Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase. Bild: Flickr / Steve Jurvetson CC-BY 2.0
Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase. Bild: Flickr / Steve Jurvetson CC-BY 2.0

JPMorgan: Hacker stahlen 83 Millionen Kundendaten

Die Kundendaten von 76 Millionen Privathaushalten und 7 Millionen Kleinunternehmen wurden infolge eines Hackerangriffs auf die US-Großbank JPMorgan gestohlen. Neben allgemeinen Daten erbeuteten die Hacker auch interne Datensätze.

Von Marco Maier

Die größte Bank der USA hat ein massives Problem. Sämtliche Kundendaten wurden Opfer eines gezielten Hackerangriffs. Neben Naben, Adressen, Telefonnummern und E-Mails erbeuteten die Datenräuber auch interne Daten. So zum Beispiel ob sie Kunden der Privatbank, bzw. der Hypotheken-, Auto- oder Kreditkartenabteilungen sind. Die Sicherheitslücke betrifft jeden, der die Webseiten des Unternehmens besucht hat, einschließlich Chase.com und der mobilen Apps.

Mit dem Diebstahl der Datensätze von ehemaligen und aktuellen Kunden der Bank sind bis zur Hälfte der US-Haushalte davon betroffen. Bislang soll es zwar noch zu keinen betrügerischen Aktivitäten in Zusammenhang mit dem Diebstahl der Kundendaten gekommen sein, jedoch versicherte CEO Jamie Dimon, dass JPMorgan alle entstehenden Schäden ausgleichen wolle, wenn diese unverzüglich gemeldet würden.

"Es gibt keine Beweise, dass Konteninformationen der betroffenen Kunden - Kontonummern, Passwörter, Nutzer-IDs, Geburtsdaten oder Sozialversicherungsnummern - durch diese Attacken kompromittiert wurden", so das Unternehmen in einer Aussendung. Möglich geworden sei der Angriff durch einen Fehler in den Unternehmenswebsites, den die Hacker ausnutzten. Nun ermittelt das FBI.

 

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