Deutschland erlaubt Spezialfonds Milliarden-Investitionen in Kryptowährungen

Das Gesetz erlaubt “Spezialfonds”, bis zu 20 Prozent ihres Vermögens in Kryptowährungen zu investieren. Das sind Berechnungen zufolge bis zu 350 Milliarden Euro.

Von Redaktion

Ein neues Gesetz in Deutschland, das theoretisch bis zu 350 Milliarden Euro in Kryptowährungen fließen könnte, trat am gestrigen Donnerstag in Kraft.

Deutschlands Fondsstandortgesetz, im April eingeführt und vom Parlament kurz danach genehmigt, erlaubt Spezialfonds, so viel wie 20 Prozent ihrer Portfolios in Krypto zu investieren. Das Gesetz ist heute in Kraft getreten.

Sollte sich jeder Spezialfonds dafür entscheiden, die vollen 20 Prozent in Kryptowährungen zu investieren, entspräche das einem Volumen von 350 Milliarden Euro, basierend auf dem gesamten verwalteten Vermögen solcher Fonds in Deutschland.

Die Zahl wurde von Sven Hildebrandt, CEO von Distributed Ledger Consulting, ausgerechnet und wurde in einem Bericht der Finanzzeitung “Börsen Zeitung” im April zitiert. Das heißt, diese Fonds verwalten insgesamt rund 1.750 Milliarden Euro.

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Spezialfonds sind das dominierende institutionelle Anlageinstrument in Deutschland. Eine beträchtliche Allokation dieses Marktes in Richtung Kryptowährungen könnte tiefgreifende Auswirkungen auf ganz Europa haben, da das Land die größte Wirtschaft der Eurozone hat.

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Immerhin darf man davon ausgehen, dass die Finanzzuflüsse aus diesen Fonds auch die Kurse nach oben treiben dürften, da die Nachfrage nach Kryptowährungen – insbesondere nach Bitcoin und Ethereum – so deutlich steigen würde.

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