Offenbar plant die Kiewer Junta einen umfassenden Sturm auf die südöstlichen Landesteile, in denen immer mehr Menschen eine Föderalisierung der Ukraine fordern und inzwischen schon mehrere Regierungsgebäude besetzt halten. Die Ukraine avanciert damit zusehends zu einer von Oligarchen gelenkten und vom Westen unterstützten Militärdiktatur.
Von Marco Maier
Ukrainische Truppenverbände und schwer bewaffnete Milizen des Rechten Sektors bereiten sich offenbar auf eine konzentrierte Militäraktion in den südöstlichen Regionen des Landes vor. Während gestern noch Maidan-Aktivisten in Kiew gegen die Putschregierung demonstrierten, da diese für gleich korrupt und unfähig gehalten wird wie die Vorgängerregierung von Janukowitsch, geht der Druck auf die Föderalisten weiter.
Wie bekannt wurde, soll der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes, Valentin Naliwaitschenko, das Oberkommando erhalten haben, nachdem der interimistische Innenminister Arsen Awakow offenbar als unfähig angesehen wird, die Probleme im Südosten entsprechend der Junta-Wünsche zu lösen. Den Meldungen zufolge sollen die ukrainischen Sturmabteilungen schon morgen am 2. Mai ausrücken.
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