“Gesinnungscheck” – Hofreiter attackiert Maaßen

Weil Maaßen auf Missstände und Linksextremisten beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk hinwies, wird er von Hofreiter attackiert.

Von Michael Steiner

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat die Forderung des CDU-Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen nach einem “Gesinnungscheck” für “Tagesschau”-Redakteure scharf kritisiert und eine Reaktion von CDU-Parteichef Armin Laschet gefordert.

“Herr Maaßen greift die Pressefreiheit an. Er bedient sich ganz bewusst einer krawalligen AfD-Methodik, mit der er unliebsamen Journalisten und Journalistinnen drohen will. Das ist der nächste Tabubruch”, sagte Hofreiter der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ).

Hofreiter kritisierte CDU-Parteichef Armin Laschet, der sich zu Maaßens Erklärung am Wochenende nicht äußerte. “Das Schweigen von Armin Laschet zu diesem CDU-Kandidaten für die nächste Bundestagswahl ist unerträglich. Laschet macht damit das Grasen am rechten Rand innerhalb seiner Partei hoffähig.

Das ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer”, meinte Hofreiter. Alle Kandidaten der Union für die nächste Bundestagswahl müssten sich “zu unserer rechtsstaatlichen Demokratie und zur Pressefreiheit bekennen. “Ich erwarte, dass Armin Laschet endlich Verantwortung dafür übernimmt und sich zum Fall Maaßen erklärt”, sagte Hofreiter der NOZ.

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Maaßen hatte den öffentlich-rechtlichen Sendern in einem bereits am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem Fernsehsender tv.berlin „Meinungsmanipulation” vorgeworfen, etwa über das Weglassen von Tatsachen und die Anwendung von „Tricks”. „Ich halte es für eine Schande, dass die Aufsichtsbehörden diesen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht in der Hinsicht wirklich mal korrigieren und dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr stattfindet”, sagte Maaßen. Er brachte einen „NDR-Untersuchungsausschuss” ins Gespräch.

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sei für die „Tagesschau” zuständig, erklärte der CDU-Politiker. „Wenn man sieht, dass es da auch Verbindungen gibt zwischen der „Tagesschau” oder zwischen Personen, die für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und „Tagesschau” arbeiten, und der linken und linksextremen Szene – dann wäre das wirklich auch eine Untersuchung wert, dass auch die Biografie von einigen Redakteuren mal auf den Prüfstand gestellt wird, ob diese Leute die charakterliche Eigenschaft haben, (…) die „Tagesschau” durch Redaktion zu begleiten.”

Allerdings haben die öffentlich-rechtlichen Sender nicht nur ein Problem mit Linksextremisten, sondern auch mit radikalen Transatlantikern wie Claus Cleber beim ZDF, die ihre Agenda knallhart durchdrücken. Gesinnungsjournalismus unter dem Deckmantel der Seriösität.

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3 Kommentare

  1. „Das ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer, meinte Hofreiter.”

    Ja, da werden sie putzmunter – die Grünlinge – wenn, auch nur ansatzweise, an ihrem Demagogie-Kartell gekratzt wird. Denn sachliche Argumente sind ihnen wesensfremd. Sie leben lediglich davon, dass alle Mechanismen in den MSM ausgeschaltet sind, die einen möglichen Widerpart zulassen könnten.

    Da kommt doch wieder zum Vorschein, dass die Urgesteine der Grünlinge ihre politische Heimat in kommunistischen, maoistischen und stalinistischen Splittergruppen hatten und auch der RAF wohlwollend gegenüber standen.

  2. Fakten:
    Mindestens 90 % der Medienschaffenden in den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten fühlen sich dem grün-linken Spektrum verbunden und diese Personalauswahl wird weiterhin exzessiv fortgesetzt. In den öffentlichen Verwaltungen und der Justiz das gleiche Spiel, wenn es um die Besetzung höherer Positionen geht. Die von Sahra Wagenknecht erwähnten Salon-Linken, voll flexibel und opportun bis zum Erbrechen, stechen hier besonders hervor. In den privaten Milliardärsmedien ist hingegen die völlige Opportunität und Solidarität zu den Eignern und deren Ideologie maßgebend für eine Karriere. Begreift es endlich Leute, der demokratische Rechtsstaat ist dermaßen von vorgestern und China ist unser neues leuchtendes Vorbild in allen Bereichen auf das es letztlich im Großen und Ganzen hinaus laufen soll. Eine fantastische Symbiose aus real existierendem Sozialismus mit einem ordentlichen Schuss Feudalherrschaft und Plutokratie. Also akzeptiert endlich die neu kommende Ära von Glanz und Gloria und fügt euch in euer neues Sklavendasein.

  3. Ohne jemand nahetreten zu wollen, aber dieser Typ wäre geradezu die Idealbesetzung bei Passionsspielen und seine Politikerrolle im kommunistischen Sinne ist geradezu grotesk, denn was der neue Ost- Kandidat der Schwarzen von sich gab ist lediglich dem eigenen Erfahrenswert geschuldet und der müßte es ja wissen und deshalb auch der Aufschrei, weil getroffene Hunde ja bekanntlich bellen.

    Wenn der Dieb der Freiheit, haltet den Dieb ruft, dann sollte man hellhörig werden und diese Reaktion war ja zu erwarten, denn nun bildet sich eine Phalanx außerhalb der AFD, mit ähnlicher Zielrichtung und die muß die gesamte Linke hellhörig machen, weil es zu innerlichen Sympathie-Kundgebungen kommen könnte, mit denen sie nicht gerechnet haben und ihre eigenen Kreise stören und das ist doch in Ordnung, denn alles was sie durcheinander bringt, kann einem konservativen Bürger nur recht sein, denn die hatten zulange Zeit um sich breit zu machen, was nun etwas beschnitten wird.

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