Die chinesisch-russisch-iranische Allianz birgt neue Hoffnung für den Nahen Osten

Die USA haben einer Welt wenig zu bieten, deren Unterentwicklung alles mit der Entscheidung Amerikas zu tun hat, seine eigenen verfassungsmäßigen Traditionen abzulehnen.

Während die USA ihren Sturzflug in den Abgrund der Obsoleszenz fortsetzen, haben Russland und China unter der neuen, Don Quijote-artigen Führung von Joe Biden in dieser Woche die nächste Phase des Wiederaufbaus und der Stabilisierung des Nahen Ostens beschleunigt: Die Nahostreise des chinesischen Außenministers Wang Yi vom 24. bis 30. März führte am 30. März zum Abschluss der lang erwarteten Fünf-Punkte-Initiative für Sicherheit in Südwestasien und am 27. März zum 400-Milliarden-Dollar-Deal mit dem Iran. Diese Meilensteine wurden von einer kraftvollen gemeinsamen Erklärung Chinas und des Irans zum Wiederaufbau Syriens begleitet, die in totaler Einigkeit gegen die Regimewechsel-Fanatiker des Westens steht.

Die Tatsache, dass Wang Yis Tour durch den Nahen Osten unmittelbar auf die gemeinsame Erklärung Russlands und Chinas vom 23. März folgt, sollte nicht überraschen, da viele verfügbare Nationen in der arabischen Welt, die mehr als nur ein wenig Blut an ihren Händen haben, zunehmend erkannt haben, dass ihre Teilnahme an der kollabierenden, vom Westen geführten Ordnung nicht mehr mit ihrem Wunsch zu überleben vereinbar ist. Zu diesen Nationen gehören Saudi-Arabien, Katar, die Türkei, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain – die alle letzte Woche Wang Yi zu Gast hatten und die alle ihren Übergang zu einem neuen pro-chinesischen Paradigma begonnen haben.

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Eine Analyse von Matthew Ehret

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Ein Kommentar

  1. Die USA waren noch nie daran interessiert andere Staaten zu fördern und ihre Entwicklung zu begünstigen, wenn es außerhalb ihrer eigenen Interesssen lag und es gibt nur zwei Staaten, wo sie aus Eigennutz unterstützende Maßnahmen eingeführt haben.

    Das war zum einen Deutschland nach dem verlorenen Krieg, wo man als Frontstaat der Gegenseite zeigen wollte, wie sich ein zerschmettertes Land unter ihrer Hoheit als Vorzeigemodell entwickeln konnte und es steckten auch finanzielle Interessen dahinter, denn ohne Aufbau keine Reparationszahlungen und daran waren alle Siegermächte beteiligt um sich selbst zu entschädigen, was sich eigentlich bis heute fortsetzt durch die immerwährende Ausbeutung über Transferleistungen und Bürgschaften an viele Europäer, die aus eigenem Versagen zu kurz gekommen sind.

    Was China anbelangt, so sind sie unbewußt in die Expansionsfalle von Deng Xiao Ping hineingelaufen, der sie mit Hungerlöhnen lockte und sie Know How exportieren mußten um anschließend partizipieren zu können. Was sie damals nicht dabei bedacht haben, war die damit einhergehende Stärkung der bevölkerungsreichsten Nation der Erde und die ist nun zur Gefahr geworden, was jeder erahnen konnte, der an der wirtschaftlichen Unterstützung Anfang der achtziger Jahre schon mit dabei war.

    Nun haben sie riesige selbstgeschaffene Probleme und die werden sie nicht mehr los werden und die Chinesen haben auch Nachahmer geschaffen, was dazu führt, daß man sich selbst geschädigt hat und aus dieser Nummer nicht mehr heraus kommt und wenn es um globale Veränderungen geht, wird das ein Wunschtraum bleiben, denn da müssen sie zuerst den ganzen eurasischen Raum befragen, ob der überhaupt bereit ist mit zu machen, was in deren Interesse in Teilsegmenten vielleicht möglich ist, aber die große Linie bestimmen die Amis und die Europäer nicht mehr, die können sich nur noch auf Schwellenländer besinnen, wobei sie auch dort schon seit Jahren kläglich versagt haben.

    Die Zukunft gehört dem Osten, der Westen wird sich noch über Wasser halten können, hat aber keine großen Perspektiven mehr und das wissen sie und deshalb ist ja auch die Ohnmacht groß, die nicht ausgeprochen wird und nur durch Säbelrasseln zu kompensieren ist, was durchaus auch noch daneben gehen kann.

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