Während die USA die ukrainische Armee mit einer angeblichen Ausbildermission unterstützen und wohl schon Tausende NATO-Soldaten, sowie Academi-Söldner im Land aktiv sind, schießt man aus Washington weitere verbale Breitseiten auf Russland ab, welches angeblich Luftabwehrsysteme für die Rebellen in der Ostukraine stationiert.
Von Marco Maier
Wenn zwei das Selbe tun ist es noch lange nicht das Gleiche. Dieses deutsche Sprichwort trifft auch auf die Situation in der Ukraine zu. Die NATO unter US-Führung sorgt schon seit längerer Zeit dafür, dass der nationalistischen Führung in der Ukraine weder Geld noch Waffen ausgehen. Die US-Armee hatte am Montag nämlich damit begonnen, die ukrainische Armee durch eine Ausbildungsmission zu unterstützen. Die USA liefern dem Land außerdem militärische Ausrüstung wie gepanzerte Fahrzeugen, Schutzwesten, Radarsysteme und Nachtsichtgeräte. Waffenlieferungen lehnt Washington bislang ab. Gleichzeitig kann wohl niemand verleugnen, dass aus Russland Waffen und Kämpfer in den Donbass einsickern, wie selbst die Rebellen freimütig zugeben.
Dennoch sehen sich die Amerikaner im Recht, weil sie eben die Kiewer Putschisten unterstützen, während Russland auf der Seite der ostukrainischen Putschisten gegen die Putschisten steht. Klingt kompliziert? Ist aber so. Dementsprechend werfen die Amerikaner - unterstützt von den NATO-Pressestellen der westlichen Medien - fleißig mit verbalen Nebelgranaten um sich, um so von ihren eigenen Aktivitäten in der Ukraine abzulenken.
"Gemeinsame russische-sepratistische Truppen verstoßen weiterhin gegen das Mitte Februar unterzeichnete 'Minsk II'-Abkommen", kritisierte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Marie Harf. Sie hätten "eine nennenswerte Zahl von Artillerie-Ausrüstung und Mehrfach-Raketenwerfern in den Gebieten", die dem Friedensplan zufolge dort verboten sind. Außerdem würden weitere schwere Waffen in die Ukraine gebracht. Dass die ukrainischen Regierungstruppen dort ebenso mit schwerem Gerät aktiv sind und vor allem die ganzen Söldner-Bataillone der Oligarchen, vorwiegend aus rechtsextremen westukrainischen Kämpfern bestehend, das Abkommen von Minsk völlig ignorieren, so dass die Rebellen nicht anders reagieren können, verschweigt sie.
Der sogenannte "Friedensfahrplan", der von den Vertretern Kiews und der Rebellen ohnehin sehr widerwillig unterzeichnet wurde, war schon von vernherein zum Scheitern verurteilt, weil sich insbesondere die extremen Kräfte die sich in den Söldner-Bataillonen tummeln, diesem "Verrat" nicht unterwerfen wollen. Auch das wird von der US-Regierung und den westlichen Medien bewusst verschwiegen.
Ebenso heißt es von Seiten der US-Regierung, dass Moskau die Rebellen durch "zunehmend komplexe" Militärausbildung, zum Beispiel im Umgang mit Drohnen, unterstützen würde. Die Drohnen seien "ein untrügliches Zeichen für die russische Präsenz" im Konfliktgebiet. Nun, was ist falsch daran? Soll Russland zusehen, wie die Menschen (nicht nur ethnische Russen) im Osten der Ukraine abgeschlachtet werden, weil sie sich nicht von den Putschisten in Kiew regieren lassen wollen? Im Gegensatz zu den Amerikanern ist Russland als Nachbarland nämlich direkt von den Ereignissen betroffen.
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Wenn die USA so weitermachen, gibt es Krieg. Unweigerlich.
Wenn die USA hingegen umschwenken, und friedlich werden, holt das Leben sie ein, und das Land geht pleite. Dann gibt es Krieg …
Hier steht dasselbe auch noch mal:
So wurde ein Zusammenstoß mit den Vereinigten Staaten unvermeidbar, als Russland begann, sein Recht umzusetzen, unabhängige politische Entscheidungen zu treffen – [sogar] Entscheidungen nicht globaler sondern [nur] regionaler Bedeutung. Dieser Zusammenstoß aber kann nicht in einem Kompromiss-Frieden enden.
Für die Vereinigten Staaten würde ein Kompromiss mit Russland einen freiwilligen Verzicht auf seine Herrschaft bedeuten und zu einer schnellen System-Katastrophe führen – nicht nur einer politischen oder wirtschaftlichen Krise, sondern auch einer Lähmung der staatlichen Institutionen und der Unfähigkeit der Regierung zu funktionieren. In anderen Worten, zu einer unvermeidlichen Selbstauflösung.
Quelle:
http://vineyardsaker.de/ukraine/was-will-putin-eine-grundlegende-analyse-von-rostislav-ishchenko-muss-man-lesen/
Als weltgrößtes Terror-Regime sollte die USA in Besatzungszonen aufgeteilt werden, Reparationen zahlen, die Konzerne zerschlagen werden und unter der Feindstaaten-Klausel der UN fallen.
Ich könnte mir eine zukünftige USA gut unter Besatzungsmächten wie Mexiko, Brasilien, Argentinien, China, Russland ein paar afrikanischen Staaten vorstellen.
genau - an die mainstreamer googelt mal nach dem psa gesetz - das ist der ursprung dieser gesamten auseinandersetzung die unsägliche GIER das ist das leitmotiv von 5 % der bevölkerung des sogenannten demokratischen vorbildlichen westen nur zum heulen
Ein fantastisch guter Bericht
So ist Putins zweite Absicht klar: Den Frieden oder wenigstens den Anschein von Frieden so lange wie möglich zu bewahren. Frieden ist vorteilhaft für Russland, weil es unter Friedensbedingungen ohne enorme Kosten das gleiche politische Ergebnis erreichen kann, aber in einer erheblich besseren geopolitischen Situation. Das ist der Grund dafür, dass Russland immer wieder Friedensangebote macht. Ebenso wie die Junta in Kiev kollabieren wird, wenn im Donbass Frieden herrscht, sind auch der militärisch-industrielle Komplex und das von den Vereinigten Staaten geschaffene globale Finanzsystem zur Selbstzerstörung verurteilt, wenn in der Welt Frieden herrscht. So gesehen lässt sich Russlands Handeln gut beschreiben mit der Sun-Tzu Maxime “Der größte Sieg ist jener, der ohne Schlacht errungen wird”.
http://vineyardsaker.de/ukraine/was-will-putin-eine-grundlegende-analyse-von-rostislav-ishchenko-muss-man-lesen/
Noch ein Ausschnitt aus dem Bericht (Quelle oben)
“….Russland hat dieses Dilemma vermieden. Es gab keine direkte Invasion. Es ist der Donbass, der Kiev bekämpft. Es sind die Amerikaner, die wertvolle Ressourcen für das zum Scheitern verurteilte Marionettenregime in Kiev aufwenden müssen, während Russland am Rand bleiben und Friedensvorschläge machen kann.
So setzen die Vereinigten Staaten nun die zweite Option ein. Sie ist so alt wie die Gebirge. Das, was man nicht halten kann und was vom Feind genommen werden wird, muss so weit wie irgend möglich zerstört werden, so dass der Sieg für den Feind teurer wird als eine Niederlage, da alle seine Ressourcen genutzt werden, um das völlig zerstörte Territorium wieder aufzubauen. Die Vereinigten Staaten haben daher aufgehört, der Ukraine mit irgendetwas über politische Rhetorik hinaus zu helfen, während sie Kiev ermutigen, den Bürgerkrieg aufs ganze Land auszuweiten.
Das ukrainische Land muss brennen, nicht nur in Donetzk und Lugansk sondern auch in Kiev und Lvov. Die Aufgabe ist einfach: Die soziale Infrastruktur so weit wie nur irgend möglich zu zerstören und die Bevölkerung gerade so am Rand des Überlebens zu halten. Dann wird die Bevölkerung der Ukraine aus Millionen Hungernden, Verzweifelten und schwer Bewaffneten bestehen, die sich gegenseitig für etwas zu essen umbringen. Der einzige Weg, dieses Blutbad zu beenden, wäre eine massive internationale Militär-Intervention in der Ukraine (die Militia alleine würde nicht ausreichen) sowie massive Geldzuwendungen, um die Bevölkerung zu ernähren und die Wirtschaft wieder aufzubauen, bis die Ukraine beginnen kann, sich wieder selbst zu ernähren.
Es ist klar, dass all diese Kosten zulasten Russlands gingen….”
"Nationalistische Führung"?
Grundsätzlich sollte jede Regierung eine "nationalistische Führung" sein, dafür wird sie -in Demokratien- gewählt.
Tätsächlich handelt es sich bei dem faschistischen US-Putsch-Regime genau um das Gegenteil: der US-Überfall per "Regime-Change" ist Mittel zum Zweck Russland bis aufs Blut zu reizen durch den Genozid an der russisch-sprachigen Bevölkerung, soll den Weg für einen atomaren Erstschlag durch Stationierung von US-Massenmord-Waffen ermöglichen und das Land in die Sklaverei von Monsanto & Co treiben.