Bild: Flickr / U.S. Army Europe Pictures CC-BY 2.0
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Montenegro wird 29. NATO-Mitglied

Montenegro wird das 29. Mitgliedsland des transatlantischen Militärbündnisses. Die Einwände Russland über den NATO-Beitritt des Balkanlandes spielten bei der Entscheidung keine Rolle.

Von Redaktion/dts

Die NATO wird sich zum ersten Mal seit 2009 erweitern: Der Westbalkan-Staat Montenegro wird in Kürze als 29. Mitgliedsland in die Allianz aufgenommen. Einen entsprechenden Beschluss werden die NATO-Außenminister bei ihrem Treffen Anfang Dezember in Brüssel fassen. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf hohe, informierte NATO-Diplomaten.

"Die NATO wird Montenegro am 1. Dezember einladen, dem Bündnis beizutreten", hieß es übereinstimmend in den Kreisen. Wie die "Welt" weiter berichtet, hat Russland mehrere NATO-Staaten in einem Schreiben an die jeweilige Regierung vor einem Beitritt Montenegros gewarnt und mit einer Belastung der Beziehungen zwischen dem transatlantischen Militärbündnis und Russland gedroht.

Die NATO-Außenminister werden bei ihrem Treffen auch erklären, dass der Beitritt Montenegros keinen Automatismus für weitere neue Mitgliedschaften bedeutet. "Es wird in der Erklärung deutlich werden, dass die Aufnahme Montenegros nicht automatisch zu weiteren NATO-Beitritten führen wird. Jeder Beitritt ist ein Fall für sich", sagte ein informierter NATO-Diplomat. Insbesondere die Regierung in Paris drängt auf eine solche Erklärung. Offenbar will man es sich dort nicht so ganz mit Moskau verscherzen, nachdem man nun bei der Bekämpfung des "Islamischen Staates" in Syrien enger zusammenarbeiten möchte.

Die "Welt" berichtet weiter, dass die NATO auch bessere Absprachen mit Moskau über Manöver und Flugbewegungen anstrebt. Die Initiative läuft intern unter den Schlagworten "Transparency" und "Predictability". Sie wird vor allem von Berlin voran getrieben. Langsam aber sicher begreift auch die Bundesregierung, dass die antirussische Agenda dem Land schadet. Aus der NATO will man sich jedoch nicht verabschieden.

Beschlüsse sind dazu beim Treffen der NATO-Außenminister aber nicht zu erwarten. Hintergrund: Die letzten Beitritte zum Bündnis fanden mit Albanien und Kroatien im Jahr 2009 statt. Bosnien-Herzegowina und Mazedonien sind NATO-Beitrittskandidaten. Georgien und der Ukraine hat die NATO im Jahr 2008 einen Beitritt versprochen, ohne sich dabei allerdings auf ein Datum festzulegen. Insbesondere Georgien drängt auf einen Beitritt. Dagegen haben vor allem Deutschland und Frankreich Bedenken.

9 comments

  1. na, dann wird es bis zu den destabilisierungsmassnahmen bisher nicht dagewesenen ausmassen serbiens nicht mehr all zu lange dauern - ungefähr zeitgleich zum ende der amtzeit Orbans in ungarn, dürfte man damit anfangen, ähnlich dem kosovo, die provinz wojwodina von serbien abzutrennen.

    • Ja, ja der ethnisch-religiöse Flickenteppisch Balkan eignet sich vorzuüglich dazu,  um alle Goyim auf ein ander zu hetzen

      Bismarck sprach von "diesen Schafsdieben", wenn er Griechen, Serben und Bulgaren meinte der ganze Balkan schien ihm nicht die Knochen eines einzigen pommerschen Musketiers wert zu sein.

      Recht hatte er, der olle Bismarck

      • bullshit - hier, auf dem balkan ist alles peace. sogar albaner und serben kommen miteinander wunderbar klar. einzig und allein die kosovaren (und die von den usa finanzierten "grossalbaner", von denen selbst die repubblica shqiperise nichts wissen will) stören die harmonie etwas.

      • der einzige failed state ist tatsächlich montenegro - hat, ohne in der eu zu sein, den wertlosen euro als währung - das sagt schon alles.

  2. Die Krake bekommt einen kleinen Arm dazu. Irgendwann ist Österreich der 32. Natostaat. Der österreichische Verteidigungsminister ist ja schon dabei, das Bundesheer als Milizheer an die Wand zu fahren. Es ist alles schon geplant.

  3. Was wollen wir denn mit den Hungerleidern.

  4. "Montenegro wird das 29. Mitgliedsland des transatlantischen Militärbündnisses"

    ———

    Na, dann gibt bestimmt in dem 'failed state'  irgendwann in Monnenegro  oder Monneebro irgendwann eine Alternative zum im Drogen- und Mafia Staat Kosovo gelegenen 'Camp Bondsteel' wo die CIA ihre Drogen wäscht, der bislang der größte US-Stützpunkt außerhalb der USA. 

    Außerdem für US-rael willkommenes, neues Goyim-Kanonenfutter.

    Dannn kann man auch noch prima die Drogengeschäfte ausweiten und den Nahen Osten zum Wohle Israels noch intensiver zusammenbomben. Und das hat auch noch den Vorteil, dass man auf den manchmal unberechenbaren Führergan vom Bosporus/Ankara früher oder später ganz verzichten kann.

    Der Altkanzler Schmidt schrieb schon 2004 (als er noch alle Sinne beisammen hatte) in der Zeit:

    "Vielmehr erwartet man in Washington, mit Hilfe der Nato die amerikanische Hegemonie über eine nochmals erweiterte und deshalb weitgehend handlungsunfähige Europäische Union zu stabilisieren und die amerikanische Position im Mittleren Osten auszubauen (und damit dem verbündeten Israel  zu helfen). Jede Erweiterung der EU zu einem immer heterogener werdenden Gebilde hat schon seit dem Ende des Kalten Krieges zugleich dem Interesse der amerikanischen Hegemonie gedient."

    Tja, solche Politiker mit Format und klarer Denkweise sucht man heute vergeblich im Merkel'schen politischen Gruselkabinett

    Ist aber alles so geplant und gewollt:

    "In der Politik geschieht geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war". - F.D. Roosevelt

    Wenn er auch mit seiner 'New Deal' Politik gescheitert ist  - hier liegt er aber vollkommen richtig.

  5. Die menschliche Dummhei ist bekanntlich unendlich…Gemäss Albert Einsein's Aussage.Aber da die Menschheit nun sich bereits im Anfangsstadium (Odeschon Endstatdion ?) befindet,hier ein Zitat von Henry Kissinger: " SOLDATEN SIND DUMME, BLÖDE TIERE, DIE WIR ALS BAUERN AUF DEM SCHLACHTFELD BENUTZEN, UM UNSERE AUSSENPOLITIK DURCHZUSETZEN"..Für etwelche Wixer,Militärfuzzies und Schlapphüte die der deutschen Sprache  nicht so"mächtig" sind,hier der englische Originaltext:" MILITARY MEN ARE DUMP, STUPID ANIMALS, TO BE US AS PAWNS FOR FOREIGN POLICY".

  6. Nachtrag zu meinem PostinG: Es sollte natürlich richtig heissen:Albert Einstein und nicht'Einsein's.SORRY!

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