Warum Kryptowährungen einen schlechten Ruf haben

Kryptowährungen dominieren viele Nachrichten und vor allem in der IT-Szene ist dieses Thema nicht mehr weg zu denken. Zum Leidwesen vieler aus der Branche ist das Thema allgegenwärtig. Die aktuelle Krise im Rohstoffsegment trägt allerdings nicht gerade dazu bei das Kryptowährungen einen besseren Ruf bekommen würden. Gerade der Chipmangel am Markt sorgt für eine zunehmende Verknappung wichtiger Hardwarekomponenten, nicht nur in der IT-Branche sondern auch bei Spielkonsolen, Autoherstellern und vielen anderen Branchen. Aber gerade der Markt der Videospielindustrie ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Hier sind die Kunden zunehmend verärgerter über Kryptowährungen. Verständlich wenn man bedenkt das teilweise ganze Wagenladungen nagelneuer Grafikkarten den freien Markt gar nicht erst erreichen sondern direkt in irgendwelchen Hallen verschwinden wo sie zum schürfen von Kryptowährungen missbraucht werden.

Aktuell ist es für den wachsenden Markt an Gamern nahezu unmöglich an aktuelle Grafikkarten zu kommen, die zudem noch zu einem anständigen Preis verkauft werden. Neben Händlern, die massiv aufschlagen gibt es auch eine Menge Scheinprivate und Scalper die sich den Ein oder Anderen schnellen Euro erhoffen indem sie günstige Angebote aufkaufen, nur um diese dann deutlich teurer wieder in Kleinanzeigenmärkten anbieten zu können. Das führt dazu das Grafikkarten, die einen offiziellen Release Preis von 499 Euro hatten, mittlerweile für weit mehr als das doppelte gehandelt werden. Das Ganze wirkt sich natürlich auch auf den Markt der Spielkonsolen aus. Hier ist, mittlerweile fast ein Jahr nach dem erscheinen der neuesten Konsolengeneration, noch keine Besserung der Liefersituation in Sicht.

Experten behaupten ja immer wieder das es sich hier lediglich um eine künstliche Verknappung der Liefermöglichkeiten handeln soll um die Preise in die Höhe zu treiben. Wieder andere schieben die Schuld auf die stark erhöhte Nachfrage in Pandemiezeiten. Fakt ist aber das Kryptowährungen einen großen Teil dazu beitragen das immer mehr Rechenpower in Hallen verschwindet die unverschämt viel Strom verbrauchen.

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Trotz allem erfreuen sich Krypto Handelsplattformen wie bitqt.io/de/ immer größerer Beliebtheit. Gerade in Pandemiezeiten sind viele Einsteiger und Interessierte auf den Zug aufgesprungen und erhoffen sich das schnelle Geld durch Kryptowährungen. Dieses Paradoxon ist natürlich irgendwie typisch für die aktuelle Zeit. Zum einen beschweren sich immer mehr Menschen das die Chipkrise die Preise in die Höhe treibt, zum Anderen wird sich ebenfalls über die Umweltbilanz der meisten Kryptowährungen beschwert und doch werden immer mehr Geschäfte über Kryptowährungen abgewickelt.

Das der Markt durchaus interessant sein kann und Hohe Spekulationsgewinne verspricht haben wir in den letzten Wochen und Monaten immer mehr gemerkt. Die Talfahrt des Bitcoin hat dafür gesorgt das viele Kleinanleger panisch den Markt verlassen haben und dennoch ist der Bitcoin, im Gegensatz zum Jahresbeginn, in einem satten Plus angelangt. Ob sich aktuell der Einstieg, gerade in die beliebteste Kryptowährung allerdings finanziell noch lohnen kann muss Jeder für sich selbst entscheiden. Derzeit ist der Markt hochvolatil und hat nun bereits mehrfach dafür gesorgt das Experten schon vom Ende des Bitcoin geredet hatten. Dennoch hält sich die beliebteste Kryptowährung am Markt und ist aus der Szene nicht wegzudenken.

Dennoch muss man natürlich nicht nur die Auswirkungen auf den freien Markt betrachten, sondern auch die Umweltschäden die eine Kryptowährung erschafft. Das große Problem an der Sache ist aber nicht der Hohe Stromverbrauch, den könnte man zu 100% aus Ökostrom, Solarenergie und Windkraft decken, wenn man wollte, es ist die Tatsache das Regierungen rund um den Globus ein großes Problem mit Kryptowährungen haben. So hat zuletzt erst die chinesische Regierung das Kryptomining in den meisten Provinzen verboten, was zu einem starken Kurseinbruch an sämtlichen Märkten geführt hat. Natürlich ist das lediglich eine Verlagerung und z.B. das Bitcoin Netzwerk hat diese Verbote kaum bemerkt. Dennoch ist es ein Zeichen das der Umweltgedanke hinter Kryptowährungen nicht das einzige große Problem ist. China z.B. sah den Bitcoin als klare Konkurrenz zum staatlich aufgelegten, eigenen E-Yuan. Damit hat die chinesische Regierung lediglich den Versuch gestartet die eigene Währung zu stärken und Fremdwährungen zu verdrängen. So etwas fördert den Ruf von Kryptowährungen natürlich auch nicht gerade.

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