Corona-Machtrausch: Merkel will die totale Machtergreifung

Im Corona-Lockdown-Rausch soll der deutsche Föderalismus völlig ausgehöhlt werden. Merkel will die totale Machtergreifung.

Von Michael Steiner

Wer sich gestern “Hart aber Fair” ansah und Norbert Röttgen zuhörte, dem muss die Kinnlade offen gestanden sein. Denn der langgediente CDU-Politiker machte klar, dass die Ministerpräsidenten gefälligst klar hinter der Linie der Lockdown-geilen Bundeskanzlerin zu stehen haben, oder der Bund werde eigenmächtig die Regie übernehmen.

Im Grunde genommen lautet die Forderung also, dass die Länder bei der Ministerpräsidentenkonferenz entweder “freiwillig” die “angemessenen” Entscheidungen treffen, oder die Führung der Bundesrepublik übernimmt das für sie. Das ist eine klare Kampfansage an das föderalistische Prinzip und die Demokratie.

Nicht umsonst hatte die Bundeskanzlerin schon zuvor bei “Anne Will” ganz ähnlich getönt und den Ministerpräsidenten – darunter auch ihrem nominellen Parteichef Armin Laschet – völlig unverhohlen mit dem Machtentzug gedroht. Die Linie ist klar: wenn die Länder nicht “freiwillig” parieren und sich mit einem Lockdown nach dem anderen selbst zerstören, wird dies das Bundeskanzleramt für sie übernehmen.

Der langjährigen Regierungschefin ist es völlig egal, ob die Menschen in Deutschland von Dauerlockdown und staatlichem Totalversagen langsam die Schnauze voll haben oder nicht. Merkels Wille steht über allem und jedem. Auch über dem Grundgesetz und den allgemeinen Menschenrechten.

Loading...

Nach diesen Aussagen sollte es doch jedem noch mit gesundem Menschenverstand ausgestattetem Bürger klar sein, dass Deutschland in die totale Autokratie abgleitet. Eine Corona-Autokratie, in der die bürgerlichen Freiheiten und Rechte nicht mehr zählen. Mit entmachteten Ministerpräsidenten und einem selbstkastrierten Bundestag der seine Aufgabe nicht mehr ernst nimmt, gibt es kaum mehr einen funktionierenden Widerstand.

Lesen Sie auch:  Corona-Beschränkungen: Niedersachsens oberster Richter befürchtet neue Klagewelle

Die Mainstreampresse ist ohnehin auf den Corona-Zug aufgesprungen und übt kaum Kritik an den selbstzerstörerischen Lockdowns und den massiven Einschränkungen der Grundrechte und selbst die Justiz ist oftmals zu zögerlich und zurückhaltend. Für IM Erika ein einfaches Spiel dann…

Teilen Sie diesen Artikel:

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: redaktion@contra-magazin.com nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

4 Kommentare

  1. KenFM und Rubikon sind von Facebook und Youtube (google) gechasst worden, die greifen die Regierungspolitik von links an. Alle anderen sind noch drinnen, die greifen sie von rechts an.
    Keiner hört das gerne, ein nützlicher Idiot zu sein. Und genau das Thema Neurechte ist noch nie wirklich aufgearbeitet worden, geschweige davon, auf seine Nützlichkeit einer Strukturwende untersucht worden.
    BRD GmbH, es gibt wohl kaum etwas, das noch weniger Verstand bedarf.
    Solange die AfD auf Gauland und Weidel setzt, ist es wahrscheinlich besser, man wählt die Grünen.

  2. ZITAT: “Nach diesen Aussagen sollte es doch jedem noch mit gesundem Menschenverstand ausgestattetem Bürger klar sein,…”

    Denen ist das auch klar. Es gibt nur eben viel weniger Bürger mit gesundem Menschenverstand, als man annimmt.

  3. Diese Art von Erpressung zur Durchsetzung des eigenen Willens, pardon der übergeordneten Instanzen, kann nur geschehen, weil sie die Machtmittel hat und die Hochfinanz hinter ihr steht, mit allem was sie zu bieten haben, sogar einen Präsidentenputsch im eigenen Land und das will ja was heißen.

    Mit Überzeugung und Geschick hat ihr Handeln überhaupt nichts mehr zu tun, da werden fundamentale Argumente in den Ring geschoben, die das Wohl und Wehe eines ganzen Landes verändern können und wer sich dem nicht beugt, wird vor der Pleite stehen und hat das dann allein für sein Land zu verantworten und unter dieser Prämisse arbeiten diese Typen und wer das Geld druckt und verteilt und dabei noch Eigner der wichtigsten Unternehmen dieser Welt ist, kann ganz entschieden Druck auf die Abhängigen ausüben, was bei den anderen, außerhalb ihres Spektrums nicht mehr so ohne weiteres möglich ist.

    Diese Art der Kontrolle durch finanzielle Beherrschung ist der Maßstab aller Dinge und solange das nicht geändert wird, wird es auch so bleiben und wäre nur mit einer unabhängigen Regierung noch zu ändern.

    Vor ein paar Jahren hat ein Schwarzer aus Bayern genau das gesagt, was nun eingetroffen ist in seiner verklausulierten Feststellung, diejenigen die in der Regierung sind haben nichts zu melden und die das Sagen haben sind nicht in der Regierung. Dieser verräterische Satz war die richtige Begründung des heutigen Zustandes und danach hat er sich vom Saulus zum Paulus verwandelt und auch das war kein Zufall, hier wird mit klarer Ansage gesprochen und wer nicht spurt ist politisch, eventuell sogar wirtschaftlich erledigt und das ist unser Problem, weil ihre Lakaien fest eingebunden sind in das Räderwerk der Interessen und je schwächer diese Pfeifen sind umso besser gelingt es, ganze Völker über die gesetzliche Verabschiedung auf Linie zu halten.

    Ihr Vorgehen hat derzeit nur noch teilweise Einfluß auf die westliche Welt, der gesamte Osten lehnt sich ja dagegen auf und wird zur ernsten Bedrohung ihrer Interessen und es ist deshalb nicht auszuschließen, daß die Veränderung in Zukunft durch die gegensätzlichen Blöcke erfolgt, so unwahrscheinlich es klingt, aber hier sind große Interessensgegensätze zu beobachten und diese könnten dazu beitragen, daß der eigentliche Hegemon durch Überlegenheit bezwungen wird, weil er sonst an wirtschaflicher Selbstüberschätzung zu grunde geht und mit den anderen kooperieren muß, will er nicht den Rest des eigenen Ansehens komplett verlieren.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.