Wie beschäftigen sich Menschen während der Corona-Krise?

Corona – die Läden sind geschlossen, das Freizeitangebot eingeschränkt. Doch was machen Menschen, wenn ihre Hobbys plötzlich aufgrund von Schließungen nicht mehr möglich sind, und wie beschäftigt man als Elternteil die Kinder nach dem Homeschooling? Der Drang nach Freiheit wird übermächtig und so manch einer weiß vor lauter Freizeit nichts mehr mit dem Tag anzufangen.

Von Fernsehen bis Netflix – Streamingdienste boomen

Wer nicht gerade bei Anbietern wie https://wetten.com/ nach neuen Strategien für Sportwetten sucht und sich den interessanten Wettmarkt als Hobby auserkoren hat, schaut TV. Fernsehen steht bei den Menschen in der Corona-Pandemie als Beschäftigungsmethode ganz oben auf der Liste, erst danach folgen Gespräche mit Freunde und Familie. Doch auch Online-Streaming erfreut sich höchster Beliebtheit. Anbieter wie Disney Plus, Netflix und Amazon Prime haben im Zeitalter von Corona einen maximalen Zuwachs an Neuzusehern generieren können.

Das klassische TV-Programm ist bei jungen Menschen eher weniger beliebt. Hier ist es vor allem die Generation 40 Plus, die den Sendern höchste Einschaltquoten beschert. Aber auch der Durst nach Informationen und Wissen treibt die Menschen vor die Flimmerkiste. Denn kaum ein Sender bringt nicht mindestens einmal am Tag eine Sondersendung oder eine Sonderausstrahlung rund um die Pandemie, mit allen neuen Todesfällen, Krankheitsfällen und weiteren Schreckensmeldungen.

Zocken, Shoppen, Social Media – das Netz im Fokus

Eine Umfrage belegt, welchen Stellenwert das Internet und seine Beschäftigungsmöglichkeiten während der Pandemie eingenommen haben. Sechs Prozent aller Frauen und sieben Prozent aller Männer geben an, dass Onlineshopping zu den beliebtesten Beschäftigungsmöglichkeiten während der Pandemie gehört. Mit sechs Prozent folgt Onlinegaming dicht dahinter. Auch Wettbüros und Buchmacher erfreuen sich seit der Krise wachsendem Zuwachs. Immer mehr Menschen setzen auf Drill und Nervenkitzel und versuchen ihr Glück bei Sportwetten, Casino Games und Rubbellosen.

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Insbesondere bei der jüngeren Generation nehmen Portale wie Instagram, TikTok und Facebook einen hohen Stellenwert ein. Seit Beginn der Corona-Krise wird TikTok vermehrt dafür genutzt, eigene Statements, persönliche Meinungen und komisch-verzweifelten Content rund um das Thema Lockdown und Krise zu produzieren. Auch auf Facebook und Instagram wird fleißig diskutiert. Spöttisch wird insbesondere bei Facebook von den „Hobby-Virologen“ des Social Medias gesprochen, wenn Heiner Kleinschmidt und Hans Herbert von nebenan wieder einmal besser Bescheid wissen als renommierte Virologen oder andere Experten.

Selbst die jüngere Generation vernetzt sich seit der Pandemie vermehrt. Eltern erlauben ihren Kindern viel häufiger die Nutzung von sozialen Medien, um sie nicht vollständig von ihren Freunden zu isolieren. Gemeinsames Onlinegaming, gemeinsame Chatgruppen, Facebook-Treffen – all das soll wenigstens ein Stück Normalität in einer nicht enden wollenden Krise bringen.

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Die guten alten Klassiker

Doch auch fernab des Internets entwickeln sich klassische Hobbys durch die vermehrte Zeit in den eigenen vier Wänden wieder zum Dauerbrenner. So werden beispielsweise seit Anfang des ersten Lockdowns um ein Vielfaches mehr Brettspiele gekauft und gespielt als in den Jahren zuvor. Menschen entdecken auch das Buch wieder, immerhin beschäftigen sich acht Prozent der Frauen und sieben Prozent der Männer mit Lesen. Und schließlich steht auch Beschäftigung draußen auf dem Plan. Im Winter war von Outdoor-Aktivitäten zwar weniger zu sehen, mit wachsenden Sonnenstrahlen zieht es die Menschen aber hinaus.

Im Winter gehört bei 13 Prozent aller Menschen die Beschäftigung draußen zu den beliebtesten Betätigungsmöglichkeiten, im Sommer liegt die Zahl nur bei 11 Prozent.

Doch auch neue und kreative Hobbys stehen während Corona hoch im Kurs. Der Absatz an Bastelprodukten und Bastelvorlagen aus dem Internet war noch nie so hoch wie während der Pandemie. Kein Wunder, schließlich fördert der Lockdown Depressionen, während Basteln und kreatives Werken die Stimmung langfristig heben kann.

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Mit Aktivität gegen den Blues

Ob TV, ob Netflix, ob TikTok oder Federball im Freien, alle Aktivitäten, die vom Grübeln über die Corona-Pandemie ablenken, sind gute Methoden dem Blues vorzubeugen. Denn dieser droht unweigerlich den meisten Menschen. Unsere Gesellschaft lebt vom geselligen Beisammensein, von den Möglichkeiten Hobbys und Beschäftigungen draußen wahrzunehmen. Ein dauerhafter Verzicht auf liebgewonnene Gewohnheiten kann schnell zum Sturz ins mentale Verderben führen. Doch dank vielfältiger Möglichkeiten und Vernetzung via Internet, wird der Mensch auch diese Krise irgendwie meistern.

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