Prognose: Deutschlands Bevölkerung wird dramatisch sinken

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wird die Zahl der Menschen in Deutschland bis zum Jahr 2060 deutlich sinken. Selbst Zuwanderung kann diesen Trend nicht stoppen. Die Bundesrepublik wird sich auch eine Lösung für die Renten einfallen lassen müssen, um eine breite Altersarmut zu verhindern.

Von Marco Maier

Die Bundesrepublik steht neuen Berechnungen zufolge vor einem großen Bevölkerungsschwund. Unter Einberechnung verschiedener Zuwanderungsprognosen dürfte die Zahl der Menschen in Deutschland von bislang 80,8 Millionen (2013) auf bis zu 67,6 bis 73,1 Millionen reduzieren. Das entspricht einem Minus von bis zu 16 Prozent.

Grund dafür ist vor allem die äußerst schwache Geburtenrate, die derzeit bei etwa 1,38 Kindern je Frau liegt. Um die Bevölkerungszahl zumindest halten zu können, wäre eine Rate von 2,1 Kindern je Frau notwendig. Dies wirkt sich auch auf die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter aus.

In der Gruppe der 20-64-Jährigen, die den Hauptteil der Erwerbstätigen stellt, gab es im Jahr 2013 noch 49 Millionen Menschen. Im Jahr 2060 wird diese Gruppe je nach Größe und Altersstruktur der Zuwanderung nur noch 34-38 Millionen Menschen umfassen.

Gleichzeitig werden den Berechnungen der Statistiker zufolge 22-23 Millionen Menschen 65 Jahre oder älter sein. Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe an der Gesamtbevölkerung wird damit von derzeit etwa einem Fünftel auf rund ein Drittel anwachsen.

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Diese Entwicklung wird die Bundesrepublik vor eine große Herausforderung stellen. Vor allem die Finanzierung der Renten, die bislang hauptsächlich durch die Erwerbseinkommen erfolgt, wird wohl auch verstärkt durch die Kapitaleinkommen gedeckt werden müssen. Ansonsten droht eine breite Verarmung eines Großteils der älteren Menschen.

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8 Kommentare

  1. "Die Bundesrepublik wird sich auch eine Lösung für die Renten einfallen lassen müssen"

    Der Witz war gut! Es ist doch gerade die Bundesregierung:

    – die Gelder in Milliardenhöhe veruntreut, bzw. verschwendet
    – Familienpolitik gegen die Familien betreibt
    – auf Falschgeldsysteme setzt und damit die Inflation anheizt, und nebenbei die Rentenversicherungen ruiniert
    – die Politik gegen die eigenen Bürger macht
    – andere Länder zerbombt (natürlich im Namen des Guten)
    – die Energiewirtschaft und den Rest der Wirtschaft mit an die Wand fährt
    – und so weiter

    Die Politik ist nicht die Lösung, sondern das Problem. Je mehr sich die Bürger auf die Politik verlassen (freiwillig oder gezwungener Weise), um so schneller geht es bergab.

    Der Michel war aber schon immer Obrigkeitsgläubig. Selbst wenn er die Politiker als Verräter erkannt hat, schreit er nur nach der nächsten Führung und ist überrascht wenn diese ihn wieder verarscht.
    In sofern sind wir auf dem richtigen Weg.

    1. Deshalb auch allgemein „die Bundesrepublik“ und nicht speziell die Bundesregierung. 😉 Ohne eine wirkliche Änderung der Politik wird sich das natürlich nicht spielen. Aber die heutigen Eliten haben ihre Schäfchen ohnehin schon im Trockenen…

  2. Es droht doch keine Verarmung. Die ganzen Fachkräfte sind doch da, um uns aus dem Dreck zu ziehen, da klappt es auch mit den blühenden Landschaften im Osten   *Ironie *

    Aber mal im Ernst… ein Bekannter wollte immer mind. 3 Kinder. Aufgrund der beruflichen Situation ( Zeitverträge und Niedriglöhne ) war er nicht in der Lage, diesen Traum zu verwirklichen. Jetzt hat er einen gut bezahlten unbefristeten Job, die Frau ist vorhanden. Allerdings sind beide jetzt um die 40 J. und tun sich die Familienplanung nicht mehr an . Vielleicht sind diese Zustände ja von der Politik gewollt ?

    Und das 1/3 der Bevölkerung dann über 65 J. ist, ist auch nur vorübergehend. Sorry, aber irgendwann wird sich die Zahl naturbedingt bereinigt haben

  3. Wer sich in diesem kinderfeindlichen Land noch für Kinder entscheidet, dem ist nicht mehr zu helfen. Exorbitante Kosten, im Vergleich zu Kinderlosen, egal wo man hinschaut, egal was man mit Kindern auch unternehmen möchte! Immer unverschämtere und dreistere Behörden, die der Meinung sind, Kinder als Staatseigentum behandeln zu müssen! 

    Davon abgesehen, muss man heutzutage in der BRD darauf gefasst sein, dass sich Jugendämter die Kinder aus den Familien holen und durch "Firmen" und "Privatleuten" betreuen lassen. Ein gigantischer Markt ist dadurch mittlerweile entstanden! Es lässt sich vortrefflich Kasse machen mit Kindern! Pflegefamilien bzw. Kinderheime kassieren so zwischen 1800 bis ca. 7000 Euro monatlich.

    Ein einträgliches Geschäft, für wen eigentlich?

    Entscheiden tut dies primär eine Institution, das Jugendamt! Welches mehr oder minder ohne tatsächliche Kontrolle, quasi wie im rechtsfreien Raum agieren kann! Selbst Gerichtsanweisungen missachtet das Jugendamt!

    Das Jugendamt ist quasi ein Repressionsmittel des Staates, besser der Mächtigen, die sich mit diesem Repressionsmittel vermutlich versuchen, Eltern gefüg zu machen!

    Die Nazis im 3ten Reich und die Kommunisten in der DDR haben in Bezug auf Herausnahme von Kindern aus Familien auch viel Schuld auf sich geladen, dass man aber im heutigen Deutschland, Pflegefamilien bzw. Kinderheimen exorbitante Summen auszahlt, die man als Familie selbst nicht erarbeiten kann, dass muss hellhörig machen!

    Selbst deutsche Kinder werden unter Zuhilfenahme von deutschen Jugendämtern, ohne Mitteilung an die Eltern, außer Landes geschafft und z. B. in polnischen Familien, also fremden Kulturkreisen bzw. nicht der deutschen Sprache mächtigen Personen, anvertraut! Dabei spielt es primär auch keine Rolle, wenn die Kinder zwischenzeitlich Wochen, Monate u. o. noch länger scheinbar keiner Schulpflicht unterliegen!

    Der Grund für solche Eskapaden liegt klar auf der Hand!

  4. Immer wieder dasselbe: er lässt jemand einen Haufen fallen und dann finden sich allein um naserümpfen die Zukunft auszudeuten. Klar, wenn das Dünnschiss ist (wie du schreibst, @Silke), sehen auch die Prognosen entsprechend aus.

    Liebe Leute: der Altersanteil ist sowas von uninteressant es sei denn, man will die ab 50-jährigen zwangsweise auf die Bank setzen und wünscht sich als Ingenieure 20 jährige mit 30 Jahren Berufserfahrung zum Praktikantenpreis. Er ist sowas von uninteressant soweit man Effizienz der Produktionssteigerungen nicht nur den Banken überlässt sondern auch in die Sozialkassen abzweigt, er ist sowas von uninteressant … aber hier könnte selbst weitermachen …

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