München: Hofbräukeller erteilt AfD-Kreisverband Absage

Die Wirte wollen anscheinend kein Geld verdienen. Gerade in Bayern dürfte manchem Wirt die AfD zu extrem auftreten. Ist das wirklich so, oder gibt es politischen Druck von den herrschenden Parteien? In diesem Fall können sie sich ihr eigenes Urteil bilden. 

Von Redaktion/dts

Der Wirt des Münchner Hofbräukellers, Ricky Steinberg, hat dem ansässigen AfD-Kreisverband eine in seinem Gasthaus geplante Parteiveranstaltung abgesagt. "Ich fürchte um den Ruf des Hofbräukellers und um die Sicherheit", sagte Steinberg der "Süddeutschen Zeitung". Das könne er seinen Gästen nicht zumuten.

Obwohl die AfD bereits "vor vielen Wochen" im Gasthaus reservieren wollte und zunächst auch eine Zusage bekam, erteilte der Wirt nun doch eine Absage. "Ich befand mich in der Zwickmühle. Darf man eine Partei, die so viel Zuspruch in der Bevölkerung bekommt, einfach aussperren?" Seine Meinung habe er nach dem AfD-Parteitag in Stuttgart geändert.

Die AfD trete ihm zu radikal auf. "Meine Richtung ist das sicher nicht", so Steinberg. "Das Tohuwabohu brauch ich wirklich nicht. Mit der Absage fühle ich mich jetzt deutlich besser."

Wie der Bayrische Rundfunk berichtet, gibt es aber noch ganz andere Hintergründe. Der Hofbräukeller gehört den Freistaat Bayern und dessen oberster Herr ist Bayerns Finanzminister Söder.

Petr Bystron, bayrischer Landesvorsitzender der AfD wird im "BR" wie folgt zitiert: 

Wir haben immerhin einen Vertrag abgeschlossen und 6.000 Euro Umsatz für den Hofbräukeller garantiert. Die Wirte werden von CSU und SPD unter Druck gesetzt. Die Wirte tun mir leid.

15 comments

  1. Gut, ich denke diesen merkwürdigen Keller werde ich - sollte ich da mal vorbei kommen - auf jeden Fall NICHT besuchen! Der Wirt dort  tritt mir eindeutig zu radikal auf.

  2. "Ich fürchte um den Ruf des Hofbräukellers und um die Sicherheit", sagte Steinberg der "Süddeutschen Zeitung".

     

    weil mr. Hitler nicht explodiert is`?

    • Ich hoffe, dass sich viele Bayern und Touristen nun zwei mal überlegen, ob sie bei Antidemokraten Bier trinken gehen wollen!

  3. Hofbräukeller! War da nicht mal was. So ab 1919.  Und dann erst 1942. Also ich weiss nicht.

    Heisses Pflaster, dieser Hofbräukeller. Und jetzt die AfD. Wollen sie die Weltherrschaft. Na sicher. Guter Mann, der Chef vom Keller. Hat uns alle gerettet.

     

  4. Mit dessen  intelligenz (`der Chef vom Keller') sollten wir wenn möglich Klone schaffen um den Fortbestand der menschlichen Intelligenz & Rasse,eine Zukunft zu ermöglichen.

    • Sachsenmädel

      Da bräuchten wir ja eigentlich garnicht die Migranten. Bei uns reicht es auch schon für  neue Intelligenz. Vielleicht gibt es noch ein paar mehr in Bayern.

  5. Verpächter des Hofbräukelllers ist der Freistaat Bayern. Nach erster Zusage des Pächters plötzlich eine Absage. Fällt mir der Spruch vom Blödelbarten ein: Ach wie gut daß niemand weiß, daß ich Rumpelheinzchen stieß. Ich dachte bislang immer, daß er Besitzer, sofern er sich an geltendes Recht hält, dem Eigentümer keine Rechenschaft schuldig ist. Bei denen in Bayern ticken die Uhren anders, etwas antidemokratischer, dafür aber volkstümlich mit Krachlederner aber ohne Arsch und Rückgrat,

  6. Robert der Deutsche

    In den Laden geh ich sicher nie

    Mein Stammlokal ist der " Germanenkrug "  .   You.Tube  ( Badesalz)

  7. Dieser Wirt soll sich ins Knie ficken und am besten die tuntige Antifa gleich mit

  8. Vielleicht sollte sich dort mal die Drogenbeschaffungshilfe mit ihrem Vorstandvositzenden Christal Beck´s dort anmelden. Vielleicht wäre das besser.

     

     

  9. Gibt es eigentlich irgendwo eine Liste solch feindlicher Objekte? Dazu würde z.B. auch das Hotel "Esplanade" im Bad Saarow zählen, welches einmal Udo Vogt von der NPD die Unterkunft verweigert hat, alle Gewerkschaftsobjekte, die meisten NGO-Objekte, alle Einrichtungen mit dem Aufkleber der "Aktion Noteingang" etc.

  10. Man sollte irgendwo die Probe aufs Exempel machen und ein Schild vor einem Lokal aufstellen auf dem der Zutritt für Moslems oder Schwarze verboten wird! Es sollte immer dafür gesorgt werden das den Bundestagsparteien jene Gesetze die sie zu Gunsten der Invasoren verabschiedet haben (Diskriminierungsgesetze)  gegen die deutsche Bevölkerung sich als Bumerang erweisen. 

  11. Boykott ! Wer so ein Lokal aufsucht ist nicht mehr zu retten ! Wenn diese Leute ein Problem mit der Einheimischen Bevölkerung haben , sollten die es dann auch lieber meiden !

  12. Er solls doch sagen: Die stehen ihm zu weit links. No a Mass fürn Ricky!

  13. Kann man den Hofbräukeller jetzt eigentlich wegen des AGG verklagen? Die AfD darf wegen ihrer politischen Ansicht ihre Veranstaltung dort nicht abhalten. Das stellt doch einen Verstoß gegen §1 AGG dar.

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