Während britische Kriegsschiffe im Schwarzen Meer stationiert sind, warnt Putin vor roten Linien

Den Briten wird gesagt, dass sie nicht einfach mit ihren Kriegsschiffen ins Schwarze Meer fahren und mit den Säbeln vor Russlands Gesicht rasseln können. Putin sagt den Briten und allen anderen, nicht einmal daran zu denken, so nahe zu kommen.

Der russische Präsident Wladimir Putin gab eine strenge Warnung an Länder aus, die versuchen, militärische Spannungen zu provozieren, und sagte, dass seine Nation rote Linien für die Verteidigung aufstellt.

Putin machte diese scharfen Bemerkungen während seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation vor Gesetzgebern beider Kammern des russischen Parlaments. Die scharfe Warnung kommt inmitten der sich zuspitzenden Spannungen über die Ukraine zwischen westlichen Unterstützern des Kiewer Regimes und Russland.

Speziell, Tage vor Putins Ansprache, berichteten britische Medien, dass die britische Royal Navy plant, zwei Kriegsschiffe ins Schwarze Meer zu entsenden: einen Zerstörer vom Typ 45, der mit Flugabwehrraketen bewaffnet ist, und eine Fregatte zur Jagd auf U-Boote. Ein Sprecher des britischen Verteidigungsministeriums wird mit den Worten zitiert, der Schritt sei ein Zeichen der “unerschütterlichen Unterstützung für die territoriale Integrität der Ukraine” angesichts der angeblichen russischen Aggression.

Der vollständige Premium-Artikel ist nur für Abonnenten sichtbar.

Bitte hier klicken und ein Abo (Werbefreiheit, Extras) 

bereits ab € 4,95/Monat abschließen!

Liebe Leser, wenn sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen sie per email: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für ihre Hilfe!

Eine Analyse von Finian Cunningham

Teilen Sie diesen Artikel:
Lesen Sie auch:  Das Vereinigte Königreich will seine Aktivitäten gegen Russland verstärken

2 Kommentare

  1. Das schwarze Meer ist für die Schiffahrt bei Auseinandersetzungen strategisch betrachtet wie eine Mausefalle, das gleiche gilt für die Ostsee.

    Deshalb kann man es sehen wie man will, wer hier provoziert, der scheint nicht auf der Höhe der Zeit zu sein und Rußland spricht mit Recht davon, daß man eine rote Linie nicht überschreiten sollte und immer wieder machen sie die gleichen Fehler, weil sie eben keine Alexander sind, der einer Übermacht in Gaugamela mit geschickter Taktik begegnete und dann der Sieger war.

    Die sind genauso dumm wir Darius, der über Massen die Entscheidung lenken wollte und dabei kläglich versagt hat und im Ernstfall wird es wieder so kommen, weil sie einfach nichts dazu gelernt haben und einmal im Leben Glück hatten, zusammen mit der halben Welt einen Tyrannen zu zerstören, was aber nur möglich war durch vereinte Kräfte und geteilte Fronten, was bei einer erneuten Auseinandersetzung völlig anders aussehen würde und auch Folgekriege nicht unbedingt bewiesen haben daß sie es wirklich können.

    Die Russen würden in die Rolle des Alexander von damals gedrängt werden und müßten sich entsprechende geschickt verhalten und Masse ist nicht gleich Klasse und die werden sich im Falle einer Auseinandersetzung nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, weil sie wissen um was es geht und eine Niederlage ihr Ende wäre und deshalb werden sie sich entsprechend wehren, die Waffen, wenn man sich damit befaßt, haben sie und deshalb sollten sie aus Vernunftsgründen die Finger weg lassen, weil das niemand bekommt und ein Sieg im klassischen Sinne aufgrund der vorhandenen Atomwaffen nur das Ende der Welt bedeuten könnte und ob die Begierlichkeiten und falsche Rechthaberei das alles wert sind ist eine andere Frage.

    Das einzige was sich zu früher unterscheidet, daß der Sieg damals auf dem Schlachtfeld erreicht wurde, während heute zumindest im Endstadium alles zerschlagen wird und da war die Bombardierung Deutschlands und Japans in seiner Tragweite geradezu noch überschaubar, heutzutage wird es nur noch Asche sein und ein Leben für Jahrzehnte unmöglich machen und wer das will, der sollte mal einen Psychiater aufsuchen, bevor er sich auf so einen Wahnsinn einläßt.

  2. Putin muss achtgeben, dass er sich mit zu viel scharfer Rhetorik nicht lächerlich macht. Die beiden Kriegsschiffe der Royal Navy werden einmal mehr die Hilflosigkeit seines Landes gegenüber westlichen Provokationen deutlich machen. Konkret kann dagegen nichts unternommen werden, außer zweideutig martialische Äußerungen, die, wenn sie ohne Folgen bleiben, nicht mehr ernst genommen werden. Erdogan hat in Syrien und im Kaukasus gezeigt, wie weit man gehen kann, um Fakten zu schaffen, ohne ein Eingreifen des großen Nachbarn zu riskieren. Niemand weiß das besser, als eine alte Kolonialmacht wie GB. Man wird Russland noch weiter reizen und als Papiertiger vorführen, womit in der geopolitischen Auseinandersetzung kostengünstig ein psychologischer Sieg errungen wird.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.