Zukunftsprogonose: Der Mensch als Konzerneigentum

Wohin führt uns die Zukunft? Was wird passieren, wird sich der Wind noch einmal drehen, ein Sturm kommen oder werden wir ewig in der Flaute festhängen? Die Flaute, die künstlich am Leben gehalten wird und die uns, alle, im Würgegriff hält?

Von Marcel Grasnick

Viele Filmschaffende aus dem Genre der Sciencefiction haben uns schon einen Ausblick beschert, viele Autoren aus gleichem Genre ebenfalls. Die Welt nicht mehr im Würgegriff der heuchelnden Politik, vielmehr beherrscht von wenigen multinationalen Konzernen. Keine Ländergrenzen mehr, dafür abgesteckte Bereiche, wie die Claims der Goldsucher im Wilden Westen, beherrscht von wenigen, aber riesigen Konzernen. Der Mensch ist dabei nur noch eine Zahl, bestenfalls ein kleines berechenbares Ergebnis.

Zumindest gibt es dann nicht mehr die heuchelnde Politik, sondern man weiß, dass man selbst als Mensch wie handelbare Ware verschachert wird. Der Körper im Falle des Ablebens als konzerninternes Eigentum, per Arbeitsvertrag übergeben zur Verwertung. Keine falsche Menschlichkeit mehr. Ehrliche, offensichtliche und wirtschaftliche Interessen, dafür keine Heuchelei, Schönrederei, keine durchschaubaren Lügen. Das Kapital wird siegen .

Moment. Hat das Kapital nicht schon längst gesiegt? Sind nicht einige Konzerne aufgestiegen mit monopolistischer Macht und haben ihre Puppen in den Regierungen sitzen? Mit der Gier nach wirtschaftlicher Macht, nach ewigem Wachstum. Was natürlich unmöglich ist, aber dennoch angestrebt wird. Armeen sind dann keine Spielzeuge der Staaten mehr, sondern nur noch Konzerneigentum.

Ist diese Aussicht wirklich so unsinnig?  Wir befinden uns doch auf dem besten Wege dahin. Und haben die längste Strecke schon längst hinter uns. Es fehlt nicht mehr viel, die Utopie zur Realität werden zu lassen.

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In dem Fall empfehle ich die Lektüre von Markus Heitz' Buch "Collector" an einem gemütlichen Sommerabend.

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2 Kommentare

  1. Auch „Biokrieg“ (Orig. „the windup girl“ von Paolo Bacigalupi ist ein sehr spannendes, visionäres Werk zu diesem Thema; schon über 40 Jahre alt aber geradezu prophetisch ist John Brunners „Morgenwelt“ (Orig. „stand on Zanzibar“)

  2. In nicht allzu ferner Zukunft werden Nationen oder Völker Eigentum der Konzerne sein. Österreich heißt dann z. B. Republik Monsanto. Da gibt es viele Namen und Länder im Privateigentum. Manche Konzerne haben ein höheres Budget wie viele Länder. Wir sind schon quasi deren Eigentum. Die dummen Mitmenschen wissen es nur noch nicht. Das Erwachen der nächsten Generation wird von Anklagen an uns begleitet sein. Die Generation zwischen 1950 und 1990 wird einmal verflucht werden wegen ihrer Untätigkeit und hedonistischer Lebensausrichtung, die das Wort Verantwortung nicht im Duden stehen hat.

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