Der ideale PC für das Home-Office

Die Corona-Pandemie hat uns eines gelehrt: Der PC oder Laptop, der bis jetzt für das kurze Surfen im Netz oder das Ausdrucken des Boarding-Passes für den Urlaubsflieger, hat einfach nicht die Leistung erfolgreich Online-Meetings, viele Outlook-Fenster oder gar Photoshop ohne Schluckauf zu meistern. Deshalb muss einfach ein neues Gerät angeschafft werden, dass nicht nur die Produktivität besser wird, sondern es einfach Spaß macht mit dem Gerät zu arbeiten – und möglicherweise nach Feierabend die eine oder andere Runde zu zocken. Doch wie wird so ein Rechner / Laptop für das Home-Office ausgesucht?

Hardware

Das ist das A und O eines neuen Gerätes. Wenn es neu ist, dann muss auch das Neueste drinnen sein. Wie zum Beispiel schnelles WLAN, wie ein Speedcheck-Vergleich mit dem alten Gerät zeigen kann. Nichts ist frustrierender, wenn das Internet langsam ist und hier schafft ein neuen Laptop Abhilfe. Doch nicht nur das WLAN ist wichtig: die neueste CPU-Generation (wie z.B. ein AMD Ryzen 5600 oder 5800), mindestens 16 GB RAM, 512 GB SSD und ein Bildschirm, der mindestens 13,3 Zoll groß ist und in Full-HD (das ist 1920 x 1080) auflöst sind im Jahr 2021 State of the Art. Das Schöne daran: die neuen Geräte kosten nicht mehr ein Vermögen. Gerade solch ein Laptop gibt es für rund 800€ – vor einigen Jahren wäre solch eine Ausstattung für solch einen Preis undenkbar gewesen. Hier kann man eine gute Auswahl finden. Eine Empfehlung der Redaktion ist die Lenovo ThinkBook Serie!

Soll der Laptop dann auch noch für die eine oder andere Runde Forza herhalten müssen, dann muss hier eine Grafikkarte eingebaut sein. Derzeit sind die Karten von Nvidia ab dem Produktnamen 3060 ein Muss.

Aber Achtung! Es gibt Geräte für 500€. Die haben zwar eine gute Ausstattung (CPU, Ram und SSD), beinhalten aber einen schlechten Bildschirm, eine schlechte Tastatur und einen sehr kleinen Akku, sodass das Arbeiten abseits einer Steckdose zu frustrierenden Momenten werden kann.

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Software

Für uns ist klar: Windows 10 ist eine Voraussetzung. Das beste Windows, das Microsoft je herausgebracht hat. Es garantiert Produktivität und Spaß zu gleich, denn hier läuft jede Software, an die man denken kann. Die hauseigenen Programme rund um Office, Teams und Co. aber auch die Adobe Suite und viele andere. Da sollten keine Kompromisse gemacht werden.

Webcam

Ein Punkt, der bei der Hardware nicht erwähnt wurde, da er ein besonders wichtiger Aspekt ist. Eine Sache vorweg: Laptop-Webcams sind nicht gut. Es gibt einige wenige, die okay sind, aber trotzdem eine schlechte Bildqualität bieten. Für einfache Videokonferenzen mit Kollegen oder der Familie reicht es, aber hier kann man als User eine Schippe drauflegen und sich nach alternativen Lösungen umsehen.

Einerseits gibt es externe Webcams, die denen in Laptops nochmals deutlich überlegen und relativ einfach zu installieren sind: Kabel einstecken und loslegen. Hier gibt es viele Modelle – Logitech ist hier der Marktführer und bietet für jedes Budget eine Kamera an.

Und andererseits gibt es „aufwendigere“ Lösungen. Einerseits wäre da die Smartphone-Kamera – die ist allem, was da draußen als Webcam bezeichnet wird komplett überlegen. Mittels einer Software (Vcam von Xsplit ist eine davon) kann das Smartphone mit dem PC verbunden werden und der Computer glaubt, dass diese Software die Webcam ist. So kann die Qualität des Bildes um ein Vielfaches verbessert werden. Und hier werden viele Menschen, mit denen die Meetings abgehalten werden, nachfragen.

Sicherheit

Damit die Dateien, die auf dem Rechner gespeichert werden, sollte auf das Thema der Sicherheit nicht vergessen werden. Wir haben zu Beginn das Thema Windows angeschnitten und hier folgt auch gleich eine sehr gute Nachricht: Windows 10 hat eine sehr umfangreiche und sehr gut funktionierende Sicherheitssoftware integriert. Neben der Firewall, sorgt der „Windows Defender“ dafür, dass keine Eindringlinge Dateien stehlen oder, noch schlimmer, der Computer unbenutzbar wird.

Trotzdem gilt: Keine Links in E-Mails klicken, die unbekannten Absendern stammen. Genau schauen, wer die E-Mail versandt hat (auf die E-Mail-Adresse schauen und nicht den Namen) und diese Mail sofort löschen. Denn es nutzt die beste Sicherheitssoftware nichts, wenn man „absichtlich“ in eine Falle tappt. Hier kann keine Software helfen.

Fazit

Es war noch nie so leicht, aber auch schwer zugleich einen geeigneten Laptop zu finden, der einen gut durch den Arbeitsalltag bringt. Einerseits sind leistungsfähige Geräte mit einer guten Akkulaufzeit mittlerweile unter 1000€ zu bekommen und andererseits es hat noch nie so viel Auswahl gegeben! Für jeden gibt es das passende Device.

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