Südkorea besteuert künftig Profite aus Krypto-Trading

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Staaten auch die Profite aus dem Trading mit Kryptowährungen besteuern. Südkorea beginnt damit in wenigen Monaten.

Von Redaktion

Bislang sind in Südkorea – wie in vielen anderen Ländern auch – die Profite aus dem Handel mit Kryptowährungen steuerfrei. Dies liegt unter anderem daran, dass die Kryptobörsen keine entsprechenden Daten mit den Steuerbehörden teilen. Doch das wird sich bald ändern.

Südkoreas Finanzminister Hong Nam-Ki hat die Besteuerung von Gewinnen aus dem Krypto-Handel als “unvermeidlich” bezeichnet, laut einem veröffentlichten Bericht. Der Minister wurde gefragt, ob die Steuer verzögert werden würde, bis die Regierung ihre Aufsicht über die Industrie verbessert hat.

“Es ist unvermeidlich, wir werden Steuern auf Gewinne aus dem Handel mit virtuellen Vermögenswerten erheben müssen”, sagte Hong während einer Pressekonferenz. Die Gewinne von Krypto-Händlern werden mit einer 20%igen Steuer auf jene über 2,5 Millionen Won (knapp 1.850 Euro) belegt.

Südkorea fordert Krypto-Börsen dazu auf, sich als Virtual Asset Service Providers (VASP) bei der Financial Services Commission (FSC) zu registrieren die Robustheit ihrer Anti-Geldwäsche-Systeme zu demonstrieren.

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Jedoch sagte der FSC-Vorsitzende Eun Song-soo letzte Woche, dass keiner der geschätzten 200 Börsen des Landes dies getan haben, was bedeutet, dass sie alle riskieren, im September geschlossen zu werden, wenn die Regeln durchgesetzt werden.

Hier böte die Libra Profit Software für südkoreanische Trader eine Alternative, da sie nicht in Südkorea registriert ist und somit von dem neuen Gesetz nicht betroffen sein wird. Auch für deutsche Trader ist diese Software höchst interessant.

Immerhin können erfolgreiche Trader mit Unterstützung professioneller Softwaresysteme ihre Profite deutlich steigern. Dieser Aspekt wird oftmals unterschätzt.

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