Finnland: Wasserbomben vor Helsinki

Alles nur eine Taktik, um eine "russische Bedrohung" zu konstruieren? Angeblich soll ein fremdes U-Boot vor Helsinki entdeckt worden sein. Die finnische Marine warf daraufhin Wasserbomben ab.

Von Marco Maier

Finnland, welches zwar nicht Teil der NATO ist, aber enge Beziehungen zum transatlantischen Militärbündnis unterhält, scheint im dreckigen Spiel zur internationalen Desavouierung Russlands offenbar die Rolle des Opfers spielen zu müssen. Nachdem schon Schweden vor einiger Zeit angeblich ein russisches U-Boot gesehen haben will (was sich als Falschmeldung herausstellte), macht nun Finnland mit.

Nachdem die finnische Marine angeblich ein fremdes U-Boot in den Gewässern vor Helsinki entdeckt hat, reagierte sie mit Wasserbomben. Nach Angaben von Marine-Kapitän Olavi Jantunen, konnte das fremde Objekt bislang nicht identifiziert werden. Es wurde als "nicht bestätigtes Unterwasserziel" klassifiziert. Die Analyse des Vorfalls durch die Marine könne Tage oder sogar Wochen dauern. "Die Bomben sollen das Ziel nicht zerstören oder beschädigen, sie sollen dem Ziel signalisieren, dass es entdeckt wurde", sagte ein Sprecher der Armee der Zeitung "Helsingin Sanomat".

Zwar wurde eine mögliche Beteiligung Russlands nicht direkt angesprochen, da man sich mit Beschuldigungen zurückhalten möchte, so lange es keine verifizierbaren Beweise gibt, doch in den Westmedien wird gezielt ein Wink auf Russland gegeben. Man kann es in der Presse eben nicht lassen, diesen Vorfall wie schon bei jenem in Schweden auf Russland zu schieben.

Es zeigt sich immer deutlicher, dass hier auf eine Eskalation hingearbeitet wird um möglichst einen Krieg der NATO mit Russland vom Zaun zu brechen. Dieser muss natürlich noch medial vorbereitet werden. Solche "Vorfälle" dienen psychologisch dazu, eine ständige Bedrohungslage aufrecht zu erhalten, die es in Wirklichkeit jedoch gar nicht gibt.

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12 Kommentare

  1. Gestern, als ich im Hallenbad war, waren schon so komische Geräusche unter Wasser. Ich natürlich gleich zum Bademeister und habe ihm mein Befürchtung mitgeteilt, dass es vielleicht ein U-Boot sein könnte. An ein russisches habe ich jedoch im Traum nicht gedacht. Der Bademeister meint, dass im Wasser alles „in Ordnung“ sei, aber die Kanalisation direkt unter dem Becken langführt – und zwar aus Richtung Osten kommend !!!

    Ich bin dann am Nachhauseweg noch bei der Polizei vorbei (die Kripo hatte leider schon zu), um meine (und vom Bademeister sozusagen bestätigte!!!) Befürchtung zu melden und eine Untersuchung der Kanalisation einzuleiten. „Man werde sich darum kümmern“ sagte der Waldmeister. Ich halte ihn für kompetent, denn er hat sich ernste Sorgen gemacht. Ich musste mein Auto sogar stehen lassen und mit der Straßenbahn nach Hause fahren, „aus Sicherheitsgründen wegen dem russischen U-Boot in der Kanalisation“, wie er sagte.

    So, jetzt frage ich euch: WAS HAT EIN RUSSISCHES U-BOOT IN DER KANALISATION EINER GROSSSTADT ZU TUN? Ich fass es nicht, was die Russen sich da erlauben und ich bin als wichtiger Zeuge vorgesehen und die Polizei hat mich eben angerufen, ich soll meine wichtige Zeugenaussage vor dem Gesundheitsamt wiederholen, un meinen Führerschein dabei mitbringen. Was das zu bedeuten hat, weiß ich nicht, aber es scheint wichtig zu sein für die Sicherheit.

    1. Wenn sich das herumspricht, befürchte ich übelstes für Ihre Person: Man wird sie zum nächsten Nato-Generalsekrätär berufen. 

      Nachdem Fog-of-war Rassmussen wieder in der Klapse ist und sein jetziger Nachfolger ohne seine Medikamente sogar noch haltloseres Gestammel von sich gibt, wird dringend ein Nachfolger von ähnlicher Qualität gesucht.

      1. Danke schön für das tolle Lob 🙂
        Dass ich das Zeug zum NATO-Generalsekretär habe, glaube ich ja nun nicht..na ja, nicht ganz. Aber das mit dem U-Boot in der Kanalisation muss eine ganz große Nummer sein. Mein Auto habe ich immer noch nicht. Das spricht ganz klar Bände, wie gefährlich die Situation ist, die ICH entdeckt habe (und absolute Geheimstufe offenbar, denn in den Nachrichten kam nichts…?)

        1. Schaun Sie sich mal "Catch 22" an – da wird Herr Major zum Major befördert – also bei Ihren vergleichsweise überragenden analytischen Fähigkeiten sollte doch schon ein Posten drin sein, vielleicht in der Aufklärung?

  2. Also, ich würde die Schotten um Hilfe bitten. Die haben sich an die Anwesenheit dieses Ungeheuers gewöhnt und daraus eine kleine Touristenattraktion gemacht. Nur, wie kommt das aus Schottland heraus?. Vielleicht wieder so eine Nato Propagandashow…

  3. Richtig ernst wird es, wenn das erste russische Atom-U-Boot im Stadt-Teich von Helsinki seine Runden dreht und in der Entengrütze ein Bild des pöhsen Putin zeichnet; der Aufschrei über diesen aggressiven Akt Russlands ginge in den Mainshit-Medien um die Welt, eine Sondersendung unserer Staats- und Dummfunker jagt die nächste.

  4. Was für ein Zufall. Da gewinnt die "pro russische" Zentrumspartei, die einen NATO-Beitritt ganz deutlich ausgeschlossen hat, die Wahlen und steht kurz vor der Regierungsbildung mit den eurokritischen Rechtspopulisten, den "Wahren Finnen" und plötzlich ereignet sich so ein Vorfall. Hoffen wir, dass sie dennoch ihren Weg gehen und Stubb's EU- und NATO-freundliche Partei für immer von der großen Bühne in Finnland verschwindet.

  5. Mal ganz ehrlich gesagt, lieber Marco Maier, hätte ich auch nicht dagegen gehabt, DIESEN Artikel in der Rubrik „Satire“ zu lesen. Aber die Frage ist natürlich, ab welchem Grad an Schwachsinn es keine Satire mehr ist?

    Können wir darüber noch lachen?
    NEIN!
    Dann ist es vielleicht doch keine Satire.
    Denn über Satire muss man lachen.

    Über die NATO-Witze kann man noch nicht mal mehr lachen. Da tanzen welche auf der Bühne des Lebens, und die Zuschauer gähnen. Vielleicht glauben die auf der Bühne, wir sind doof?
    Und die auf der Bühne sind auch die einzigen, die das aufgeführte Szenario toll finden.
    Wir haben also den besonderen Fall, dass das „Theaterstück“ sch**** ist, wir (Zuschauer) es aber ansehen müssen. huhu ddr DDR DDR 🙂

    >i>Alle Menschen haben eine Öffnung am Körper, um Fäkalien auszuscheiden. Bei den meisten ist das die hintere Öffnung, bei Redakteuren, Politikern und seit neuestem auch Millitärbefehlshaber ist es der Mund

    Was hier vor allem überspringt, ist ein tiefes Gefühl von Traurigkeit, von Angst (…solche Leute an der Macht … !!), von Fremdschämen bis zum geht-nicht-mehr.

    Übrigens
    »Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Anzeichen von Schwachsinn«
    (Siegmund Freud)

  6. Die NATO hat schon im kalten Krieg mit US Ubooten in Zusammenarbeit hoher schwedischer Admiräle die Bevölkerung kirre gemacht und Olaf Palme erst ans Bein gepisst und dann ermordet. Drei auf Ausgleich bedachte Schweden wanderten ins Jenseits. Wahscheinlich laufen deutsche Dolphin vor Finnland um uns zu verarschen.

     

    1. Richtig, Dirk Pohlmann hatte dazu einen Film gedreht, der wie es scheint, wieder aktuell gewordene Methoden der Amerikaner anspielt. Wenn man ein Land in die Nato ziehen will,siehe Norwegen, die Menschen aber nicht wollen, muss man durch Schüren von Angst nachhelfen !!! Der Böse Russe ist im Teich !!!

      Wie in Schweden…

      Der Film soll wohl im Mai 2015 auf Arte und im ZDF laufen…Täuschung. Die Methode Reagan

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