Spanien will Daten von Nutzern inländischer Kryptogeschäfte mit EU-Ländern teilen

Die Nutzung von Kryptowährungen wird in Spanien künftig stärker überwacht. Die Daten sollen auch mit den anderen EU-Ländern geteilt werden.

Von Redaktion

Die spanische Regierung hört nicht auf, ihre harte Haltung gegenüber Kryptowährungen durchzusetzen, da eine weitere Regel kommt, um die bestehenden zu stärken. Ein königliches Dekret, das kürzlich in Kraft getreten ist, passt die aktuellen Vorschriften an die Richtlinien der Europäischen Union zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) an.

Laut dem Dekret, das im offiziellen Mitteilungsblatt des Staates veröffentlicht wurde, folgen die spanischen Gesetze nun der Richtlinie 2018/843, die gemeinhin als AMLD5 bekannt ist. Konkret müssen Krypto-Börsen und Depotfirmen die Daten ihrer Kunden mit dem gesamten europäischen Block teilen.

Das bedeutet, dass inländische Krypto-Unternehmen bei den spanischen Behörden als „neue verpflichtete Subjekte“ registriert werden müssen, um die Regel zu erfüllen. Ein Auszug aus dem Dekret liest sich so:

„Mit der Schaffung dieses Registers geht die Festlegung einer Verpflichtung für juristische Personen und Einrichtungen ohne Rechtspersönlichkeit einher, diese Informationen über das wirtschaftliche Eigentum zu beschaffen, zu führen und zu aktualisieren und sie den Behörden und verpflichteten Subjekten zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang werden sowohl die Daten und Informationen, die in diesem Register geführt werden müssen, als auch die konkreten Personen, die für die Pflege und Aktualisierung verantwortlich sind, geklärt.“

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Kein Wunder also, dass aufgrund der restriktiveren Bestimmungen immer mehr Menschen auf Apps wie Crypto Wealth vertrauen, um ihre Bestände an Kryptowährungen zu verwalten.

Darüber hinaus sind Krypto-Hedge-Fonds auch aufgefordert, dem neuen Verfahren zu folgen, die auch alle beteiligten Firmen dazu verpflichtet, „verdächtige Transaktionen“ an die Behörden zu melden.

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Das Dekret definiert auch die Kryptowährungen, die sich an das Gesetz halten sollen:

„Als virtuelle Währung wird eine digitale Wertdarstellung verstanden, die nicht von einer Zentralbank oder einer öffentlichen Behörde ausgegeben oder garantiert wird, die nicht notwendigerweise mit einer rechtlich etablierten Währung verbunden ist und die nicht den rechtlichen Status einer Währung oder eines Geldes hat, die aber als Tauschmittel akzeptiert wird und elektronisch übertragen, gespeichert oder gehandelt werden kann.“

Es bleibt nun abzuwarten, wie sich das Ganze weiter entwickelt und wie die Geschäfte mit Bitcoin, Ethereum & Co davon betroffen sein werden.

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