Aufräumen nach der großen Flut – Politikversagen auf ganzer Linie – keine Vorwarnung – Verhöhnung der Opfer – Behinderung der privaten Helfer

Eine Woche vor der großen Flut hatten die europäische Flutwarnzentrale EFAS und der deutsche Wetterdienst der Bundesregierung ihre Computermodelle über den zu erwartenden Starkregen übermittelt. Tägliche Updates grenzten die betroffenen Regionen immer präziser ein. Doch von offizieller Seite gab es keinerlei Warnung für die betroffenen Städte und Dörfer. Keinerlei Aufrufe zur Evakuierung. Die Anwohner wurden von der Sturzflut völlig überrascht. Hunderte Menschen, darunter auch viele Kinder, mussten ihr Leben lassen.

Von Eva Maria Griese

Der Chef der Bundeswarnzentrale sieht keinerlei Versäumnis seiner Behörde, alles hätte funktioniert. Nur bei den Bürgern kam die Warnung nie an. Einzig Jörg Kachelmann warnte auf seinem privaten Wetterkanal. Hier hätte man über die Medien auch noch in letzter Minute warnen können. Aber vermutlich waren die zu beschäftigt damit, die erschreckenden Sterbezahlen durch Impftote als Folge der neuesten Mutante zu verkaufen und den nächsten Lockdown zu propagieren. Da kommt es auf ein paar hundert Flutopfer nicht mehr an.

Die große Flut bahnte sich mit brachialer Gewalt ihren Weg durch die Täler der Erft und der Ahr und traf auf völlig unvorbereitete Dörfer und Städte

Während sich der Rest der Republik am nächsten Morgen vor den Bildschirmen über solche apokalyptischen Verwüstungen noch die Augen rieb, überlegten die ersten Landwirte schon, welche ihrer Maschinen wohl am Geeignetsten wären, die verkeilten Bäume, die dazwischen klemmenden Autos und die meterhoch aufgetürmten Trümmerteile aus dem Weg zu räumen. Zu Beginn war schweres Gerät gefragt. Sie starteten ihre Traktoren und Radlader, luden große wie kleine Bagger auf die Anhänger und machten sich samt Kipper für den Abtransport auf den Weg in die betroffenen Gebiete.

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Eine Krise bringt in den Menschen das Beste und das Schlechteste zum Vorschein

Auch Forstwirte machten mit und selbständige Bauunternehmer stellten Maschinen und Manpower zur Verfügung. Diese Leute aus der Praxis sind es gewohnt, anzupacken und sich möglichst rasch effizient zu organisieren. Firmen gaben ihren Mitarbeitern frei, um mitzuhelfen. Viele arbeiteten tagelang durch mit nur 3 oder 4 Stunden Schlaf und ohne Dusche. Der Landwirt Markus Wipperfürth hatte anscheinend als erster die Idee, den privaten Einsatz auch zu dokumentieren.

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Hier der Link zu seinem hochinteressanten Video vom Schauplatz. (öffnen und ansehen, ohne telegram zu installieren möglich…)

Eine Welle beispielloser Hilfsbereitschaft aus der Landwirtschaft rollt an – aber was nicht in den Massenmedien kommt ist nie passiert…

Man wusste aus leidvoller Erfahrung, dass die Medien wenig bis gar nichts für den Bauernstand übrig haben. Als vor gut einem Jahr hunderte Traktoren aus Protest gegen die extrem schlechten Marktbedingungen für Bauern und die ausufernden bürokratischen Schikanen der Bundesregierung in Richtung Berlin und Bundestag fuhren, verzichtete der Mainstream sogar fast gänzlich auf diese bildgewaltige Protestfahrt. Davon erfuhr man damals wie heute aber aus erster Hand in den freien Medien sowie auf Facebook oder telegram. Zu Beginn wurden die einzelnen Hilfsmaßnahmen überhaupt über den Kanal frank und frei fuf Media koordiniert. Auch Bodo Schiffamnn meldete sich dort und machte Spendenaufrufe. Hier wurden Videos und Sprachnachrichten der beteiligten Helfer gepostet. Telegram ist inzwischen zur interessantesten freien Informationsquelle geworden. Wobei der originalen telegram-Version der Vorzug zu geben ist, da hier tatsächlich nicht zensiert wird. Das gilt allerdings nicht für die im Apple Playstore erworbene Version…)

Der Beitrag der Politik erschöpfte sich tagelang in heuchlerischen Wortspenden und wahrscheinlich leeren Versprechungen auf großzügige und rasche finanzielle Hilfe

Nur langsam kam der Staatsapparat in Bewegung. Erst mussten Krisenstäbe eingerichtet, Schuldzuweisungen erteilt, Versäumnisse vertuscht und Zuständigkeiten geklärt werden. Auch nach Tagen sah man in den privaten Videos selten das THW, die Bundeswehr oder das rote Kreuz.

Die Helfer rückten anfangs mit ihren Maschinen bereits um 7 Uhr 30 bei Leitstelle des DLRG an, das aber erst um 8 Uhr öffnete… Sie mussten warten. Eine Behörde hat eben auch in der Katastrophe ihre Öffnungszeiten… Diese Missstände wurden von den Helfern quasi im Vorbeigehen mit Voicemails dokumentiert und sofort online gestellt.

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Auch eine andere Behörde hat ihre Prinzipien…sie verhängt über dem Katastrophengebiet eine Flugverbotszone und unterbindet somit eine private Luftbrücke zur Versorgung. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder Bürger einfach anderen Bürgern ganz unbürokratisch helfen könnte… Ordnung muss sein, gerade in einer Katastrophe…

Eine skurrile Unterstellung: unter die Helfer haben sich Querdenker gemischt…

Es ist nicht ganz einfach, Menschen in Verruf zu bringen, die gerade alles geben, um anderen zu helfen. Dieser Regierung ist aber auch das gelungen! Man verbreitete die Vermutung, dass es in den Katastrophengebieten Querdenker gäbe, die das Chaos nutzten, um ihre Agenda umzusetzen. Da wird dann auch die Polizei mobilisiert, um Personenkontrollen durchzuführen.

Mehrere LKW des THW und Brigaden der Feuerwehr warteten derweil am Nürburgring

Sie wurden aber von offizieller Seite nicht angefordert. Das weiß man aus Telefonaten eines Mitglieds des THW. Er wusste seinen Kumpel Anthony Lee, einen ehemaligen Soldaten und Polizisten, der jetzt einen Bauernhof bewirtschaftete, unter den Helfern und rief ihn an, um zu sagen, dass man mit mehreren Zügen ungeduldig bereitstünde, aber von Seiten der Behörde nicht angefordert werde. Es täte ihm so leid, sie würden so gerne helfen… Aber Befehl ist Befehl, und kein Befehl ist eben kein Befehl…. Die Kommandokette hat auch in der Katastrophe höchste Priorität.

Zum Einsatz kam das THW aber spätestens dann, als sich die Kanzlerin ankündigte, um mit ihrem Kronprinzen Armin der Lusche Laschet den Schauplatz zu inspizieren und die Gunst der Jahrhundertflut zu nutzen, um mahnende Worte zum Klimawandel zu sprechen. Die Landwirte mussten dafür aus kurzzeitig das Feld räumen. Die Gebührenzahler sollen ja für ihr Geld staatstragende Bilder bekommen. Den Kronprinzen hätte die große Führerin aber besser nicht mitgenommen, denn seine Faxen während der andernorts mit gut gespielter Betroffenheit vorgetragenen Rede des Grüßaugusts Steineier haben es in die Medien geschafft und dem Ansehen der Partei noch mehr Schaden zugefügt.

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Vielleicht hat der hoffentlich nicht zukünftige Kanzler sich auch gerade über den genialen Einfall amüsiert, einen Impfbus ins Katastrophengebiet zu schicken… Der traf nämlich nur wenig später in Ahrweiler ein. Da kann keiner behaupten, diese Regierung wäre nicht hilfsbereit ….

Deutlicher kann man seine Verachtung für das Volk nicht zeigen.

Der Umgang der Politik mit der schlimmsten Katastrophe Deutschlands seit dem 2. Weltkrieg kann nicht mehr auf bloßes Versagen zurückgeführt werden. Hier sind Kalkül und Böswilligkeit mit am Werk. Deutschland und vor allem die Deutschen müssen nach allen Regeln der Kunst in die Knie gezwungen werden. Merkel und ihre opportunistischen Kollaborateure arbeiten schon lange nicht mehr zum Wohle des deutschen Volkes, sondern für die Agenda einer mächtigen Elite, deren oberstes Ziel es ist, das deutsche Volk unter ihrer Knute zu halten und vor allem eine gedeihliche Zusammenarbeit mit Russland zu unterbinden. Beide Aufgaben hat die Kanzlerin bravourös gemeistert!

Wenn die Deutschen zusammenstehen, schlagen sie den Teufel aus der Hölle!

Diese Hölle ist kürzlich über große Landstriche im Westen der Bundesrepublik hereingebrochen. Inmitten dieser unfassbaren Tragödie haben die Menschen gezeigt, – allen voran die in letzter Zeit so vernachlässigten und schikanierten Bauern – dass sie anpacken können und zusammenhalten. Sie haben die Ernten auf den Feldern ihren Familien überlassen und sind mit Baggern und Schaufeln angerückt, um Hand in Hand aufzuräumen. Sie haben sich rasch organisiert, teilweise nächtelang durchgearbeitet, um die von der Flut aufgetürmten Bäume, die zerstörten Autos, die Gebäudetrümmer und Unmengen von Schlamm aus dem Weg zu räumen.

Um den Teufel aus der Uckermark aus der Hölle zu schlagen, werden sie aber ihre Mistgabeln holen müssen….

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Ein Kommentar

  1. Da kamen wieder viele Versäumnisse auf einmal zusammen und nun steht die Politik vor einem Scherbenhaufen, der nicht neu ist aber dafür umso heftiger.

    Das alles zusammen hat viele Ursachen, falsch gebaut am falschen Platz und die Verwaltungen haben es teilweise noch durch Bauerlaubnisse begünstigt, obwohl die Vernunft eine Baugenehmigung hätte abweisen müssen.

    Was die schon seit vielen Jahrhunderten angesiedelten Gebäude anbelangt, so sind doch alle Sicherungsmaßnahmen sträflich vernachlässigt worden und das trotz vieler Erkenntnisse über all die Jahre in Form vorausgegangener Überschwemmungen und Kenntnisstand der Topographie und den Fluß -und Bachläufen, die ja schon immer da waren und sich nachweislich sehr unterschiedlich bei Hochwasser zeigten.

    Hinzu kommt die gesamte Trainagenverlegung um nasses Land urbar zu machen und das schon weit an den Oberläufen bis zur Mündung und die Begradigung begünstigte zusammen mit der Trainage eine weit schnellere Fließgeschwindigkeit und dann ist ein Starkregen nicht mehr zu halten, denn er fließt dann über alles hinweg und wenn dann die Kanalisation noch einen zu knappen Durchmesser hat ist das Chaos perfekt, von Eindeichungen durch Mauern oder Erdwälle ganz abgesehen.

    Irgendwann springen dann am Mittel -und Unterlauf der Flüsse und Bäche die Wassermassen über und sind auch nicht mehr zu beherrschen, was dann zu solchen katastrophalen Schäden führte. Dem hätte man schon lange begegnen müssen, indem man an exponierten Stellen Auffangbecken baut um große Wassermassen gezielt vorbei zu kanalisieren und das alles zusammen mit dem zuerst erklärten hat die Hochwasserkatastrophe entstehen lassen und das ist weniger die Schuld der Bürger aber die volle Schuld der Kommunal- und Landespolitker die wie immer kläglich versagt haben und jetzt auf einmal viel Geld bereitstellen wollen, nachdem das Kind schon im Bade ausgeschüttet wurde. Selbst dort wo man schon Auffangbecken hat, haben sie es trotz Warnung versäumt die Becken teilweise abzulassen um wieder Kapazität für neue Wasserzufuhr zu haben, das nur so nebenbei,

    Diese Versäumisse müßte schwerste Konsequenzen für die Verantwortlichen mit sich bringen und da ist es nicht mehr damit getan sich in Führungspositionen händchenhaltend durch das Schadensgebiet zu bewegen, die gehören angeklagt und gegebenenfalls verurteilt, denn das ist kein Kavaliersdelikt mehr, das ist Staatsversagen mit Todesfolge in Friedenszeiten und man kann es durchaus mit fahrlässiger Tötung vergleichen und darauf müßte es hinauslaufen.

    Das alles ist doch zum ko……., wenn man die Schäden und die armen noch lebenden Opfer betrachtet, von den Toten, die ihr Leben verloren haben ganz abgesehen und ich weiß von was ich spreche, weil ich Hochwasser in meiner Jugendzeit in den fünfziger Jahren oft genug erlebt habe, allerdings nur mit gewaltigen Wasserschäden, ohne persönliche Opfer und das alles ist furchtbar, wenn man es selbst durchmachen mußte.

    Wir haben Rohrkrepierer, faule Säcke und Irrlichter an den Schalthebeln der Macht, den untergeordneten Behörden kann man nicht allen unbedingt einen Vorwurf machen, denn die kennen alles sehr genau und leiden oftmals an der Ignoranz der Politik und alle sind dann Opfer, die Geschädigten und die welche etwas tun wollen, aber daran gehindert werden.

    So wie man es erwarten kann wird denen nichts geschehen die gehen zur Tagesordnung über und kümmern sich um eine schöne Unterkunft für unsere lieben Gäste aus nah und fern und dafür haben sie Milliarden, um die eigenen Bürger zu schützen haben sie im Nachhinein nur warme Worte und ein Taschengeld um die Gemüter zu beruhigen und wer die noch wählt muß doch total bekloppt sein und außerdem ist es doch mehr als beschämend wenn man die Opfer mit ihren Aufräumarbeiten feiern muß, weil man selbst zu dämlich ist Vorsorge oder sofort gründliche Nachsorge massiv zu vollbringen,

    Dieser Staat ist am Ende, da kommt nichts mehr und teilweise muß man auch den Wählern ins Stammbuch schreiben, daß sie die falschen erkoren haben, denn die taugen nichts wie man bei jedem neuen Fall sehen kann.

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