Die Stadt Guangzhou hat nun auch Ausgangssperren verhängt. Insgesamt 400 Millionen Menschen sind nun davon betroffen. Und das für ein paar hundert Tote?

Von Redaktion

Guangzhou, die Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Guangdong und mit fast 15 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt des Landes, hat sich soeben der Reihe der Städte angeschlossen, die allen Bürgern eine Ausgangssperre auferlegen und die Bewohner in ihren Häusern einschließen, mit nur begrenzter Erlaubnis, sich in die Außenwelt zu wagen, um lebensnotwendige Güter zu kaufen.

Die Entscheidung bedeutet, dass derzeit 3 Provinzen, 60 Städte und damit 400 Millionen Menschen mit Chinas strengster Sperrung konfrontiert sind, da Peking gegen den Ausbruch des Coronavirus kämpft und sich das Virus bereits in mehr als 2 Dutzend Ländern ausgebreitet hat.

Das sind mehr als 400 Millionen Menschen, die wegen offiziell 638 Todesfällen gewaltsam in ihre Häuser gesperrt wurden. Denken Sie nur daran: Wenn es jemals einen Grund gab zu glauben, dass Peking über die Zahlen lügt (und nicht nur, weil Tencent „versehentlich“ die „wahren Daten“ durchsickern ließ), dann ist es das.

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Zwar heißt es aus Peking offiziell, dass die Zahl der Neuerkrankungen langsam zurückgeht und den Höhepunkt hinter sich habe, doch manche Beobachter gehen eher davon aus, dass dies an den mangelnden Ressourcen liege. Wenn täglich nicht mehr als etwas über 3.000 neue Fälle bestätigt werden (können), liege das viel eher an den fehlenden Ressourcen in den Labors.

Sind diese Ausgangssperren vielleicht das letzte Mittel der chinesischen Behörden, um eine Katastrophe zu verhindern, oder einfach nur extreme Vorsorgemaßnahmen? Wobei: Die gewöhnliche Grippe, die jährlich zig Tausende Menschen dahinrafft, schafft es nicht solche Maßnahmen zu erregen. Vielleicht sollte man doch etwas besorgter sein, was den Virusausbruch betrifft.

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