So pflegen Sie Ihre Kleidung richtig

Wer von seiner Kleidung lange etwas haben will, sollte sicher stellen diese richtig zu pflegen.

Kaufen Sie wenn möglich hochwertige Stoffe, die von Natur aus haltbar sind und nur wenig Pflege benötigen. Das spart nicht nur Geld, sondern trägt auch dazu bei, dass weniger Müll entsteht und der Lebenszyklus Ihrer Kleidung verlängert wird.

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die Pflegeanweisungen befolgen – verschiedene Materialien brauchen unterschiedliche Pflege. Ein Wollmantel, eine Jeans und Feinwäsche müssen alle unterschiedlich gereinigt werden- Wolle zum Beispiel darf oft nur mit speziellem Wollwaschmittel gewaschen werden oder muss sogar in die Reinging gegeben werden. Feinwasche reagiert sehr empfindlich auf Hitze und Chemikalien.

Ein Blick auf das Pflegeetikett ist also Pflicht, damit Ihre Kleidung lange hält und wie neu aussieht. Dieses verrät nicht nur die maximale Waschtemperatur, sondern auch ob Ihr Kleidungsstück gebügelt und im Wäschetrockner getrocknet werden darf und vieles mehr.

Tipps für die Wäsche

Zur Reinigung unserer Kleidung werden oft strenge Waschmittel und andere Chemikalien verwendet, die langfristige Auswirkungen auf unsere Kleidung und Gesundheit haben können.

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Die Chemikalien können die Farbe unserer Kleidung ausbleichen und das Gewebe abnutzen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Löcher entstehen.

Im Allgemeinen sind schonende und natürliche Waschmittel beim Waschen jeder Art von Stoff zu bevorzugen.

Diese sind in der Regel sanft zur Haut, verursachen weniger allergische Reaktionen und sind auch besser für Ihre Kleidung. Der pH-Wert des Waschmittels ist ein wichtiger Faktor – im Idealfall sollte dieser bei einem Wert von 10 liegen.

Der pH-Wert gibt an, wie sauer oder basisch eine wässrige Lösung ist – sogenannte Pufferlösungen halten den pH-Wert verschiedener Produkte dabei im idealen Bereich.

Sie können auch Ihr eigenes, natürliches Waschmittel herstellen, das genauso gut funktioniert wie die Produkte aus dem Supermarkt und eine günstige Alternative ist.

Neben der Wahl des richtigen Waschmittels empfiehlt es sich, weniger häufig zu waschen. Nur weil ein Kleidungsstück einmal getragen wurde, heißt das nicht, dass es schmutzig ist. Wenn die Kleidung keine offensichtlichen Flecken aufweist, reicht es aus, sie zum Lüften aufzuhängen, damit diese wieder frisch riecht.

Kleine Teile können mit der Hand gewaschen werden, um Wasserverschwendung zu vermeiden. Wenn Sie Kleidung in der Maschine waschen müssen, sollten Sie dies bei einer niedrigeren Temperatur tun, damit sie nicht ausleiert. Das ist auch besser für die Umwelt. Waschen Sie die Kleidungsstücke auf links und vermeiden Sie es, die Waschmaschine zu überfüllen, da dies durch Reibung zu Schäden an der Kleidung führen kann.

Flecken lassen sich leichter entfernen, wenn sie sich noch nicht im Gewebe festgesetzt haben. Experten raten dazu, den Fleck mit einem sauberen Schwamm abzutupfen, anstatt ihn einzureiben, denn durch das Reiben wird der Fleck tiefer in den Stoff gedrückt. Möglicherweise müssen Flecken vor dem Waschen vorbehandelt werden, um sicherzustellen, dass sie vollständig entfernt werden.

Waschen Sie ähnliche Farben am besten immer zusammen, um zu vermeiden, dass die Farben verlaufen und Ihre Lieblingsteile ruinieren und leeren Sie die Taschen vor dem Waschen.

Chemische Reinigung, Wäschetrockner und Bügeln

Die Chemische Reinigung ist ein sehr chemieintensiver Prozess, der negative Auswirkungen auf die Umwelt hat und sich negativ auf Textilfasern und Ihre Haut auswirken kann. Es ist daher ratsam, diesen zu vermeiden, wenn es nicht unbedingt notwendig ist und die Kleidung stattdessen bei niedrigeren Temperaturen im Schonwaschgang zu waschen.

Auch auf den Wäschetrockner sollten Sie nach Möglichkeit verzichten, da er mit der Zeit die Elastizität von Kleidung beeinträchtigt und zum Einlaufen der Kleidung führen kann. Trocknen Sie Ihre Kleidung stattdessen möglichst an der frischen Luft.

Dadurch riecht die Wäsche nicht nur gut, sondern dies ist auch besser für Ihre Kleidung und die Umwelt als das Trocknen im Wäschetrockner, das viel Energie verbraucht und außerdem bestimmte Fasern schädigen kann.

Wenn Sie keine Zeit oder keine Lust zum Bügeln haben, hängen Sie Ihre Kleidung im Badezimmer auf und dämpfen Sie sie, während Sie heiß duschen. Dadurch werden leichte Gerüche und Knitterfalten beseitigt und die Kleidung riecht wieder frisch. Ein Dampfglätter ist außerdem schonender für das Gewebe als ein herkömmliches Bügeleisen.

Kleidung selbst reparieren

Wenn Sie einfache Reparaturen an Ihrer Kleidung selbst durchführen, können Sie die Lebensdauer Ihrer Kleidung verlängern und Geld sparen. Einfache Reparaturen, wie das Ersetzen eines fehlenden Knopfes oder das Reparieren eines losen Fadens oder kleinen Lochs, Sie einfach selbst durchführen. Alle Schäden sollten so schnell wie möglich behoben werden, da sie sich mit der Zeit verschlimmern können.

Auch leicht abgenutzte Kleidung kann sehr leicht wieder auf Vordermann gebracht werden. Oft findet man auf Kleidungsstücken kleine Knötchen, die durch Reibung entstehen. Diese können sehr einfach und schnell mit einem Fusselrasierer entfernt werden

Die richtige Aufbewahrung

Die richtige Aufbewahrung ist genauso wichtig wie die Pflege Ihrer Kleidung.

Alle Kleidungsstücke sollten an einem trockenen und kühlen Ort aufbewahrt werden. Dies schützt sie vor Schäden, die durch Sonnenlicht, Hitze und Feuchtigkeit entstehen können. Außerdem sollte Bekleidung vorzugsweise auf hölzernen oder gepolsterten Kleiderbügeln aufgehängt werden, damit diese nicht ausleiert. Hängen Sie schmutzige Kleidung nicht in den Kleiderschrank, da dies Motten anziehen kann, die Ihre Kleidung beschädigen. Als zusätzlichen Schutz können Sie Mottenkugeln oder Lavendel in den Kleiderschrank legen.

Es ist ebenfalls wichtig, den Kleiderschrank nicht übermäßig zu füllen, da die Kleidung durch ständiges Reiben aneinander faltig werden und ihre Farbe verlieren kann.

Gefaltete Kleidungsstücke sollten entlang der Nähte gefaltet werden, um ihre Form zu erhalten und unerwünschte Knitterfalten zu vermeiden

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