EMA: AstraZenecas Covid-Impfung sollte für Menschen über 60 gestoppt werden

Die EMA empfiehlt nun den Stopp von Impfungen von Menschen über 60 mit dem Vakzin von AstraZeneca. Stattdessen sollen auch da mRNA-Impfstoffe verwendet werden.

Von Redaktion

Am Freitag identifizierte das Sicherheitskomitee der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) eine weitere seltene Bluterkrankung nach der Einnahme des Impfstoffs Covid-19 von AstraZeneca und sagte, dass es Fälle von Herzentzündungen nach der Impfung untersuchte. Am Sonntag sagte der Leiter der EMA-Gesundheitsbedrohungen, dass Menschen über 60 den Impfstoff von Astrazeneca meiden sollten, so Reuters.

Der EMA-Sicherheitsausschuss sagte am Freitag, dass das Kapillarlecksyndrom eine neue Nebenwirkung nach der Einnahme des Impfstoffs von AstraZeneca ist. Es gibt weit verbreitete Skepsis rund um die AstraZeneca-Impfstoff für Monate wegen der seltenen und tödlichen Blutgerinnsel.

Obwohl die EMA den Impfstoff für alle Altersgruppen als sicher einstuft, haben mehrere EU-Mitgliedsstaaten die Verabreichung an Menschen im Alter von 55 bis 65 Jahren aufgrund von Blutgerinnungsproblemen gestoppt. Bis heute wurden in der EU und Großbritannien 78 Millionen Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca verabreicht.

“In einem pandemischen Kontext war und ist unsere Position, dass das Risiko-Nutzen-Verhältnis für alle Altersgruppen günstig bleibt”, sagte Marco Cavaleri, Leiter der Abteilung für Gesundheitsgefahren und Impfstoffstrategie bei der EMA, der italienischen Zeitung La Stampa.

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Cavaleri sagte der Lokalzeitung, dass es besser sei, RNA-Impfstoffe (mRNA) wie Moderna und die Impfstoffe von Pfizer-BioNTech zu verwenden, da die Infektionen zurückgingen und die jüngere Bevölkerung weniger virenbedingten Risiken ausgesetzt sei.

Auf die Frage, ob der Impfstoff von AstraZeneca für Menschen über 60 Jahren vermieden werden sollte, sagte er Er sagte: “Ja, und viele Länder, wie z. B. Frankreich und Deutschland, erwägen dies im Hinblick auf die größere Verfügbarkeit von mRNA-Impfstoffen.”

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Am Freitag sagten italienische Gesundheitsbehörden, dass der Impfstoff von AstraZeneca auf Menschen über 60 beschränkt werden würde, nachdem einem Teenager der Impfstoff verabreicht wurde und er an einer Blutvergiftung starb.

Während amerikanische Gesetzgeber Schritte unternommen haben, um US-Pharmafirmen vor juristischen Rückschlägen durch Covid-Impfstoffe zu schützen, hatten die Arzneimittelhersteller in Europa nicht so viel Glück.

Vor einigen Monaten verklagte die Familie einer italienischen Frau, die an den Folgen des Impfstoffs gestorben war, den Impfstoffhersteller.

Letzte Woche haben deutsche Wissenschaftler möglicherweise die Ursache für diese Blutgerinnsel gefunden, die mit einem relativ einfachen Eingriff beseitigt werden können.

Die Aufsichtsbehörden begannen im April mit der Untersuchung dieser ungewöhnlichen Fälle von Blutgerinnseln und empfehlen nun, dass Menschen über 60 Jahre AstraZeneca meiden sollten.

Allerdings stellt sich die Frage, warum man nun so darauf erpicht ist, die neuartigen und experimentellen mRNA-Impfstoffe so sehr zu pushen. Einerseits verursachen diese auch Herzentzündungen, andererseits sind diese absolut nicht langzeiterprobt. Welche langfristigen Auswirkungen diese mRNA-Impfungen auf die Menschen haben, kann niemand sagen.

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