Logo auf der NoWKR-Homepage. Screenshot nowkr.at
Logo auf der NoWKR-Homepage. Screenshot nowkr.at

Aus “NoWKR” wird “Offensive gegen Österreich”

Die Gegner des von den Freiheitlichen veranstalteten Akademikerballs, bestehend aus linksextremen und antifaschistischen Gruppierungen, lösen ihre Gruppierung "NoWKR" auf und wollen nun eine "Offensive gegen Österreich" starten. Damit zeigen sie in Sachen Namensgebung jedoch in etwa die selbe Geistesleistung wie schon die PEGIDA vom anderen politischen Ufer.

Von Marco Maier

Provokation ist in solchen Kreisen scheinbar das Um und Auf. Egal wie - Hauptsache man eckt an. Fiel die Gruppierung um "NoWKR" schon im vergangenen Jahr damit auf, dass sich in deren Dunstkreis einige gewaltbereite Randalierer befanden (was zum polizeilichen Verbot der NoWKR-Demos in diesem Jahr führte), so dürfte sich dies auch nach der Umbenennung nicht ändern. Denn der Vorwurf, der Staat habe sich mit dem Verbot "autoritär und antiliberal" verhalten, wirkt angesichts der unliberalen Haltung des Bündnisses selbst (Liberalismus respektiert die Meinungsvielfalt, auch wenn man selbst nicht die Ansichten anderer Menschen oder Parteien teilt) etwas deplatziert.

Mit der Namensänderung auf "Offensive gegen Österreich" beweist die Gruppierung jedoch eine geistige "Höchstleistung", die an jene der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (PEGIDA) heranreicht. Bei beiden Organisationen mag es vielleicht einige Punkte geben, die bei vielen Menschen auf Zustimmung stoßen - doch die Namensgebung selbst ist einfach nur "Panne".

In einer Erklärung auf der Website des NoWKR-Bündnisses heißt es, man wolle sich nach dem Ende der Kampagne "in welcher Form auch immer" an einer "Offensive gegen Österreich" versuchen und den Fokus der Kritik auf die gesellschaftliche Mitte legen. Dass jedoch der Großteil der Österreicher von einer "Offensive gegen Österreich" nichts wissen wollen werden - egal welche Anliegen diese Gruppierung auch haben mag - scheint nicht von Belang zu sein. Gerade die extremistischen Positionen sind es ja, die einen Vorstoß in die "gesellschaftliche Mitte" verhindern werden. Vom Namen ganz zu schweigen.

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Ein Kommentar

  1. Da muß ich aber auch an Ihrem Verstand zweifeln, wenn sie Patrioten mit dem linksextremen Pack auf eine Stufe stellen. Sie sollten sich einen Beruf suchen, von dem sie etwas verstehen. Schämen Sie sich!

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