So, wer will einen heißen Krieg?

Es ist ein Skorpionkampf in einem Wirbel aus verzerrten Spiegeln in einem Zirkus. Beginnen wir also mit den Spiegeln im Zirkus.

Das Nichts, das sich als ukrainischer Außenminister ausgibt, reiste nach Brüssel, um von US-Außenminister Blinken und NATO-Generalsekretär Stoltenberg umworben zu werden.

Das ist bestenfalls ein Zirkus-Schattenspiel. Viel mehr als NATO-Berater in einer hektischen Drehtür in Kiew, ist das wirkliche Schattenspiel, dass der MI6 tatsächlich sehr eng mit Präsident Zelensky zusammenarbeitet.

Zelenskys kriegstreiberisches Drehbuch stammt direkt von Richard Moore vom MI6. Der russische Geheimdienst ist sich des ganzen Kleingedruckten sehr wohl bewusst. Einblicke wurden sogar vorsichtig zu einem TV-Special auf dem Kanal Rossiya 1 durchgesickert.

Ich habe es von diplomatischen Quellen in Brüssel bestätigt bekommen. Britische Medien bekamen auch Wind davon – aber offensichtlich wurde ihnen aufgetragen, den Spiegel weiter zu verzerren und alles auf, was sonst, die “russische Aggression” zu schieben.

Der deutsche Geheimdienst ist in Kiew praktisch nicht existent. Die NATO-Berater bleiben Legion. Doch niemand spricht über die brisante MI6-Verbindung.

Unvorsichtiges Geflüster in Brüsseler Korridoren schwört, dass der MI6 tatsächlich glaubt, dass im Falle eines vulkanischen, aber aus heutiger Sicht vermeidbaren heißen Krieges mit Russland Kontinentaleuropa brennen würde und Brexitland verschont bliebe.

Träumen Sie weiter. Und jetzt zurück zum Zirkus.

Oh, Sie sind so provokant

Sowohl der kleine Blinken als auch der NATO-Strohmann Stoltenberg plapperten in Brüssel nach einem Gespräch mit dem ukrainischen Außenminister das gleiche Skript nach.

Das war Teil eines NATO-“Sondertreffens” zur Ukraine – wo irgendein Eurokrat einem Haufen besonders ahnungsloser Eurokraten erzählt haben muss, wie sie auf der Stelle von den furchterregenden Sprengköpfen der russischen TOS-1 Buratino verkohlt würden, wenn die NATO irgendetwas Lustiges versuchen würde.

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Hören Sie sich das Gekläffe von Blinken an: Russische Aktionen sind “provokativ”.

Nun, sein Stab hat ihm sicher nicht eine Kopie dessen ausgehändigt, was der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu darlegte, der Schritt für Schritt den Einsatz der jährlichen US-Armee DEFENDER-Europe 21 untersucht: “Die Hauptkräfte sind im Schwarzmeer- und Ostseeraum konzentriert.”

Jetzt hört sich Stoltenberg an, wie er kläfft: Wir versprechen der Ukraine “unerschütterliche Unterstützung”.

Wuff wuff. Jetzt geht zurück und spielt in euren Sandkästen.

Nein, noch nicht. Der kleine Blinken hat Moskau mit “Konsequenzen” gedroht, was auch immer in der Ukraine passiert.

Die unendliche Geduld von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ist fast daoistisch. Sun Tzus “Kunst des Krieges” ist übrigens ein daoistisches Meisterwerk. Peskows Antwort an Blinken: “Es ist einfach nicht nötig, dass wir ewig herumlaufen und verkünden: ‘Ich bin der Größte!’ Je mehr man so etwas tut, desto mehr zweifeln die Leute daran…”

Im Zweifelsfall sollte man den unersetzlichen Andrei Martyanov anrufen – der sagt immer, wie es ist. Die Crash-Test-Dummy-Bande in D.C. versteht es immer noch nicht – obwohl einige Deep State Profis es tun.

Hier ist Martyanov:

Wie ich bin ständig auf dem Laufenden – die Vereinigten Staaten kämpfte nie einen Krieg mit seinem Command and Control System unter dem unerbittlichen Auswirkungen des Dauerfeuers, während seine Rückseite angegriffen wird und desorganisiert ist. Konventionell können die Vereinigten Staaten nicht gegen Russland in Europa gewinnen, zumindest im östlichen Teil davon, und die Biden-Administration sollte besser in der Realität aufwachen, dass es in der Tat jede Art von Eskalation nicht überleben würde und in der Tat, moderne Kalibr, 3M14Ms, eine Reichweite von faktisch 4.500 Kilometer haben, sowie die 5.000+ Kilometer-Reichweite von X-101 Marschflugkörpern berücksichtigen, die keine Probleme mit dem Eindringen in den nordamerikanischen Luftraum haben werden, wenn sie von Russlands strategischen Bombern gestartet werden, ohne auch nur die Sicherheit des russischen Luftraums zu verlassen.

Der Patruschew-Effekt

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Eine Analyse von Pepe Escobar

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Ein Kommentar

  1. Die Ukrainer werfen sich der falschen Seite an den Hals, denn üblich sind zuerst Verhandlungen mit dem Nachbarn beim Streit und dann kann man ja immer noch die anderen zu Hilfe rufen und diese falsche Hoffnung läßt sie in die Irrealität abgleiten, denn zuerst draufhauen und dann Hilfe rufen ist ein schlechter Ratgeber, zumal der Westen rein strategisch handelt und sie nur benützt, was sie im Ernstfall zuerst zu spüren bekommen und ihnen dabei keine Vorteile entstehen.

    Die haben das System der USA noch nicht verstanden, denn haben die sich erst mal festgesetzt, aus welchen Gründen auch immer, dann binden sie das Land so fest mit ein, daß eine Selbstständigkeit nahezu unmöglich ist und Deutschland ist das Beispiel, wo sich noch 40 000 GI`s befinden, natürlich nur um zu helfen, das haben die Russen jenseits der Elbe auch gemacht, bis sie sich dann zurückgezogen haben, was der Vernunft weit näher kommt, als das Treiben der Amis, die auch nicht koscher sind, wenn es um unausgesprochene Besitzverhältnisse geht.

    Was sich derzeit mit der Ukraine abspielt ist nichts anderes als die Aussicht auf eine günstige Gelegenheit, wobei das aber gewaltig ins Auge gehen kann und vielleicht eine der letzten Amtshandlungen der Nato sein könnte, bevor sie alle zusammen zu Asche werden, was heutzutage nicht mehr auszuschließen ist. sollte man das Gegenüber zu sehr in die Ecke drängen oder gar ein Wagnis eingehen, was dann für sie selbst unverzeihlich wäre.

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