Umfrage: Mehrheit der Franzosen stimmen mit Militärs überein, dass die Nation kurz vor einem “Bürgerkrieg” steht

Die Mehrheit der Franzosen steht hinter den kritischen Generälen, die einen Zerfall des Landes und einen “Bürgerkrieg” erwarten und die Regierung zum Handeln aufrufen.

Von Redaktion

Eine neue Umfrage hat herausgefunden, dass eine Mehrheit der Franzosen die Gefühle unterstützt, die in einem Brief ausgedrückt werden, der von aktiven und pensionierten Mitgliedern des Militärs unterzeichnet wurde, die davor warnen, dass das Land auf einen “Bürgerkrieg” zusteuert, der durch einen gescheiterten Multikulturalismus und Angriffe auf die französische Identität verursacht wird.

Rund 1.000 Militärangehörige unterzeichneten den Brief, darunter 20 Generäle im Ruhestand, und warnten Präsident Emmanuel Macron vor “mehreren tödlichen Gefahren”, die Frankreich bedrohen, darunter “Islamismus und die Horden der Banlieue”, eine Anspielung auf die zersplitterten Vororte rund um Großstädte mit hoher Kriminalität und Zuwandererpopulation.

Die Unterzeichner beschuldigen auch die “Anti-Rassismus”-Bewegung, einen “Rassenkrieg” anzustreben, indem sie Symbole des französischen kulturellen Zusammenhalts und der Identität angreift, einschließlich Statuen.

Der Brief beschuldigt “fanatische Parteianhänger”, die versuchen, Spaltungen innerhalb von Gemeinschaften zu schaffen, die ein Vakuum für Islamisten geschaffen haben, um ihre Kontrolle zu behaupten.

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“Die Stunde ist ernst, Frankreich ist in Gefahr”, heißt es in dem Brief, der am 21. April – dem 60. Jahrestag eines gescheiterten Staatsstreichs – veröffentlicht wurde.

Die Militärangehörigen warnen, dass die Behandlung der “gilets jaunes” oder Gelbwesten-Demonstranten beispielhaft dafür ist, wie die Regierung die Polizei “als Stellvertreter und Sündenböcke” für brutale Unterdrückung benutzt hat.

“Es ist nicht länger an der Zeit, zu zögern, sonst wird morgen der Bürgerkrieg diesem wachsenden Chaos ein Ende setzen und Todesfälle – für die Sie verantwortlich sein werden – in die Tausende gehen”, schließt der Brief.

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Obwohl der Brief von der Regierung und den Medien verurteilt wurde, hat eine neue Umfrage ergeben, dass eine Mehrheit der Franzosen mit dem Inhalt des Briefes einverstanden ist.

Eine Umfrage von Harris Interactive ergab, dass 58 Prozent der Befragten “die Worte der Soldaten unterstützen”, berichtet Valeurs.

Eine klare Mehrheit – 84 Prozent – sagt, dass die Gewalt in der Gesellschaft zunimmt und 73 Prozent denken, dass das Land zerfällt.

Fast drei Viertel sind der Meinung, dass die “Anti-Rassismus”-Bewegung das Gegenteil bewirkt und die Rassenbeziehungen verschlechtert.

Fast die Hälfte (49 Prozent) ist auch der Meinung, dass das Militär geschickt werden sollte, um Problemgebiete zu besetzen, “die von sich aus handeln würden, um die Ordnung wiederherzustellen.”

Nur einer von drei Befragten sagte, dass die Unterzeichner bestraft werden sollten, obwohl die für die Streitkräfte zuständige Ministerin Florence Parly andeutete, dass Mitglieder im aktiven Dienst mit Sanktionen rechnen müssten.

“Zwei unveränderliche Prinzipien leiten das Handeln der Mitglieder des Militärs in Bezug auf die Politik: Neutralität und Loyalität”, twitterte Parly.

Doch offenbar sieht die Mehrheit der Franzosen das Ganze etwas anders als die Regierung. Wird dies auch bald politische Konsequenzen haben?

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Ein Kommentar

  1. Anti-Rassismus ist schon durch sein Dasein pejorativ und eine heimtückische Volksverhetzung und Entrechtung. Die abwertenden Attacken machen psychisch und letzendlich auch körperlich krank. Die Regierungen und Gerichtsbarkeiten greifen mit der Duldung direkt das Völkerrecht an und begehen Völkermord. Man schaue im Völkerstrafrecht und im normalen Strafrecht nach.
    Das Gefühl trügt nicht. Und wenn man genau hinschaut, wird die Absicht auch publiziert.

    Corona ist auch eine Attacke auf Familien und Völker. Die Durchtriebenheit der Protagonisten steckt wieder im Detail. Denn wo es kein Covid-19 Insulat gibt, kann man nicht auf einen Durchbruch bei der Bekämpfung hoffen.
    Corona corrupti offenbart die Bösartigkeit von Lauterbach und Co.; für Variationen muß es eine Vorlage geben, von der sie sich ableiten lassen. Variationen kommen schließlich nicht aus dem Nichts. Von Nichts kommt nichts.

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