Italien: Lega stellt Migrations-Ultimatum

Die Lega von Matteo Salvini will die bestehende Koalition verlassen, sollte die Regierung keine Maßnahmen gegen die Massenmigration unternehmen.

Von Redaktion

Wie der österreichische Staatssender ORF berichtet, droht die Lega von Matteo Salvini mit dem Austritt aus der Regierungskoalition, sollte das Kabinett keine umfangreichen Maßnahmen gegen die starken Migrationsbewegungen über das Mittelmeer erlassen.

„Ich habe Draghi geschrieben und ihm gesagt, dass das Problem der Migrantenlandungen bis Ende August gelöst werden muss“, sagte Lega-Chef Matteo Salvini im Gespräch mit der Presse gestern Abend.

„Wenn Innenministerin Lamorgese nicht in der Lage ist, das Problem zu lösen, sollte sie dies zur Kenntnis nehmen und die Konsequenzen ziehen. Sie sollte etwas tun, um diese Massenankünfte zu stoppen. Für die Lega wäre es ein Problem, eine Regierung zu unterstützen, die diese Zahl von Migrantenankünften akzeptiert“, so Salvini.

Demnach befinden sich 805 Migranten auf den NGO-Schiffen “Sea-Watch 3” und “Ocean Viking”. Die Betreiber der Schiffe, die SOS Mediterranee und die deutsche Sea-Watch, fordern von der italienischen Regierung einen Hafen zur Anlandung. Doch diese hält sich noch bedeckt. So ist beispielsweise die italienische Insel Lampedusa seit Wochen wieder mit der Ankunft von unzähligen Migranten konfrontiert und die Erstaufnahmelager sind wieder einmal überfüllt.

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Salvini, der früher Innenminister Italiens war, gilt in Sachen illegaler Migration als Hardliner und hatte in dieser Funktion die Anlandung von NGO-Schiffen immer wieder verhindert. In den letzten Monaten und Jahren sind Migranten die über solche Schiffe nach Europa gelangten jedoch immer wieder negativ aufgefallen.

Der Somalier, der vor wenigen Wochen in Würzburg eine Messerattacke durchführte, kam beispielsweise über die Mittelmeer-Route zuerst nach Italien und dann nach Deutschland. Dort wurde er relativ rasch polizeibekannt.

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13 Kommentare

  1. Tja – die haben den Drachen in die RöGIERung eingesetzt – was stellen die sich denn vor?

    Der ist neben den anderen seiner Klientel der D.S. – der ist von GMS und hat soweit ich mich erinnere -bitte selbst recherchieren- damals angefangen mit Greece und Italy den südländischen Länder geholfen die Bilanzen so zu schönen, dass sie die Maastrichtkriterien scheinbar erfüllten und in die ÄU und damit an den ESM-Töpf der ÄU und Target 2 kamen zulasten vor allem des größten Nettozahlers Doitscheland und alle haben mitgemacht – bewusst. Ohne diese Aktionen hätten die alle niemals die Maastrichtkriterien erfüllt und wären niemals in die ÄU gekommen. – Das hatte Methode m. E.. – Dass das alles von denen niemals zurückgezahlt werden wird vermutlich kann man bereits an Target 2 sehen.

    Das alles m. E. bereits zur Zerstörung vor allem Doitschelands als Kernland der ÄU und deren größtem Nettozahler.

    Genausogut hätte man auch den Daibel höchstpersönlich in Italy auf seinen jetzigen Posten setzen können – der Mann ist dort, um die Zerstörung Doitschelands und Gesamtäuropas voranzutreiben wie diese gesamte Klientel – meiner Erachtens.

    Seit der dort sitzt hat die Massenmügrütion noch mal richtig Fahrt aufgenommen – es ist m. E. alles eine einzige geplante Vernöchtungsögenda von der die Massenmügrütion ein Teil ist neben der m. E. inszenierten Dauer-Finanzkröse und der vermutlichen Plöndömie und nun vermutlich auch noch Wöttermanipülationen zur Erzeugung schlimmster Ünwötterkataströphen und womöglich noch 5 Gö und er wer weiß was noch – diese Klientel läuft zum Endspurt auf – meines Erachtens.

    Aber es sind all deren Erfüllungsgehülfen, die das möglich machen – alle diese inkl. der unverbesserlichen Gütmenschen haben das möglich gemacht und machen es weiterhin möglich – m. E..

    1. an Ihrem Text sieht man wo Sie herkommen und diesbezüglich das Schreiben unterlassen. Sie wollen Ihren Senf zu Gleichgesinnten dazugeben ? Dann sollten Sie deutsch lernen. Was sollen wir hier mit Migranten Ihres Zuges anfangen ! Bitte wegbleiben

      1. @Herbert Kratzer

        Weit gefehlt – ich bin echt urdoitsch. – Dass ich hier kontrolliert und gezielt die doitsche Sprache etwas mit einigen Buchstaben verändere hat seinen guten Grund.

        1. @ketzerwilli

          Ich mag ein seltsamer und seltener Vogel sein, aber eher ein schöner blauer Eisvogel – haben wir hier bei uns sogar schonmal einen gesichtet – ein wunderschöner blauer Eisvogel. 😉

  2. Draghi ist ein Globalist wie er im Buche steht, kein Zweifel.
    Ich meine, der hat den Salvini nur dazu geholt, damit es den Anschein einer Mehrheit hat.
    5 Stelle und die PD sind abgemeldet und leben nur noch von altem Zuspruch, sollte es zu Neuwahlen kommen, sind die weg. Deswegen ja auch die Angst vor solchen.
    Nur wenige Provinzen werden noch von linken Parteien regiert, meist in der wohlhabenderen Mitte Italiens, überall sonst sind Mitte-Rechts orientierte Parteien am Drücker.
    Migration ist durchaus ein altes Problem. Schon in den 90er Jahren sah ich viele Afrikaner, die Billigartikel und gefälschte “Markenware” in Florenz angeboten haben. Dazu noch die (organisierten) Bettler (und Taschendiebe) aus dem Orient.

    1. @Foreigner

      Wann sind die nächsten W.hlen in Italy? – Ich kann nur hoffen, dass sie recht haben und dass der Drachen es nicht schafft, die D.S.-Mügrütiönsagenda bis dahin durchzusetzen – denn m. E. wurde er genau dafür dort installiert/positioniert.

      1. Parlamentswahlen sind erst wieder 2023, wenn die aktuelle Regierung nicht wieder zerfällt.
        Salvinis Lega stellt derzeit viele Regierungschefs in den Regionen des Nordens, die PD hält die Regionen Emilia-Romagna, Toskana und Latium sowie Kampanien.
        Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass die eher Mitte-Rechts Parteien nach den Lockdowns zulegen werden, da der Tourismus mehr oder minder komplett weggebrochen ist (bzw. wurde).
        Viele Migranten sind mehrheitlich in den Großstädten und verursachen dort Probleme wie Wohnungsknappheit und Kriminalität.

        1. @Foreigner

          Tja – 2023 ist noch angesichts des Gasgebens der Ölöten zur Durchsetzung ihrer Ögenda noch weit hin. – Unvermindert geht die Massenmügrütiön weiter wie man hier sieht inklusive teils deren luxuriöser Unterbringung:

          https://unser-mitteleuropa.com/sos-mediterranee-1-monat-nach-der-ausschiffung-von-572-migranten-in-sizilien-bittet-die-ocean-viking-erneut-um-einen-hafen-fuer-die-ausschiffung-von-555-geretteten-migranten/

          https://unser-mitteleuropa.com/italien-illegale-migranten-werden-ins-hotel-sheraton-verlegt/

          Doch auch solche Ereignisse tragen vermutlich null zum Erwachen der Röfugiii-Besöffenen bei:

          https://unser-mitteleuropa.com/ceuta-nafri-will-ngo-sozialarbeiterin-die-kehle-durchschneiden/

      1. Hallöchen Lizzie, ich find es sehr schön, wenn die bald ankommenden Afghanen in Italien ankommen würden, denn die passen gut zusammen.

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