Anti-TTIP-Demo in Wien. Bild: Flickr / Global 2000 CC-BY-ND 2.0

Neben TTIP wird auch das TiSA-Abkommen zwischen den USA, Europa und 23 weiteren Staaten verhandelt. Bereits vor einem Jahr wurden die ersten Dokumente publiziert. Nun sind weitere Verhandlungspapiere aufgetaucht.

Von Christian Saarländer

 

 

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TiSA, das "Trade in Services Agreement" oder auch "Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen", ist eines der wichtigsten derzeit verhandelten Abkommen. Politiker und Journalisten stufen dieses Abkommen sogar als bedenklicher als das TTIP-Abkommen ein. Grob gesagt geht es bei TiSA um alle möglichen Arten von Dienstleistungen, welche zwischen den Verhandlungsstaaten liberalisiert werden sollen. Wer sich selbst ein Bild über den derzeitigen Stand der Verhandlungen machen möchte, kann die Dokumente auf WikiLeaks abrufen. Neben den USA und der Europäischen Union sitzen unter anderem auch die Türkei, Mexiko, Kanada, Australien, Pakistan, Taiwan und Israel am Verhandlungstisch, so dass etwa zwei Drittel des weltweiten Bruttoinlandsproduktes davon betroffen sind.

Ausgeschlossen davon sind die BRICS-Staaten – also Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika – woraus sich deuten lässt, dass der Kalte Krieg auf ökonomischem Terrain längst ausgebrochen ist. Bereits vor einem Jahr wurden TiSA-Dokumente, welche sich auf die Sparte Finanzdienstleistung beziehen, veröffentlicht. Auf dem unteren Tweet wird man auf die entsprechenden Dokumente verlinkt.

 

 

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