Russland würde Kalten Krieg 2.0 „wirklich nicht wollen“

Der dreifache Yoda, Nikolai Patruschew, hofft, dass kühlere Köpfe Sanktionen wie die SWIFT-‚Nuklearoption‘ vermeiden können…

The Beltway hat den verstorbenen Andrew Marshall - der für das Pentagon aufkommende oder zukünftige Bedrohungen identifizierte und zu dessen Schützlingen Dick Cheney, Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz gehörten - immer gerne als Yoda bezeichnet.

Nun, wenn das der Fall ist, dann ist der chinesische Oberste der nationalen Sicherheit Yang Jiechi - der kürzlich in Alaska aus Tony Blinken eine Haifischflossensuppe machte - ein Doppel-Yoda.

Und Nikolai Patruschew - Sekretär des Sicherheitsrates der Russischen Föderation - ist der dreifache Yoda.

Inmitten der derzeitigen eiskalten Beziehungen zwischen den USA und Russland - die in ihren schlimmsten Zustand seit dem Ende des Kalten Krieges gestürzt sind - bleibt Triple Yoda, diskret, diplomatisch und immer scharf wie ein Dolch, eine beruhigende Stimme der Vernunft, wie in einem verblüffenden Interview der Tageszeitung Kommersant gezeigt wurde.

Patruschew, geboren 1951, ist ein Armeegeneral, der zu Zeiten der UdSSR für die KGB-Gegenspionage in Leningrad arbeitete. Ab 1994 war er der Leiter einiger FSB-Abteilungen. Von 1999 bis 2008 war er FSB-Direktor und leitete von 2001 bis 2003 die Anti-Terror-Operationen im Nordkaukasus. Seit Mai 2008 ist er Russlands oberster Sicherheitsberater.

Patruschew spricht selten mit den Medien. Daher ist es für die Weltöffentlichkeit wichtig, einige seiner wichtigsten Erkenntnisse hervorzuheben. Hoffen wir, dass der Beltway zuhören wird.

Patruschew stellt klar, dass Russland keinen Kalten Krieg 2.0 will: „Das würden wir wirklich nicht wollen.“ Und er hofft, dass sich „der gesunde Menschenverstand in Washington durchsetzen wird“.

Patruschew spricht

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Eine Analyse von Pepe Escobar

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