Neue Seidenstraße: China stellt erste 10 Milliarden Dollar zur Verfügung

Parallel zum BRICS-Hilfsfonds will die Volksrepublik China auch in Vorderasien mehr Geld locker machen. Insbesondere das Projekt zur Reaktivierung der alten "Seidenstraße" steht hierbei im Vordergrund. Dafür steht nun die erste Tranche von 10 Milliarden Dollar für Investitionen bereit.

Von Marco Maier

Erst im November 2014 verkündete Chinas Präsident Xi Jinping die Schaffung eines Fonds für die neue Seidenstraße. Die formale Gründung fand dann am 29. Dezember statt. Nun erklärte die People's Bank of China (PBOC) am 16. Februar, dass ab sofort 10 Milliarden Dollar in Investitionskrediten zum Abruf bereitstehen.

Insgesamt plant die Volksrepublik für dieses Projekt Mittel in Höhe von 40 Milliarden Dollar locker zu machen. Angesichts der enormen Devisenreserven in Billionenhöhe ist man in Peking darum bemüht, diese Abhängigkeit vom US-Dollar – und somit von den USA – nachhaltig zu reduzieren. Ein finanzieller Kollaps der USA würde diese ganzen Reserven, die unter anderem auch von den Staatsbetrieben gebunkert werden, über Nacht wertlos machen.

Wie mitgeteilt wurde, stammen die ersten 10 Milliarden Dollar ausschließlich von chinesischen Staatsbetrieben. Weiteres Kapital sollen zukünftig private und institutionelle Anleger beisteuern. "Der Seidenstraßenfonds", so PBOC-Chef Zhou Xiaochuan, "heißt sowohl inländische wie internationale Investoren willkommen. Diese können bei der zweiten und dritten Tranche Anteile erwerben, solange sie an einem langfristigen Engagement interessiert sind."

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Ein Kommentar

  1. Freut mich! Endlich eine Nachricht, die über den Aufbau von Infrastruktur und neuen Arbeitsplätzen berichtet.

    Die Feindseite USA kann ja nichts anderes als zerstören und morden.

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