen werden zu Dienstmädchen und Sexualproviant.

      Und natürlich sind diese Unmenschen die besten Freunde unserer "Eliten"

      "Sage mir, mit wem Du umgehst, und ich sage dir, wer du bist."

       

    2. @Ernst

      "Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft werden von vielen Menschen in Indien nicht akzeptiert"

       

      Nun, das ist nicht nur in Indien so.

      Ich z.B. akzeptiere das ebenfalls nicht!

      Ich toleriere LGBTAFDSSER (oder welches Buchstabengewirr auch immer) zwar, denn es ist mir ziemlich egal, wie jemand lebt, solange er mich nicht mit seiner Lebensweise belästigt.

      Aber Akzeptanz ist etwas ganz anderes (!) …und niemand kann von mir verlangen, das ich mir das Weltbild einer Randgruppe zu eigen mache!

      Und jetzt dürfen Sie ruhig schäumen vor Wut, das es noch Menschen gibt, die eine andere Meinung vertreten!

  2. Das dürfte auch bald ein Problem für die Europäer werden.

    Wie mir aus arabischen Kreisen mitgeteilt wurde, werden dort die Chancen für einen Sklavenmarkt mit europäischen Frauen und Mädchen abgewogen. Damit dürfte dann die Anzahl der vermißten weiblichen Personen bald drastisch ansteigen. Na dann viel Vergnügen und beim nächsten Mal wieder die Einheitsparteien wählen , das garantiert, daß es schnell auf diesem Wege weiter geht. 

     

     

     

  3. Also wenn schon ne indische Frau in Saudi-arabien über 5000 Euro kostet, dann kann man ja nur erahnen um wievieles mehr ne deutsche Frau kosten würde

    1. Blonde Frauen haben  in Arabien Trophäenstatus

      Also wenn schon ne indische Frau in Saudi-arabien über 5000 Euro kostet, dann kann man ja nur erahnen um wievieles mehr ne deutsche Frau kosten würde

      Noch.

  4. Es gibt eine lange Tradition der 'wirtschaftlichen Einwanderung'von Indern,aber auch aus dem benachbarten Nepal,in die Ölstaaten.Manche kommen wohlhabend zurück und werden bejubelt..andere kommen als Sarg aus dem Flieger zurück.Leider ist letzteres immer öfter der Fall.

    Einige von den reichen Arabern haben nicht mehr alle Schnallen unter der Haube.

    Ich erinnere mich wie ich mal in Nepal war,das mir der Gastgeber,noch völlig verwirrt erzählte das sein letzter Gast ein Arabischer Scheich war.

    Dieser wollte unbedingt mit zehn nepalesischen Puppen gleichzeitig und viel Fusel die Nacht verbringen.

    Orientalische Nächte haben's offenbar in sich….

      1. Nur wird das in den europäischen Staaten eher weniger von den Behörden gestützt/durchgeführt.

        Doch, unsere westlichen Behörden unterstützen all diese Missetaten durch aktives "Wegsehen", Stichwort Rotherham, dieser Höllenpfuhl, in dem alle behördliche Unterstützung dieses Abschaums nicht verhindern konnte, dass dessen Untaten ans Licht kamen. 

  5. Ich hatte eine indonesische Freundin, die mir solche Dinge erzählte, die ich ihr damals nicht glauben wollte, und tat ihr mit Vielem Unrecht bis ich mir dann doch eingestehen musste, dass sie die Wahrheit erzählte. Aber erst, nachdem mir vieles eine Polizist im Auswärtigen Dienst bestätigte und ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, der 40 Jahre vorwiegend an deutschen Botschaften im Nahen und Mittleren Osten war. Dazu gehörte auch, dass man die Mädchen auf der deutschen Botschaft bei der Beantragung des Schengen-Visas wie Dreck behandelte und als Huren beschimpfte. Ich bin selbst hingeflogen und habe mich selbst davon überzeugt, weil mir das wichtig war, die Wahrheit zu kennen.

    Meine Freundin war Sekretärin in einem Büro für indonesische Hausangestellte, ich glaube es war im Oman, denn sie war auch in Bahrain und Dubai und sie wurde von ihrem Chef und Vize-Chef vergewaltigt und nachdem sie zu Polizei ging, wurde ihr der Schädel eingeschlagen (Basisbruch) und ins Flugzeug gesetzt ohne ihr ihren Lohn für ein Jahr zu zahlen. Dass sie das mit einem Schädelbasisbruch überlebt hat, ist mehr als ein Wunder. Zudem wurde ihr der Pass abgenommen während sie dort arbeitete damit sie sich nicht bei Emirates bewerben konnte, denn sie hatte ein Masterstudium in Pädagogik und Englisch und nahm diesen Job nur als Überbrückung an. Sie musste in der Regel 20 Stunden am Tag arbeiten. Am Tag im Büro und nachts in einer Bar als Bedienung.

    Zudem musste sie, wie sie es nannte, immer zum Aufräumen gehen, wenn einem von ihnen vermittelten indonesischen Mädchen mit der Bratpfanne der Schädel eingeschlagen wurde oder sie starben, weil die Herren in ihrer Wut sie mit kochendem Wasser oder Öl übergossen hatte. Das schlimmste war wohl, wenn sie ihr Herr zwang, ihre indonesischen Schwestern zu schlagen, wenn eine Kunde sich über sie beschwerte, sonst wurde sie zusammengeschlagen. Ihre Narben konnte man auf ihrem Körper sehen.

    Meine Freundin sagte, dass die Araber der letzte Abschaum seien und Tiere mehr Menschlichkeit hätten.

    Sie ist Muslimin und das interessierte diese Araber-Schweine einen Dreck, denn jeder Auswärtige ist ein Sklave. Aber unsere jüdische Merkel schleust uns nun diesen Abschaum der Menschheit hier in unser Land. Natürlich sind nicht alle so, aber diese Leute sind so geprägt worden. Es ist erst ein paar Jahre her, wo man das Recht auf Sklavenhaltung in diesen Ländern verboten hat.

    Ich hatte sie in einem Urlaub kennengelernt und wollte ihr für ihre freundschaftlichen Dienste in ihrem Land nach Deutschland einladen und ihr durch einen befreundeten Arzt eine Traumatherapie zukommen lassen. Das kannst Du vergessen, was Du da mitmachst mit den Behörden. Wir Deutsche dürfen niemanden einfach einladen, auch wenn wir mit Haus und Hof dafür bürgen. Mir wurde beim Landratsamt und auf der deutschen Botschaft gesagt, wie ich dazu käme zu glauben, dass eine Indonesierin 3 Monate nach Deutschland könne nur weil es im Gesetzt steht. Unsere Regierung hätte da was anderes angeordnet. Auf Frage, wo das stehe: "Das wäre eine interne Anordnung!"

    Das sollte man alles wissen damit man weiss, dass man diese sog. Flüchtlinge nicht aus Menschlichkeit reinholt sondern um es uns so richtig zu besorgen.

    Wir dürfen nicht besucht werden von wem wir wollen und unsere Regierung lässt jeden Verbrecher ungeprüft ins Land und wir müss hunderte von Milliarden dafür erwirtschaften, dass die in der sozialen Hängematte liegen.

    Der vom Auswärtigen Amt hat mir unlängst auch bestätigt, dass kein Araber einen Polizisten oder den Staat und die Demokratie anerkennen würde, wenn er nicht Angst vor ihnen hätte – sie kennen nur die Familie und den Clan an und über unsere Staatsgewalt lachen die sich kaputt.
    Z

  6. Auch Indonesierin zu sein schützt dort auch nicht,wenn ich mich recht erinner erlaubt Indonesien nur noch Frauen ab 30(danach scheinen die Frauen für Araber nicht mehr int. zu sein) in Arabien zu arbeiten und zwar wegen Vergewaltigung,Folter(Nägel reinschlagen etc.!)und nicht erhaltenem Lohn.Könnte aber auch ein anderes Land gewesen sein,mehree Länder reagierten schon darauf,Äthiopien war glaube ich auch dabei.

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