Jetzt wird schon vor “tödlicherem Covid-22” gewarnt…

Nach Covid-19 kommt das “tödlichere Covid-22”, so ein Professor aus der Schweiz. Doch was steckt dahinter?

Von Michael Steiner

Ein Experte hat davor gewarnt, dass eine neue Variante mit der Bezeichnung “Covid-22” tödlicher sein könnte als die weltweit vorherrschende Delta-Variante.

Professor Dr. Sai Reddy von der ETH Zürich, ein Immunologe, glaubt, dass die Kombination bestehender Stämme zu einer neuen und gefährlicheren Phase der Pandemie führen könnte.

“Es ist sehr wahrscheinlich, dass eine neue Variante auftaucht und wir uns nicht mehr allein auf Impfungen verlassen können”, so der Immunologe Sai Reddy.

Prof. Reddy erklärte gegenüber der eidgenössischen Zeitung Blick, dass Delta, genannt Covid-21, die ansteckendste Variante von allen ist.

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Er führte Coronavirus-Varianten aus Südafrika (Beta) und Brasilien (Gamma) an, die mutiert sind und dadurch Antikörpern bis zu einem gewissen Grad entgehen können. Delta hingegen ist weitaus ansteckender, hat aber noch keine solchen Mutationen entwickelt.

“Wenn Beta oder Gamma ansteckender werden oder wenn Delta Mutationen entwickelt, könnten wir von einer neuen Phase der Pandemie sprechen”, so Reddy. “Dies würde zum großen Problem des kommenden Jahres werden. Covid-22 könnte noch schlimmer sein als das, was wir jetzt erleben.”

Professor Dr. Sai Reddy wies darauf hin, dass jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Viruslast der Delta-Variante so hoch ist, dass jeder, der sich ansteckt und nicht geimpft ist, zu einem “Super-Spreader” werden kann.

“Da Kinder unter 12 Jahren nicht geimpft werden können, stellen sie eine große Gruppe potenzieller Super-Spreader dar”, so Reddy. Er wies darauf hin, dass die Delta-Variante aufgrund ihrer extrem hohen Viruslast Impfungen vermeiden kann. “Wir müssen dem mit einer hohen Anzahl von Antikörpern begegnen, und genau das tut eine dritte Auffrischungsimpfung”, erklärte er.

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Allerdings erwähnt er nicht, dass die sogenannte Delta-Variante auch bei Geimpften eine sehr hohe Viruslast erzeugt, womit er sich als Panikmacher hervortut. Und nicht nur das: die Delta-Variante zeigt sich auch unter Nicht-geimpften offensichtlich deutlich weniger gefährlich als die Ursprungsvariante.

Auch verschweigt der Professor die Bedenken einiger Experten, wonach gerade die weltweit langsam ausrollenden Impfwellen die Mutationsfreudigkeit von Sars-CoV-2 verstärken könnten. Immerhin wollen Viren überleben und sich verbreiten und passen sich rasch an. Vergleichbar mit Bakterien, die bei unsachgemäßer Behandlung mit Antibiotika Resistenzen entwickeln.

Nicht zu vergessen, dass gerade die Coronaviren die Angewohnheit haben, mit der Zeit weniger tödlich zu werden. So weiß die Wissenschaft, dass beispielsweise jene Coronaviren die die gewöhnliche Erkältung auslösen, wohl eine ähnliche Entwicklung durchmachten. Selbst der MDR kam nicht darum herum, darüber zu berichten.

Doch Professor Reddy scheint lieber den Panikverbreiter spielen und für dramatische Schlagzeilen sorgen zu wollen. Sein Lehrstuhl an der ETH Zürich zur Forschung an Nanopartikeln in Impfstoffen von der Misrock Foundation finanziert. Der Wissenschaftler erhielt zudem unter anderem Geld von der Bill & Melinda Gates Foundation für die Forschung an “molekularen Vakzinen”. Doch wer die ganzen Spender und Finanziers der Stiftung sind, bleibt unveröffentlicht.

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