Wikimedia /Russavia CC-BY-SA 2.0

Wie inzwischen durchsickerte, soll ein Funkmast in Penang das Handysignal des Kopiloten kurze Zeit lang empfangen haben. Damit würde sich bestätigen, dass der Flug MH 370 nach Westen in den Indischen Ozean abdrehte. Theorien über eine mögliche Entführung erhalten dadurch neue bestätigende Indizien.

Von Marco Maier

Wie die malaysische Zeitung "New Straits Times" vergangenen Samstag unter Berufung auf eine anonyme Quelle in Ermittlerkreisen berichtete, soll ein Handymast im nordmalaysischen Penang, Nahe der Grenze zu Thailand ein Signal vom Handy des Kopiloten Fariq Abdul Hamid empfangen haben. Das Interessante daran: Zum Einen erfolgte dieser Kontakt einige Zeit nachdem das Flugzeug zum letzten Mal die Position durchgab, zum Anderen muss es derart niedrig geflogen sein, dass es überhaupt in die Reichweite des Sendemasten gelangte.

Offenbar flog die Boeing 777-200 unterhalb des Radars, um damit der Verfolgung durch Ermittlungsbehörden zu entgehen. Eine Vermutung legt nahe, dass das Handy des Kopiloten anfangs ausgeschaltet war und dann eingeschaltet wurde, so dass es sich in der Nähe von Penang kurzzeitig bei dem Sendemast einloggen konnte. Die mögliche Flugroute sehen Sie auf dem Bild links, welches Sie durch einen Klick in Originalgröße betrachten können.

Warum das Flugzeug auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich abdrehte, ist nach wie vor unbekannt. Interessant ist jedoch der Blick auf die Karte. Wenn man den Flug – soweit es möglich ist – etwas verfolgt, könnte an der "Diego-Garcia-Theorie" durchaus etwas dran sein. Immerhin liegt die Militärbasis in der Flugrichtung, welche die Maschine entsprechend der vorhandenen Daten genommen hat.

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