Eine Boeing C-17.

USA liefern „syrischen Rebellen“ 50 Tonnen Munition

US-Frachtflugzeuge haben in Nordsyrien 50 Tonnen an Munition und Granaten abgeworfen, die für "diverse Rebellengruppen" bestimmt waren. Wie viel davon schlussendlich beim "Islamischen Staat" landen wird, ist eine andere Frage.

Von Marco Maier

Wie CNN berichtet, haben US-Frachtflugzeuge während einer Nacht-und-Nebel-Aktion 112 Paletten mit insgesamt 50 Tonnen Munition über Nordsyrien abgeworfen. Diese seien für "diverse Rebellengruppen" bestimmt. Den Angaben des US-Regierungsvertreters zufolge sollen alle Paletten von den "freundlichen Kräften" geborgen worden sein. Ein Regierungsvertreter bestätigte dies unautorisiert gegenüber dem TV-Sender. Eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

Demnach haben Boeing C-17 Frachter, begleitet von US-Kampfjets, Munition für "kleine Waffen" - also vor allem Schnellfeuergewehre - und Handgranaten über der Provinz Hasakah in Nordsyrien abgeworfen. Das Kriegsmaterial soll für mit den USA verbündete Rebellengruppen bestimmt sein, die unter dem Namen "Syrische Arabische Koalition" bekannt ist. Die neue Gruppierung soll diverse "demokratische" Kräfte umfassen und gemeinsam mit den Milizen der kurdischen YPG (der syrischen PKK-Schwesterpartei) gegen den "Islamischen Staat" kämpfen.

Indessen verkündeten die USA bereits eine Suspendierung des Trainingsprogramms für "syrische Rebellen", nachdem die bisherigen Bemühungen außer enormen Kosten zu verursachen keine nennenswerte Erfolge erzielt hat. Wie man nun sieht, begnügt sich Washington nun mit der Lieferung von Waffen und Munition an diverse Gruppen. Wie viel davon schlussendlich beim "Islamischen Staat" landet, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier.

11 comments

  1. Immer wenn die Ami-Trottel irgendwo was abwerfen, sollte gleich im Anschluss ein russischer Jet kommen und das ganze Areal platt bomben. Ich mein die versorgen vor den Augen der Weltöffentlichkeit ihr selbstgezüchtetes IS-Monster mit Waffen, und die EU ist auch noch dumm genug über das böse, böse Russland herumzuplärren, das als einziges effektiv gegen die Wahnsinnigen vorgeht.

    • Dietrich von Bern

      @ loup

      Er macht dabei den Eindruck, dass er nun am Ende seiner Amtszeit endlich kapiert, er wird als ein weiterer der " US-Killer-Präsidenten" in die Geschichte eingehen.

      ———-

      Tja, der Teleprompter Präsident ist wohl nicht gerade ein Schnelldenker!

    • Dietrich von Bern

      @ TheRealSaddam

      Ich denke, dass Putins kluge Politik nicht gerade auf Kollisionskurs ausgelegt ist, obschon eine solche Aktion sicherlich spektakulär und öffentlichwirksam wäre.

      50 Tonnen Munition kosten Geld, sehr viel Geld, das mal wieder der US-amerikanischen Steuerzahler zu berappen hat und was und wievel dieses Nachschubs bei den  'moderaten, demokratischen Rebellen' auch tatsächlich ankommt, wissen wohl nur die Götter und das russische Militär und Geheimdienst.

      Das ist wohl auch nur ein letzter verzweifelter Versuch, in Syrien 'Flage zu zeigen'. 

      Die Weltmacht auf tönernen Füßen ist eh zur  Zeit nur noch ein von Putin geduldeter Zuschauer.

      Denn die letzten Meldungen haben es in sich:

      Erfolg für Putin: Saudi-Arabien gibt Widerstand gegen Russland auf

      Die militärische Stärke Russlands hat nun auch Saudi-Arabien zum Einlenken gebracht. Der neue saudische Verteidigungsminister vereinbarte mit Russlands Präsident in Moskau, dass beide Länder in Syrien kooperieren wollen.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/11/erfolg-fuer-putin-saudi-arabien-gibt-widerstand-gegen-russland-auf/

      An der Seite Putins: China unterstützt Russland in Syrien-Krieg

      China unterstützt die russischen Luftschläge gegen den IS in Syrien und spricht von notwendigen „Anti-Terror-Maßnahmen“. Etwas hilflos wirken die US-Maßnahmen: Die Armee wirft Munition mit Fallschirmen ab, in der Hoffnung, dass sie am Boden von den Richtigen aufgesammelt werden.

      Was die politisch informierten Spatzen schon länger von den Dächern pfeifen, bestätigt jetzt der ehemalige Büro-Chef von Colin Powell, Oberst a.D. Lawrence Wilkerson

      Top-Militär sieht Anzeichen für das Ende der USA als Weltmacht

       

      Der frühere Bürochef von US-Außenminister Colin Powell sieht in der Militär-Struktur der USA Anzeichen dafür, dass die USA als Weltmacht an Bedeutung verlieren. So sei der Einsatz von Söldnern statt regulärer Soldaten typisch für den Verfall eines Imperiums. In Syrien hatten die USA sogar Terroristen als Söldner finanziert.

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/12/top-militaer-sieht-anzeichen-fuer-das-ende-der-usa-als-weltmacht/

      Eine kleine Schlußbemerkung: Ich bleibe auch bei meiner These, dass der oberste Militär der USA, Martin Dempsey kapiert hat, dass die US-Streitkräfte einzig und allein für die Interessen der Neo-Con Khasaren Mafia und für die AIPAC die Schlägertruppe zu spielen haben. Das Militär ist unwillig geworden. Deshalb auch die 'Privatisierung' der US- bzw. Khasaren-Mafia Imperialisten-Kriege durch Söklnertruppen wie Blackwater & Co und sogar die Rekrutierung und Finanzierung von ganzen Terror-Armeen.

       

       

      • Danke Dietrich von Bern für Deine informativen und vor allem wahren Informationen…bin sehr begeistert davon!!!!!!!!!!!!!!

    • Dietrich von Bern

      AMERICA WILL COLLAPSE BY 2016 ?
      Die Miltiärische Aufrüstung der amerikanischen Polizei mit Kriegsgerät ist offensichtlich. Warum?

      Offensichtlich traut die von der Neo-Con  Khasaren-Mafia kontrollierte US-Regierung ihren eigenen Bürgern nicht mehr.

      https://www.youtube.com/watch?t=5&v=pzkTAcApEqs

  2. Ich möchte das dumme Gesicht der USA gerne sehen, wenn Sie es nicht geschafft haben, Assad zu verdrängen. Ich glaube allerdings, daß der gesamte Kampf gegen Assad auch mit den Rohstoff vorkommen auf den Golanhöhen zusammenhängt. Denn die wurden nicht erst vor 3 Monaten gefunden. Eine nicht mehr existierender Staat kann sie nicht für sich reklamieren, obwohl sie ihm gehören.

  3. Die einzige Partei, der es gerade an Waffen und Munition mangelt, ist ISIL. Deren Rückwärtige Dienste werden schließlich auch systematisch zerbombt. Jetzt sollen 20000 Mann „nette“ Opposition und 5000 Mann von den Kurden im Auftrag des Gebräunten auf Raqqa marschieren. Interessensicherung. O.k. Warum sind sie denn bisher nicht dorthin gezogen? Raqqa, oder ar-Raqqa, ist eine alte abbasidische 250000 Einwohner große Stadt am Euphrat. Sie war nach Ausbruch der Kämpfe von der „Freien Syrischen Armee“ besetzt, die dann vor IS floh. Jetzt wollen sich die netten Menschen die Stadt zurückholen. Verständlich. Ich bin mir absolut sicher, dass die nehmen was sie kriegen und dann doch warten, bis die Stadt leer ist oder die Russen kommen. In Syrien sind so viele Speznas-Leute im Einsatz, das bei den „Netten“ garantiert Einfluß genommen wird. „Wir unterstützen Euch bei der Gründung Eures Staates“ ist doch ein tolles Lockmittel. Mir Problemen der Bildung eines föderalen Staates hat man sich doch gerade erst in der Ukraine ausgiebig beschäftigt. Es ist im Übrigen erstaunlich, wie viele Parallelen es zwischen der Ukraine und Syrien gibt. Und, … Gruß an D. von Bern. wir sind einer Meinung.

  4. US Terroflieger dringt in syrischen Luftraum ein, syrischer Pilot mit slawisch klingendem Namen Söldner kennen die Mordamerikaner ja, sie arbeiten schon lange mit solchen Gestalten!) knallt ihn ab.

    Ende der Aktion.

    Wetten?

  5. Die Russen bomben die Amiwaffen ( mit den Asohalsabschneidern ) so schnell in die ewigen Jagdgruende das können die Amis gar nicht so schnell wieder anliefern….
    Putin wird so lange weitermachen bis da unten wieder einigermaßen gelebt werden kann
    Das wird noch dauern und die Amis werden aus dem staunen nicht rauskommen

  6. @Loup

    Schau mal bei den DWN, denn Obama rudert bereits zurück und es macht den Eindruck, dass der Abwurf einer der letzten "offiziellen" war. Bis außerdem die Nord-Atlantische-Terror-Organsiation sich in der Türkei fertig positioniert hat, hat Russland das Thema IS, al-Nusra etc bereits "abgearbeitet".

    p.s.: Das Obama-Interview ist ganz interresant; muss es mir am Abend einmal ganz ansehen und mit welchen aus 2012/13 vergleichen. Er macht dabei den Eindruck, dass er nun am Ende seiner Amtszeit endlich kapiert, er wird als ein weiterer der " US-Killer-Präsidenten" in die Geschichte eingehen.

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