Wer will immer noch den US-Dollar? Nicht China

China beliefert Amerika seit mehr als drei Jahrzehnten mit preiswerten Waren, was viele bereichert und andere verarmt hat. Diese niedrigen Preise haben es Amerika jedoch ermöglicht, die Realitäten der Inflation weitgehend zu vermeiden, die aus dem produktiven Gelddrucken der aufeinanderfolgenden Administrationen seit der Nixon-Präsidentschaft resultieren.

Die amerikanische Regierung scheint von der Annahme auszugehen, dass man alle wirtschaftlichen Probleme lösen kann, solange einem nicht das Papier und die Tinte ausgeht. Alle denkenden Menschen wissen, dass das lächerlich ist.

Der US-Dollar hat das Privileg genossen, seit dem Ende des 2. Weltkriegs die Weltreservewährung zu sein. Dies hat die anhaltende Nachfrage nach dem US-Dollar als Tauschmittel im internationalen Handel sichergestellt.

Er hat sich als solches gehalten, weil es keine alternative Währung gab. Das Abkommen mit der OPEC von 1973 verlangte, dass das gesamte Öl ausschließlich in Dollar verkauft werden sollte. Als Alternativen ausprobiert wurden, Saddam Hussein, der irakisches Öl in Euro verkaufte, oder Gaddafi und der goldgedeckte Dinar, passierten ihnen schlimme Dinge.

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Eine Analyse von Eamon McKinney

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Ein Kommentar

  1. Über den Petro-Dollar und seine Auswirkungen habe ich mich ja vor kurzem schon geäußert, wobei die Chinesen seit geraumer Zeit auch schon ihre Probleme haben, denn mit jedem Erfolg geht auch eine Preisssteigerung einher und was die Chinesen natürlich nicht sagen, ist die Tatsache, daß sie einen Teil ihrer eigenen Produktion schon ins Ausland verlagert haben um in bestimmten Segmenten noch mithalten zu können.

    Diese Verlagerung führt dazu, daß die Schwellenländer immer mehr von den Chinesen in derem Interesse belegt werden und somit wird die Beherrschung und Ausbeutung preiswerter Lieferländer für den Westen immer problematischer, bis der Trops entgültig ausgelutscht ist und man nur noch über Rationalisierung der Entwicklung einigermaßen begegnen kann.

    Das hat zur Folge, daß wir in ungeahntem Ausmaß Fachkräfte außerhalb der Verwendung vorfinden werden und das wissen sie und deshalb auch ihre Bemühungen hinsichtlich des Great Resets, der widerrum eine Schimäre ist, denn das setzt voraus, daß sie die ganze Welt mit ins Boot holen müssen, was ihnen aber nicht gelingen wird, weil die Chinesen, die Russen und die Inder genau wissen, was es für sie bedeuted und nur Dinge zulassen, die ihnen nützen, das andere bleibt davon unberührt.

    Der gesamte Westen hat sich die eigene Falle selbst aufgebaut und das hängt mit der Raff und Piefke-Mentalität einiger weniger zusammen, die nicht begreifen wollten, daß die Welt nicht nur aus Weißen besteht, sondern die Mehrheit eine andere Hautfärbe trägt und deren Zeit wird erst kommen, während die Weißen an ihrer eigenen Arroganz und Dummheit untergehen werden.

    Man sollte sich nicht über den schönen Schein irritieren lassen, der auf Sand aufgebaut ist und mit der eigenen Leistung nur bedingt etwas zu tun hat, denn die mörderischen Raubzüge vor Jahrhunderten in der ganzen Welt haben erst das Grundgerüst geschaffen, was dann als Grundlage für eine zeitweilige positive Entwicklung zu sehen war, aber nun sind sie dabei das Tafelsilber zu vergeuden und selbst Gewaltakte werden die Gegenseite nicht mehr erschrecken, die haben eine andere Lebensauffassung und sind strukturell noch in sich gefestigter und das ist schon die halbe Miete um sich der Gegner zu erwehren.

    Man könnte auch sagen, die Zeit für den Westen ist um, da kommt nichts mehr, denn wer alte Tugenden über Bord wirft und den Blick für das Ganze verloren hat der muß zu den Verlierern zählen, und wenn er selbst noch nicht daran glaubt, dann wird er es im Gespräch mit der Gegenseite erfahren, denn die sehen es naturgemäß anders und warten ab, was kommt, sofern sich die angeblich Allmächtigen nicht schon selbst von innen heraus aufgelöst haben, weil sie die Zeichen der Zeit total übersehen haben.

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