Es sind nur Minderheiten, die sich der großen Politik widersetzen, welche immer wieder mit den Konzernen mauschelt, um gegen die Interessen der Bevölkerung zu handeln.
Von Dr. Hans-Jürgen Klose
Für einen der selten in den letzten Jahren in Deutschland war, aber versucht hat die Geschehnisse dort zu verfolgen, hat sich ein Bild gezeigt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. In der Heimat redet keiner mehr von Politik, wenn er dem Mainstream nicht angehört. Man braucht schon einige Zeit um zu erfahren, wie der Gegenüber die Ereignisse einordnet – es hat sich ein Tuch der Verharmlosung über all das schrecklich Empörende gelegt und man fragt sich „Wie will man da wieder rauskommen?“
Ich weiß nicht wie es in der DDR war, wenn man da nicht im Mainstream schwamm. Ich weiß nur, dass bei uns vor allem Studenten die politische Lage sehr argwöhnisch ständig beobachteten. Ob Atomkraft, Umwelt oder SS-20 auf deutschem Boden – immer haben Widerständler das öffentliche Interesse auf die wunden Punkte gelenkt.
Wie jetzt der Hambacher Forst der allen zeigt, dass man sich auf unsere Politiker nicht verlassen kann und Konzerne ihre egoistische Richtung weitergehen und mit Staatsgewalt durchsetzen können. Wo ist der grüne Cem Özdemir, wenn jetzt die nächsten Bäume fallen? Er sitzt mit Erdogan beim Bankett. Es werden ursprünglich mal 4000 Hektar weiter abgeholzt, einschließlich des Lebensraums geschützter Tierarten. Es sind 350 Jahre alte Bäume dort, die jetzt der Kreissäge zum Opfer fallen. Wenn jetzt überall über Dieselfahrverbote diskutiert wird, kann ich nur lachen. Ich rate den Verantwortlichen mal die Megametropolen in Asien zu besuchen, wo Einwohner zu einem Drittel mit provisorischen Atemschutzmasken herumlaufen und man vom Flughafen aus glaubt, die Stadt liege im Nebel. Wo sind unsere Grünen? Wie rechtfertigen sie ihren Stimmenzuwachs?
Diese Brav-Bürger.
Und so geht es querbeet durch alle Aspekte der Politik. Die Bürger werden gar nicht mehr ernst genommen. Es ist die Frage wie man heute sein Bewusstsein behält, und dann, tja dann kommt die Sache mit dem Mut. Aber der kann doch innerhalb von 75 Jahren nicht ausgestorben sein. Wer kämpft um seine Heimat? Die Sachsen haben damit begonnen. Wir brauchen organisierten Widerstand der sich nicht durch Parteigemauschel einbinden lässt. Jeder versuche das auf dem Platz auf dem er steht – und das Vernetzen ist doch heute so und so jedem auf die Stirn gestempelt.








Wer die Grünen sind und was die wollen, kann man in dem Buch „Rote Lügen in grünem Gewand“, von Torsten Mann nachlesen. Aber lieber nicht vor dem Schlafengehen.
Ich halte diesen Zermon für etwas übertrieben. Erstens sind die Studentenvereinigungen meißt aus Partylaune und politischer Verblödung durch ihre Mentoren, immer schräg links auf Krawall gebürstet. Kohlekraftwerke Made in Germany sind generell mit die saubersten auf dieser Erde. Wenn man sich dann mal die Lausitz anschaut, wie die regenerativ ihren Kohleabraum wieder aufgeforstet hat, kann man nur staunen. Es geht, aber man muß die Betreiber auch dazu verbindlich verpflichten. Wenn es aber z.B. um Genmanipulation oder Monsatoverbrechen geht, ist das Studentengeschrei nicht so groß. Kann es sein, daß diese ihre zukünftigen Arbeitgeber aus Eigennutz nicht verprellen wollen?