Erst wird Xavier Naidoo für den European Song Contest nominiert, dann wieder ausgeladen. Politische Raison ist wichtiger als die musikalische Kunst. Egal ob man seine Musik mag oder nicht: der ganze Trouble um die ESC-Nominierung doch völlig überflüssig.
Von Marco Maier
Gut, man kann zu den politischen Ansichten des Mannheimer Sängers stehen wie man will und auch die Musik ist prinzipiell eine Geschmackssache - doch das ganze Theater um die Nominierung von Xavier Naidoo entpuppt sich als wahres Trauerspiel. Und das um einen Wettbewerb, der gerade einmal noch so acht bis neun Millionen Menschen in Deutschland vor die TV-Bildschirme lockt. Also gerade einmal jeden zehnten Einwohner.
Schlimmer ist jedoch das ganze Gezanke rund um Xavier Naidoo, der eben mit seinen unbequemen politischen Ansichten immer wieder beim Establishment aneckt. "Xavier Naidoo hat mehrfach Äußerungen getätigt, die man nicht gutheißen kann und missbilligen muss", erklärte ARD-Programmdirektor Volker Herres in einem Interview mit der "Welt am Sonntag". Doch was bittesehr haben private politische Ansichten mit seinem musikalischen Schaffen zu tun? Es ist ja nicht gerade so, dass sich der Sänger als "Rechtsrocker" hervortun würde. Ganz im Gegenteil: Er gilt auch als Aushängeschild eines toleranten und weltoffenen Deutschlands, in dem man unabhängig von Abstammung und Herkunft Chancen hat.
Xavier Naidoo sieht das Ganze wenigstens gelassen. "Vor einigen Monaten ist die ARD auf mich zugekommen und hat mich gebeten, im nächsten Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest in Stockholm anzutreten. Das war der alleinige Vorschlag der ARD", erklärte er auf Facebook. "Wenn sich nun kurz nach unserer vertraglichen Einigung mit dem NDR und dem Abschluss aller Vorbereitungen die Planungen der ARD durch einseitige Entscheidung geändert haben, dann ist das ok für mich", fügte er hinzu. Und: "Meine Leidenschaft für die Musik und mein Einsatz für Liebe, Freiheit, Toleranz und Miteinander wird hierdurch nicht gebremst."
Contra Magazin News & Informationen
wie in der DDR… Freie und eigene Meinung unerewünscht. Soviel zur demokratie!!
Vor allem sollte der stümperhafte Sender keinen ESC mehr ausrichten dürfen.
Musik? Überflüssig? Es ist ein Skandal sondergleichen! Wir reden von einer Veranstaltung die von einer luziferischen Wurst gewonnen wurde, weil…. warum auch immer. Wenn man Soul nicht mag, zudem mit deutschen oder religiösen Texten, muss man natürlich auch Xavier nicht mögen, aber kann ihm weder seinen großen verdienten, gradezu legendär phänomenalen, Erfolg genau so wenig absprechen, wie seine musikalische Qualität an UND fürsich.
Und Politik. Was tut er den politisch aussagen? Ein Bisschen Frieden, ein Bisschen Freiheit, das wünsch ich mir, würde ich sagen, oder nicht? NAZI? Naja in gewisser hinsicht Zionist, ist er ja. Aber jetzt mal ehrlich Leute, wie verstrahlt kann ein Gutmensch denn noch seine Brägheit ins Soziale Netz ballern?
WAS, und es kann sich bei den Kritikern nur um Gutmenschen handeln, veranlasst einen solchen, einen farbigen Friedenssänger, als rechts im Sinne von schlecht, im Sinne von Nazi, im Sinne von kauft nicht bei dem, hinzustellen. Ich frage mich ernsthaft welche Gehirnwindungen bemüht werden müssen um einen derartigen Gutdenk hinzukriegen. Bin zu dem Ergebnis gekommen, das jetzt die tollste Gelegenheit sich bietet, zu beweisen, das man nicht in Hautfarben denkt, aber trotzdem jeden Nazi auf hundert Meter riecht. Nur die in der Ukraine, die sind zu weit weg dafür. Kam daher nicht mal auch ne ESC Winnerin?
Ich denke jedenfalls weder in Geschlechtern, noch in Farben, doch muss sagen, wer auch immer zu dem Schluss kommt XN sei ein "Rechter" hat den Schuss, oder die Schüssin, oder das Geschossene, nicht gehört.
…ich finde vor allem alle echten Nazis, die Xavier Naidoo hassen weil er ein Neger ist, und schon gedanklich daran arbeiteten wie er den tot zu schlagen wäre, sollten sich empören.
Ihr scheiß Antifas, wie dämlich seid ihr den, der gehört nicht zu uns, der gehört zu euch.
Doch solche Nazis gibt es wohl nur vom VS gesponsert. Oder in der Ukraine.