Frühstück auf den Rheinterrassen

Es war der alte Rhein
der mich nach meiner Ankunft heut’ besuchte.
Er saß wieder mit mir zu Tisch.
Vom langen Flug hierher
und all den Menschen, all dem Treiben
war ich noch richtig aufgebracht.
Setzt sich zu mir und schaut mich an,
beruhigt mich sacht.
„Eil’ nicht so –
und sei doch froh,
dass alles sich so gut gefügt.
Guck dir meine Wasser an –
heut’ fließt`s hier ruhig –
sieh wie das Morgenlicht sich hell und golden
auf mir spiegelt.“
Legt seine Hand vertraut auf meinen Arm –
War wie ein Schraubstock
und dennoch wohlig warm.
Dann stand er auf
Und zeigte mir die wucht’gen Kähne.
„All das beweg ich –
all die Last.
Schau was dieses Wasser schafft –
und sei ganz ruhig
denn in der Ruhe liegt die Kraft.

Von Hans-Jürgen Klose

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