Wie Gobalisten denken: die Trilaterale Kommission

Die Trilaterale Kommission ist eine der wichtigsten globalistischen Eliten-Gruppen die derzeit existieren. Was will sie mit welchen Mitteln erreichen? Hier ein Einblick.

Im Jahr 1973 von Zbigniew Brzeziński und David Rockefeller gegründet, ist die Trilaterale Kommission inzwischen eine der einflussreichsten „Denkfabriken“ der Welt mit rund 400 Mitgliedern aus Europa, Nordamerika und Asien-Pazifik. Bezeichnenderweise spielen Afrika und Lateinamerika keine Rolle.

Erwähnenswerte deutsche Mitglieder sind Klaus-Dieter Frankenberger von der FAZ und Wolfgang Ischinger (Münchner Sicherheitskonferenz, Atlantik-Brücke), sowie die Politiker Alexander Graf Lambsdorff (FDP) und Siegmar Gabriel (SPD). Dazu noch weitere Politiker, Banker und Vorstandsmitglieder und -vorsitzende von großen deutschen Unternehmen.

Doch was will diese Trilaterale Kommission und mit welchen Mitteln will sie ihre Ziele erreichen?

Bereits im Sommer 2019 veröffentlichte die Eliten-Organisation eine Broschüre mit dem Titel „Demokratien unter Stress: Neugestaltung der trilateralen Kommission zur Wiederbelebung unserer Demokratien zur Aufrechterhaltung der regelbasierten internationalen Ordnung“. In der Broschüre sprachen sie über die „Wiederentdeckung ihrer Wurzeln“, die „Schärfung“ ihrer Mission und die Notwendigkeit, ihre Mitgliedschaft zu „verjüngen“. All dies beruhte auf dem Ziel, die „regelbasierte globale Ordnung“ aufrechtzuerhalten und die „Herausforderungen“ des 21. Jahrhunderts zu bewältigen.

Ungefähr zu dieser Zeit hielt die Trilaterale Kommission Mitte Juni ihre Plenarsitzung 2019 in Paris ab. Während dieser Veranstaltung sprach die nordamerikanische Vorsitzende der Kommission, Meghan O’Sullivan (die auch im Vorstand des Council on Foreign Relations ist), einige Minuten über die Institution und die Rolle, die sie von nun an spielen soll.

Hier ist ein direktes Zitat aus O’Sullivans Monolog, das auf dem Youtube-Kanal der Trilateralen Kommission zu sehen ist:

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Wir sind eine Organisation von Menschen, die eng mit den nationalen Regierungen verbunden sind, und oft prägen die Ideen, die wir privat diskutieren, unsere eigenen Perspektiven und unsere Diskussionen, Überlegungen und Gespräche mit Menschen in Machtpositionen. Das wird immer noch wahr sein, aber heute müssen wir darüber nachdenken, einen Einfluss auf die breitere Debatte zu haben. Wir leben nicht länger in einer Welt, in der nur Regierungen die Zukunft beeinflussen können. Tatsächlich müssen wir uns zunehmend andere Einheiten als die wirklichen Motoren des Wandels vorstellen und Unternehmen, Universitäten oder sogar Einzelpersonen. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das Gespräch gestalten, wie wir diese Gruppen einbeziehen, in Lösungen investieren und uns für Lösungen engagieren können.

O’Sullivan schloss mit den Worten:

Und wir müssen weitermachen, ob wir unsere Regierungen dazu bringen können, unseren Vorschriften und Empfehlungen zuzustimmen oder nicht.

Dies steht im Einklang mit den Aussagen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, auf dem Weltwirtschaftsforum im Januar 2020. Als Guterres über seine Überzeugung sprach, dass globale Probleme mit globalen Lösungen gelöst werden müssen, erklärte er:

Manchmal schaffen wir es, manchmal scheitern wir, aber eines können Sie absolut sicher sein – wir werden nicht still sitzen und erwarten, dass ein Konsens der internationalen Gemeinschaft die von uns diskutierten Probleme löst.

Die Implikation der Worte von O’Sullivan und Guterres legt in erster Linie eines nahe: Die Organisationen, die sie vertreten, werden nicht ewig darauf warten, dass die nationalen Gesetzgeber Lösungen für globale Krisen umsetzen. Was sie zu sagen scheinen, ist, dass, wenn die Regierung nicht durch die Ratifizierung von Gesetzesinitiativen wie den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (auch bekannt als „The Green New Deal“) zum Handeln angeregt werden kann, die einzige andere Option darin besteht, dies selbst zu tun.

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3 Kommentare

  1. Die Trilaterale Kommission ist heute nicht mehr die wichtigste globalistische Elite-Gruppe. Die vom Russen-Hass zerfressenen Lehren eines Zbigniew Brzeziński sind nicht mehr angesagt, weil sie sich mit dem Sowjetkommunismus als Feindbild bis zur Belanglosigkeit abgenutzt haben.
    Russland ist heute eine profitorientierte Oligarchie, die nur in einigen Feldern zentralistisch reguliert wird.
    In China sind es ca. 20 Familien, die den Takt bestimmen und dabei nur die oft klugen konfuzianischen Vorgaben des Zentralkomitees respektieren und beachten müssen.
    Die USA sind unverkennbar dabei ihre Glaubwürdigkeit als No.1 einzubüßen, denn wie desolat die Staatsmacht dort ist, wird doch dadurch sichtbar, dass ein Polizeimord und ein fragwürdiges Virus den gesamten Zustand des Landes aus dem Gleichgewicht bringt.

    Die clanwirtschaftlich organisierten Globalisten sind einzig und allein an profitablen Geschäften interessiert, und da bietet China sich momentan für die Führung hervorragend an.

    1. Konfuzius war sicher einer der ganz Großen der Weltgeschichte. Und – er glaubte an Gott, auch wenn er kaum über Religion sprach. „Mit 50 kannte ich den Willen des Himmels, und mit 60 war ich bereit, auf ihn zu hören.“ Sein Gottesbild ist ganz erstaunlich, das ich hier aber nicht aufzeigen möchte.
      Von seiner Regierungskunst sind die Chinesen weit entfernt: „Wenn man durch Erlasse leitet und druch Strafen ordnet, so weicht das Volk aus und hat kein Gewissen. Wenn man durch die Kraft des Wesens leitet und durch Sitte ordnet, so hat das Volk Gewissen und erreicht (das Gute).“
      Mit den Konfuzianismus verhält es sich wohl ähnlich wie bei uns mit der Bibel. Jeder hat sie, mancher zitiert sie, aber kaum einer weiß, was drinnen steht. Konfuzius ist wohl eher ein Symbol .

      Trilaterale Kommission: An globale Lösungen glaube ich nicht; ich halte das für eine der dümmsten Ideen der Weltgeschichte.
      Gestern standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter.

  2. diese kriminelle Einrichtung kann man nur abschaffen, Finanzierung entziehen genau wie mit der WHO, EU, UN, NATO und EZB… Das ist ja gerade schon auf einem guten Weg.

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