Abhängigkeiten – darum berichten die Mainstreammedien nicht kritisch

Wer bezahlt, schafft an. Das trifft auch auf die Medien zu, die gerade in Zeiten knapper Kassen sich hüten werden, zu kritisch zu berichten.

Von Marco Maier

Immer wieder sind es die alternativen bzw. freien Medien, die mit kritischen Berichten aufhorchen lassen, während der Mainstream schweigt. Fundamentale Kritik an Missständen sucht man bei den großen Zeitungen, Magazinen, Radio- und TV-Sendern vergebens. Die Gründe dafür sind vielseitig, doch es gibt auch Umstände, die sich einfach nicht leugnen lassen.

Einer davon ist die Abhängigkeit von den Werbegeldern der großen Konzerne, die gerade bei den Zeitungen und Magazinen (die zumindest zuvor durch die Verkäufe ihrer Printauflagen noch eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit hatten) immer weiter wächst.

Von den rund 32 Milliarden Euro an Werbeeinnahmen im Jahr 2019 entfiel fast die Hälfte auf das Fernsehen, während die Zeitungen und Zeitschriften/Magazine etwa ein Viertel (plus Onlinewerbung) erhielten.

Wenn man bedenkt, dass beispielsweise alleine für Medikamente schon rund 1,5 Milliarden Euro an Werbegeldern fließen und auch die private Versicherungswirtschaft noch in den Top 10 vertreten sind, wird auch deutlich, dass gerade da keine allzugroße Unabhängigkeit zu erwarten ist.

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Ich meine, welches private Massenmedium hat in den letzten Jahren wirklich kritisch über die miserablen Rentenreformen in Deutschland berichtet und wie die Lobbyisten die Politik dazu brachten, einen Rentenbetrug an der Bevölkerung durchzuführen?

Ähnlich ist es heute in Sachen Covid-Berichterstattung. Es ist offensichtlich, dass vor allem Big Pharma von der ganzen Panikmache profitiert. Lockdowns machen krank. Der Absatz von Psychopharmaka (vor allem Antidepressiva) dürfte bereits in die Höhe schnellen, verschobene Vorsorgeuntersuchungen und verspätete Operationen richten zusätzlichen Schaden an. Natürlich gibt es noch Zusatzgeld durch die experimentellen Impfstoffe und deren Nebenwirkungen und “unerwünschten” Langzeitfolgen.

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Kritische Fragen dazu hört man im Mainstream kaum. Wenn Kritik erfolgt, dann im Rahmen des allgemeinen Narrativs und innerhalb der Framing-Richtlinien. Gesundheitsminister Spahn und die Bundesregierung werden wegen des Impfstoffmanagements angegangen, doch kritische Fragen zu den experimentellen Vakzinen (insbesondere den mRNA-Impfstoffen) selbst und zum Nutzen der Lockdownmaßnahmen sucht man vergebens. Das tun ja nur “Schwurbler” und “Aluhutträger”.

Die allgegenwärtige mediale Manipulation diesbezüglich ist erschreckend – aber auch eine logische Konsequenz aus den Abhängigkeiten gegenüber den Geldgebern aus der Pharmaindustrie, der Versicherungswirtschaft und anderen Sektoren. In Zeiten sinkender Auflagen und interner Sparmaßnahmen wären die Redaktionen ja quasi suizidgefährdet, würden sie ihre Werbegeldgeber verärgern. Wir beim Contra Magazin haben das selbst schon erlebt, genauso Portale wie Tichys Einblick oder Achgut. Auch so funktionieren die Zensurbemühungen.

Wo bei den öffentlich-rechtlichen Sendern vor allem die Politik selbst in Sachen Nachrichten mitmischt, sind es bei den privaten Massenmedien neben den Eigentümern und deren Interessen auch die Verteiler der Werbebudgets. Und die Menschen glauben noch immer, dass sie unabhängige und freie Medien konsumieren würden.

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