Steile Treppe? Beweglichkeit im Alter mit dem Treppenlift

Die Menschen in Deutschland erreichen heute ein durchschnittlich viel höheres Alter als frühere Generationen. Begünstigt wird das durch die gute Gesundheitsversorgung, den medizinischen Fortschritt und den allgemein höheren Lebensstandard. Damit verlängert sich die Lebensphase nach dem Eintritt ins Rentenalter erheblich. Diese Lebensphase möchten die meisten Senioren und Seniorinnen möglichst aktiv verbringen. Sie wünschen sich, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, sich so lange wie möglich allein versorgen zu können, Freundschaften und das Leben mit der Familie zu genießen. Dennoch bringt das Alter naturgegeben meist einige Einschränkungen mit sich. Selbst ohne gravierende Krankheiten lassen vielfach die Kräfte nach. Es stellen sich gewisse Einschränkungen bei der Mobilität ein.

Probleme, die auftreten können

Im Alter können sich Knochen und Muskeln nicht mehr so schnell regenerieren wie in jungen Jahren. Das zeigt sich nicht selten durch Beschwerden beim langen Laufen oder Stehen. Wanderungen fallen jetzt schwerer. Besonders Steigungen machen geschädigten Gelenken und einer geschwächten oder kranken Wirbelsäule zu schaffen. Eine Steigung, die für die meisten Menschen meist mehrmals täglich zu überwinden ist, ist die Treppe. In Mietshäusern ohne Fahrstuhl sind es die vielen Stufen zu einer oberen Etage. Im Eigenheim gibt es oft recht steile Treppen, Wendel- und Spindeltreppen, die das Treppensteigen zusätzlich erschweren. Leider sind Treppenstürze bei Menschen im Seniorenalter keine Seltenheit.

Ein Umzug in ein Haus mit Lift oder eine ebenerdige Wohnung ist für viele ältere Menschen keine Option. Sie wünschen sich, in der gewohnten Gegend, dem derzeitigen Wohnumfeld zu bleiben. Dann kann ein Treppenlift das Problem vorzüglich lösen.

Förderung für Kauf und Einbau vom Treppenlift

Der Treppenlift ist eine Anschaffung zum Erhalt von Selbstständigkeit und Gesundheit im Alter. Somit wird die Anschaffung durch die Pflegeversicherung befürwortet. Bei der Krankenkasse wird dann ein Antrag für den Einbau eines Sitzlifts gestellt. Bis zu einem Betrag von 4.000 Euro wird diese Mobilitätsmaßnahme gefördert. Die Förderung gilt pro Person. Einige Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt werden.

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Die Förderung für den Treppenlift durch die Krankenkasse kann nur bewilligt werden, wenn die Antragsteller eine Pflegestufe nachweisen können. Es ist nicht möglich, eine Förderung nachträglich zu erhalten, wenn mit dem Einbau bereits begonnen wurde.Die vom Anbieter für den Lift berechneten Kosten sind vorzulegen. Soll der Lift für ein Paar oder mehrere Bewohner mit Pflegestufe installiert werden, müssen von jeder Person gesonderte Anträge an die Krankenkassen eingereicht werden.

Ein entscheidender Vorteil ist, dass für die Treppenhilfe kein Einkommensnachweis mehr erforderlich ist. Wer keine Pflegestufe hat, sollte sich umgehend darum bemühen. Die Pflegestufe 1 ist bereits ausreichend, um eine Förderung zu erhalten. Andernfalls müssen die Kosten vollständig aus eigener Kasse übernommen werden. Förderungsgelder der Krankenkasse für den Treppenlift können auch auf die laufenden Kosten von einem gemieteten Lift umgelegt werden.

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Mobil im ganzen Haus mit dem Treppenlift

Der Treppenlift wird entweder am Treppengeländer oder an der Wand mit einer Laufschiene entlanggeführt. Betrieben werden die Sitzlifte mit Strom. Damit die Treppe von anderen Personen genutzt werden kann, können der Sitz und die Fußstütze eng an die hintere Stütze geklappt werden. Bedient wird so ein Treppenlift durch ein Handelement direkt am Sitz sowie durch Bedienknöpfe am Beginn sowie am Ende der Treppe, um den Lift zum gewünschten Startpunkt zu bewegen. Mit einem Treppenlift wird es möglich, die Treppe selbst dann noch allein zu bewältigen, wenn Treppensteigen ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich wäre. Im eigenen Haus oder zwischen Wohnung und Straße ist wieder eine uneingeschränkte, selbstständige Mobilität möglich.

Erster Schritt – eine gute Beratung

Der erste Schritt für die Anschaffung eines Sitzlifts ist eine eingehende, persönliche Beratung. Auf https://handicare-treppenlifte.de/ wird eine persönliche und professionelle Beratung angeboten. Bei der Beratung kann die Treppe begutachtet werden. Möglich ist der Einbau des Sitzlifts für jede Treppe. Es stehen verschiedene Modelle mit unterschiedlichem Komfort und verschiedenen Zusatzfunktionen zur Auswahl. Am Ende wird ein Angebot erstellt.

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Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann der Antrag bei der Krankenkasse gestellt werden. Nach der Bewilligung der Förderung geht es an den Einbau des Treppenlifts. Der Einbau erfordert keine besonderen baulichen Veränderungen an der Treppe und wird in kurzer Zeit bewerkstelligt. Danach ist der Lift sofort nutzbar.

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