Sucht Trump nach grüneren Weiden in Grönland?

Eine Insel, ein Territorium oder nur ein großes Stück gefrorenes Eis, das nur wenige auf der Karte finden können, gewinnt jetzt wieder geopolitische Aufmerksamkeit. Als John Kerry den Demokraten bei ihrem Präsidentschaftswahlkampf hätte helfen sollen, wurde er zum Südpol geflogen. Jetzt lenken die USA ihre Aufmerksamkeit auf Grönland, vielleicht mit der Begründung, dass es dasselbe ist, aber näher.

1974 dachte die Performancekünstlerin Laurie Anderson während einer Hitzewelle in New York an den Nordpol und beschloss, dort per Anhalter hinzufahren. Sie stellte fest, dass sie den Pol selbst nicht erreichen konnte, da es sich um einen Sperrbereich handelte. Heutzutage ist er leichter zugänglich, aber auch der Standort einer saisonalen russischen Basis. Vielleicht ist es kein Scherz, dass die USA auch hier ihren Einfluss ausbauen wollen, ungeachtet der technischen Schwierigkeiten.

Grönland gehört offiziell zu Dänemark und ist eine der drei Kronen des Königreichs Dänemark. Ebenso wie England und Schottland zwei getrennte Kronen innerhalb eines Königreichs sind. Es ist daher kein Stück Land, sondern eine souveräne Einheit, sowohl für sich als auch als Teil Dänemarks. Folglich steht es nicht zum Verkauf. Dies hat jedoch bestimmte Leute nicht davon abgehalten, es zu versuchen.

Im vergangenen Jahr lehnten die dänische Premierministerin Mette Frederiksen und der grönländische Ministerpräsident Kim Kielsen Donald Trumps Vorschlag ab, Grönland zu kaufen, um vielleicht mehr Geld in einem neuen Trump Tower zu waschen. Frederiksen nannte Trumps Angebot „absurd“. Dies führte dazu, dass Trump eine geplante Reise nach Dänemark absagte.

Die Reise nach Europa hätte wie immer eine gute Ablenkung von den Angelegenheiten zu Hause gedient. Aber Trump war beleidigt, als man sein Angebot ablehnte, weil er es absolut ernst meinte. Er wollte die Region aus Dänemarks Händen nehmen, als ob die USA Dänemark einen Gefallen tun würden. Dies ist alles, was Sie über seine Haltung gegenüber Grönland und seinen Menschen, Dänemark und anderen europäischen Nationen sowie über alles und jeden wissen müssen, was er für seine eigenen Zwecke verwenden kann.

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Eine Analyse von Henry Kamens.

Ein Kommentar

  1. Der Artikel ist sehr skurril. Sollte das etwa Satire sein? - Nein, dafür ist er zu hohl.
    Was will der Autor hier ausschütten - also Trump ist mit Verlaub gesagt ein Idiot .
    Das hat sich längst herum gesprochen - darüber braucht man doch kein Wort mehr verlieren.

    Es gibt in den USA aber tatsächlich zwei grundlegende Interessen an dieser Insel.
    A) Milärstrategische Belange
    B) Bodenschätze z.B. Öl und Minerale

    Die Dänen stecken zwar tief im Rektum der Yankees - aber bei Fragen ihres Terretoriums werden sie störrisch.

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