Pseudo-Pandemie? Kaum Covid-Patienten auf deutschen Intensivstationen

Laut einer Studie des Bundesgesundheitsministeriums waren im vergangenen Jahr nur vier Prozent der Intensivbetten in Deutschland mit Covid-Patienten belegt. Alles nur Panikmache?

Von Michael Steiner

Für die Verbreiter von substanzloser Panikmache wegen Covid-19 ist die jüngste vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie keine gute Nachricht. Denn die Lage auf den deutschen Intensivstationen ist längst nicht so dramatisch, wie es die Hysteriker in Politik und Medien (darunter allen voran der SPD-Pseudo-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach) den Leuten gerne weismachen wollen.

So zeigen die veröffentlichten Zahlen, wie das Magazin “Tichys Einblick” berichtet, dass das deutsche Gesundheitssystem nicht einmal ansatzweise in Gefahr lief, wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus zu kollabieren:

“172.248 Behandlungsfälle mit der „Nebendiagnose“ Covid zählt die Studie für das letzte Jahr – „Nebendiagnose“ bedeutet in diesem Fall dann positives Labortest-Ergebnis. Intensivmedizinisch behandelt wurden 26.151, also nur ein Bruchteil dieser Testpositiv-Patienten. Das spiegelt sich auch in der Belegung der Intensivstationen wieder: Nur ein minimaler Bruchteil der Patienten wird in der Studie als Covidpatienten geführt, der insbesondere im Kontrast zu den freien Betten sehr klein wirkt. Das Gesundheitsministerium spricht von einem jahresdurchschnittlichen Anteil der Corona-Patienten an der Intensivbelegung von 4 Prozent . Die Gesamtauslastung der Intensivbetten wird generell zwischen 63% und 73% beziffert – auch das ist weit entfernt von einem Kollaps-Szenario.”

Vor allem sorgte demnach nicht das Virus für eine Überlastung, sondern die Politik über die staatlichen Finanzierungsmechanismen. Wenn Kliniken der höheren Notfallstufen 2 und 3 nur dann entsprechende Fördergelder erhalten, wenn die Auslastung der Intensivbetten bei mehr als 75 Prozent und die sogenannte 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Kreis bei über 70 liegt, ist es kaum verwunderlich, wenn die Krankenhäuser dann die Zahl ihrer (teuren) Intensivbetten reduzieren, um Ausgaben zu sparen und gleichzeitig mehr Geld zu erhalten. Hier geht es einfach nur um die Gewinnmaximierung.

Loading...
Lesen Sie auch:  WHO editiert heimlich Seite mit Warnung vor Covid-Impfung von Kindern

Und nicht nur das. Da seit Jahresbeginn ein Pfleger tagsüber nur mehr für zwei und in der Nacht für drei Betten zuständig sein darf, wird eine kurzfristige Betreuung von mehr Patienten verunmöglicht. Betten, für die kein Personal da ist, müssen “gesperrt” werden – sind also nicht verfügbar. Für das Pflegepersonal selbst ist dies zwar eine willkommene Entlastung, doch man hätte hier auch Ausnahmeregelungen einfügen können, die beispielsweise mit einer zusätzlichen finanziellen Abgeltung hätten verbunden werden können.

Anstatt dem Versuch von “Flatten the curve” wäre wohl eher das Motto “Flatten the fear” angebracht. Oder etwa nicht?

Teilen Sie diesen Artikel:

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.